Grenzgänger

Das Grenzgänger-Festival des Thalia Treffpunkt zeigt in 10 Tagen 11 neue Produktionen von und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Insgesamt stehen 215 Mitwirkende auf der Bühne. Neben den drei internationalen Jugendgruppen, den drei Eisenhans-Gruppen mit behinderten Darsteller*innen, den beiden Schüler*innen-Ensembles, der Studierenden-Gruppe präsentieren sich beim Festival auch eine altersgemischte Gruppe und ein Filmprojekt. Die Projekte sind u.a. in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst des CJD Nord, der Embassy of Hope, dem Goldbekhaus, der Hamburger Volkshochschule, mit Leben mit Behinderung Hamburg und dem Kulturforum 21, entstanden. Open Up! wurde unterstützt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Produktionen orientieren sich zumeist an Stoffen und Stücken des Thalia-Spielplans. Sie zeigen unterschiedlichste Möglichkeiten, wie Jugendliche auch in Bewegung mit anderen Generationen bekannte Muster aufbrechen und Neues (er-)finden. Mit Theater und Performance, mit Musik, Tanz und Choreographien, aber auch mit selbst verfassten Texten stellen die Gruppen sich und ihre Sichtweisen auf die Veränderungen im eigenen Leben und in der Gesellschaft dar.

Das Programm

Mo 17.6.2019 Thalia Gauß Ballsaal Eintritt frei
19.30 Uhr Festival-Eröffnung Vor den Vorstellungen finden Einführungen („Viertel vor“) und nach den Vorstellungen Publikumsgespräche im Thalia Gauß Ballsaal statt.

 

Mo 17.6. Thalia Gauß Studiobühne
20 Uhr Antigone – Oder sollen wir es lassen?
Die Theatergruppe SISU ist Teil des Projektes ,All inclusive‘ vom
Goldbekhaus und arbeitet in Kooperation mit der Embassy of Hope des Thalia Theaters
Die Party anlässlich der gewonnenen Schlacht um Theben ist in vollem Gange, als der frisch gekrönte Kreon sein neues Gesetz verkündet: Feinde Thebens dürfen nicht mehr bestattet werden. Die Partygäste reagieren gespalten, die einen finden das ganz richtig, die anderen moralisch nicht vertretbar und manchen ist es schlichtweg egal. Antigone, die Schwester einer der gefallenen Feinde Thebens, beschließt das Gesetz zu brechen und ihren Bruder zu bestatten. Kreon muss nun entscheiden, ob er Antigone für diesen Gesetzesbruch wirklich hinrichtet, während das Volk sich in Befürworter und Gegner Antigones spaltet und sich immer heftiger bekämpft. Die Inszenierung nimmt Sophokles Antigone als Grundlage, um sich mit aktuellen Ereignissen wie Seenotrettung, Abschiebung und dem Rechtsruck in Deutschland auseinander zu setzen. Der Sophokles-Text wird dabei mit Zitaten von Politiker*innen, Aktivist*innen und Spieler*innen verwoben. Gesprochen wird auf Deutsch, Arabisch, Dari und Englisch. Livemusik, Choreographie und Video-einspielungen bilden darüber hinaus eigene Erzählebenen.
Es spielen Charlotte, Saad, Saif, Yun, Inga, Mohamad, Gila, Ida, Linda, David, Min-Dju, Rayan, Fares, Jonas, Jürgen, Mohammad, Jonis, Fawad, Nidhin, Verena und Ekow. Mit den Musiker*innen Weam, Hani und Samer Regie und Text Andrea Keller, Christina Heitfeld Künstlerische Mitarbeit Gesche Groth-Drammeh Choreografie Sophia Guttenhöfer Video-Produktion Patrick Merz Musikalische Leitung Weam Issa, Hani Zeader Kostüm Annika Krahnke und Rica Bückmann Produktionsleitung Jan Knackstedt Organisation Mohammed Ghunaim

 

Mi 19.6. Thalia Gauß Garage
18 Uhr AD Performancegruppe: FOMO - Das neue Frankenstein-Prinzip
Die Performancegruppe AD ist eine Kooperation des Kulturforums 21 der Schulen im Erzbistum Hamburg mit Thalia Treffpunkt, Thalia Theater.
Wir betreten einen Raum. Wir geben unser Handy ab. Alle. Die Handys werden in einen Quader gebracht. Eine Art Zelle. Eine „Telefonzelle“. Wir setzen uns an einen Tisch. Stille. Aushalten. Die ersten drei Minuten sind am härtesten. Gleich geschafft, dann haben wir das Gröbste hinter uns. Dann reden wir. ? Wieviel Einfluss haben künstliche Intelligenzen bereits auf unseren Alltag? Und wer hat eigentlich die Macht, innerhalb der Forschung auf die Bremse zu treten? Oder hat die Entwicklung sich bereits verselbstständigt? Fomo (fear of missing out), das ist der Name für ein neues Krankheitsbild, das nervöse Entzugserscheinungen bei Verzicht auf soziale Netzwerke etc. auftreten lässt. Oder ist Fomo nur eine Erfindung der älteren Generation, die in ständigem Früher-war-alles-besser-Gerede und in dem Diktum „Das Smartphone ist an allem schuld“ hängen geblieben sind? Die Performancegruppe AD mit Schüler*innen der katholischen Schulen Hamburgs geht in ihre dritte Runde. Ausgehend von Mary Shelleys „Frankenstein“ geht die Gruppe dem Traum und Alptraum der Erschaffung eines menschenähnlichen Wesens nach.
Es spielen Anna-Marie Faden , Lina Alipaß Fernández, Freya Gritsch, Lea Grotrian, Alexa Liebold, Beke Mai, Arek Bol Mawien und Nick Wachs Leitung Kerstin Steeb Assistenz Malin Freytag

 

Do 20.6. Thalia Gauß Studiobühne
18 Uhr 1 Von Hass und Liebe
Internationales Jugendprojekt OpenUp!. Eine Kooperation von CJD und Thalia Treffpunkt, Thalia Theater. Das Projekt versteht sich als Teil der Embassy of Hope.
„Dann mögen SIE jetzt sprechen oder für immer schweigen.“ Liebe und Hass sind die beiden Themen, mit der sich die internationale Jugendperformancegruppe OpenUp! in den letzten Monaten beschäftigt hat. – Wir befinden uns auf einer Hochzeit. Ein Fest der Liebe, fröhlich und heiter und gleichzeitig ein Ort, an dem Emotionen zum Kochen, bisher Unausgesprochenes zum Vorschein und so manche Vorbehalte und Vorurteile das Fass beinah zum Überlaufen bringen können. Es treffen unterschiedlichste Rituale und Vorstellungen aufeinander. Ein wilder Tanz einer bunten Hochzeitsgesellschaft. Unterstützt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Es spielen Mehran Amiri, Margarita Brukhno, Califo Camara, Mira Houkes, Muaaz Jaloul, Omid Jazdchi, Derya Kaya, Sarmad Khdir, Njegos Krsmanovic, Mateo Lovric, Malek Mohamadieh, Mohannad Mohammad, Samira Mohammadi, Sabri Mustafa, Jelena Pozdnakova und Ellaha Sethgi
Leitung Lea Markard, David Mullikas, Altamasch Noor
 

2 Ich weiß, dass ihr guckt!

Thalia Treffpunkt International in Kooperation mit der Embassy of Hope
Wir erwarten, wir halten aus, wir langweilen, wir überraschen, wir zerstören.
Ich bin gefordert, immer und überall. Ich will alles, und ich will nichts. Will mich entscheiden und alles lassen, wie es ist. Ich bin frei, während ich meinen Regeln folge, immer auf der Suche nach dem Sekundenglück. Die Gruppe Paradoxien hinterfragt ihre Erwartungen an das moderne Theater. Für wen spielt es und was sind seine Aufgaben in der heutigen Gesellschaft? Soll das Theater lehren oder unterhalten? Soll es zum Denken anstoßen oder den Verstand einfach berauschen? Was verlangt es, was kann es verlangen und was darf es verlangen?Gemeinsam testen die Mitwirkenden die Grenzen des Bühnenraums aus und erforschen die Möglichkeiten der Wahrnehmung zwischen Schauspieler*innen und Zuschauer*innen.
Es spielen Ghaith Alsaid, Setayesh Babaimanesh, Mohamad Basiratpour, Franziska Haase-Mühlner, Ahmed Alex Kamagate, Mohammad Javid Mohammadi, Saghar Najafi, Dorothee Neufeldt, Ekaterina Prokopenko, Mina Röther, Mohammad Jawad Rostami, Eva-Marie Seib-Pfeifer, Sarah Sommer, Kimia Tavabi, Ali Wafaie und Sephia Wohlrabe Leitung Lea Wendschuh, Philipp Weggler Hospitanz Christina Lange

 

Do 20.6. Thalia Gauß Garage
20.30 Uhr In Our House Thalia Treffpunkt Studierenden-Performancegruppe
Das Projekt der Studierendengruppe beschreibt Zustände. Persönliche Zustände und gesellschaftliche Zustände. Alles spielt an einem Ort. Nichts ist hermetisch abgeschlossen. Mit diversen Gestaltungsmitteln befragen die Studierenden den Zustand der Isolation, der Einsamkeit und die Suche nach dem Glück in und durch digitale Netzwerke. Die Szenenmontage ist in 15 Proben entstanden und orientiert sich an dem Roman und die Thalia-Inszenierung Auerhaus nach Bov Bjerks Roman.
Es spielen Rosa Brandt, Augusto Valentino Calandruccio, Christina Dembny, Joseph Johnson, Pia Kehl, Samira Kossebau, Antonia Maercklin, Maximilian Mundt, Isabel Neuendorf, Katharina Schulenburg, Beata Sosnowska, Alina Thiemann, Eliza Wagener und Lucie Wittenberg
Regie Alina Gregor Hospitanz Milena Bonay, Hannah Müller
 
 

Fr 21.6. Thalia Gauß Garage
18 Uhr Was wäre wenn...

Ein Eisenhans-Theaterprojekt von und mit behinderten und nichtbehinderten jungen Menschen ab 10 Jahren. Eine Kooperation von Thalia Treffpunkt, Thalia Theater und Leben mit Behinderung Hamburg.
„Hey Leute, habt ihr nicht auch das Gefühl, dass wir beobachtet werden?“
Neue Stadt, neue Schule, neue Gesichter. Weit weg von der Familie finden sich 14 junge Schüler*innen in einem gemeinsamen Schlafsaal eines Internats wieder. Alles ist ungewohnt und neu: Das Bett quietscht, ein Schnarchen hier, ein Husten da….doch was war das? In dem alten Schloss geht etwas Unheimliches vor sich und an Schlaf ist kaum zu denken. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Geheimnissen, die in den alten Gemäuern auf die ahnungslosen Bewohner warten. Auf der Grundlage des Romans „Geisterritter“ von Cornelia Funke und der Thalia-Inszenierung begeben sich die 14 jungen Darsteller*innen der Eisenhans- Jugendgruppe auf die Suche nach dem (Un-)Möglichen und lassen die Grenzen zwischen real und surreal verschwimmen.
Es spielen Nelio Ballach, Leon Blatz, Joshua Brangs, Neele von Döhren, Felicitas Ensthaler, Esther Hase, Felix Hentschel, Katharina Jarchau, Milan Kreutzmann, Stefanie Pfau, Roman Ribis, Amelie Ruf, Lina Schlüter, Luca Simberg, Antonia Tegtmeyer und Lynn Tiedemann Leitung Lea Wendschuh Assistenz Neele von Döhren Hospitanz Antonia Tegtmeyer

 

Sa 22.6. Thalia Gauß Garage
18 Uhr Was wäre wenn...

Ein Eisenhans-Theaterprojekt von und mit behinderten und nichtbehinderten jungen Menschen ab 10 Jahren. Kooperation von Thalia Treffpunkt, Thalia Theater und Leben mit Behinderung Hamburg.
„Hey Leute, habt ihr nicht auch das Gefühl, dass wir beobachtet werden?“
Neue Stadt, neue Schule, neue Gesichter. Weit weg von der Familie finden sich 14 junge Schüler*innen in einem gemeinsamen Schlafsaal eines Internats wieder. Alles ist ungewohnt und neu: Das Bett quietscht, ein Schnarchen hier, ein Husten da….doch was war das? In dem alten Schloss geht etwas Unheimliches vor sich und an Schlaf ist kaum zu denken. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Geheimnissen, die in den alten Gemäuern auf die ahnungslosen Bewohner warten. Auf der Grundlage des Romans „Geisterritter“ von Cornelia Funke begeben sich die 14 jungen Darsteller*innen der Eisenhans-Jugendgruppe auf die Suche nach dem (Un)möglichen und lassen die Grenzen zwischen real und surreal verschwimmen.
Es spielen Nelio Ballach, Leon Blatz, Joshua Brangs, Neele von Döhren, Felicitas Ensthaler, Esther Hase, Felix Hentschel, Katharina Jarchau, Milan Kreutzmann, Stefanie Pfau, Roman Ribis, Amelie Ruf, Lina Schlüter, Luca Simberg, Antonia Tegtmeyer und Lynn Tiedemann Leitung Lea Wendschuh Assistenz Neele von Döhren Hospitanz Antonia Tegtmeyer

 

So 23.6. Thalia Gauß Ballsaal
16 Uhr Eisenhans inszeniert Eisenhans - Ein filmisches Experiment
Die Eisenhans-Theatergruppe startete vor 25 Jahren mit dem Grimm-Märchen „Der Eisenhans“ und begann so ihre Spielgeschichte von zahlreichen Inszenierungen in Zusammenarbeit mit professionellen Regisseur*innen und Pädagog*innen. Zum diesjährigen Jubiläum soll ein einzigartiges Experiment stattfinden: Eine Gruppe von Eisenhans-Schauspieler*innen hat nun das Zepter selbst in die Hand genommen und das einstige Debütstück „Der Eisenhans“ eigenständig inszeniert. Die filmische Begleitung des Arbeitsprozesses hat einen Dokumentarfilm entstehen lassen, der die Frage stellt: Gelingt durch die Gestaltung einer Inszenierung von Menschen mit Behinderung eine wahrhaftige Begegnung mit den uralten Wahrheiten und Weisheiten der Menschheit, die in Märchen versteckt liegen?
Mit Philipp Gaffke, Dagmar Harth, Patricia Kohrs, Mirco Kuball, Jessica Lanteri, Mila-Zoe Meier, Datis Pourian, Philip Riedel, Lena Steinemann, Antonio Tödten und Manon Wetzel Leitung Swantje Basedow Kamera Marat Burnashev, David Sinkemat Schnitt Swantje Basedow, Marat Burnashev Assistenz Mira Houkes, Karola Meeder

 

So 23.6. Thalia Gauß Garage
19 Uhr In Our House
Thalia Treffpunkt Studierenden-Performancegruppe
Das Projekt der Studierendengruppe beschreibt Zustände. Persönliche Zustände und gesellschaftliche Zustände. Alles spielt an einem Ort. Nichts ist hermetisch abgeschlossen. Mit diversen Gestaltungsmitteln befragen die Studierenden den Zustand der Isolation, der Einsamkeit und die Suche nach dem Glück in und durch digitale Netzwerke. Die Szenen-montage ist in 15 Proben entstanden und orientiert sich an dem Roman und die Thalia-Inszenierung Auerhaus nach Bov Bjerks Roman.
Es spielen Rosa Brandt, Augusto Valentino Calandruccio, Christina Dembny, Joseph Johnson, Pia Kehl, Samira Kossebau, Antonia Maercklin, Maximilian Mundt, Isabel Neuendorf, Katharina Schulenburg, Beata Sosnowska, Alina Thiemann, Eliza Wagener und Lucie Wittenberg
Regie Alina Gregor Hospitanz Milena Bonay, Hannah Müller

 

Mo 24.6. Thalia Gauß Studiobühne
20 Uhr Der Frankensteinkomplex

Ein Kooperationsprojekt von Thalia Treffpunkt, Thalia Theater und VHS Hamburg
Viktor Frankenstein sehnt sich nach einem Gesprächspartner, der ihm intellektuell und ästhetisch ebenbürtig ist. In der festen Überzeugung, dass das nur er selbst sein kann, macht er sich daran, eine Kopie seines perfekten Selbst zu erschaffen und lässt die Welt dabei zuschauen. Doch das Projekt scheitert: Vom Ekel getrieben verstößt Frankenstein seine naive Kreatur und verschreit sie von nun an als ein Monster, als den zerstörerischen Teil seiner Seele, den er loswerden wollte. Und er lädt alle ein, es ihm gleich zu tun. Machen Sie mit?Heutige Psychotherapeuten attestieren Frankenstein eine schizotypische Persönlichkeitsstörung nach ICD-10:F21, weil er versucht, mit seiner Schöpfung einen Teil seiner eigenen Persönlichkeit abzuspalten. Die Frage danach bleibt, wieviel der Schöpfer von sich selbst in seine Schöpfung gibt und vor allem: Wie viel bleibt dann von ihm noch übrig?
Es spielen Nadja Bandahl, Verena Bittner, Friedrich Cyrus, Janna Dirk, Paulina Germershausen, Ulrich Hanninger, Christina Hartkemper, Niels J. Kapeller, Sereh Klüsener, Mürvet Kortag, Tim Krohne, Jule Lewerenz, Anton Ostrop, Evamarie Scheibe, Justus Schlack, Carina Sönksen, Victoria Tessenyi, Katrin Voller und Jochim Wienberg
Regie Jan Phillip Meyer Co-Leitung Dennis Dringelburg, Ferdinand Reinsch

 

Di 25.6. Thalia Gauß Studiobühne
14 Uhr und 19 Uhr Dazwischen Wir Thalia Treffpunkt Jugendperformance-Gruppe ,reset‘
Voraufführung Sa 15.6.2019, 18 Uhr Lichthof-Theater, Mendelssohnstraße 15 B.
Karten unter 040.328 14-444
„Dazwischen Wir“ ist eine szenische, sehr eigene Auseinandersetzung zu dem Roman „Vor dem Fest“ von Saša Stanišić. 18 junge Menschen im Alter von 13 bis 21 zeigen in einem Kaleidoskop von Texten, Musikkompositionen und Choreografien ihre Zugänge zu dem Roman. Nichts wird zu Ende erzählt. Alles bleibt offen.….„Einiges spielt in der Gegenwart.“ „Einiges ist bereits vergangen.“ „Einiges kommt noch ? und dazwischen“ ? „Dazwischen sind Erzählungen“ ? „Mythen“ ? „Weitergegebenes“ ? „und Vergessenes“
Dies ist die Geschichte von dem Dazwischen. „Keiner weiß, wer nach dem Fest sterben wird.“ „Keiner weiß, ob das Fest stattfinden wird“.
Es spielen Jelena Barth, Charlotta Grimm, Jon Höpfner, Leonie Junge, Livia Kallmeyer, Piet Klerch, Rojda Kocaman, Meret Kopido, Anne Sophie Krüger, Anneke Petersen, Clara Pflock, Carl Renner, Lili Roesing, Paula Ruiz, Alessandro Scacchia, Niklas Schaper und Hanna Zachäus.
Regie Alina Gregor Dramaturgische Beratung Maximilian Mundt Assistenz Jesse Jass, Johanna Sieg

 

Mi 26.6. Thalia Gauß Studiobühne
18 Uhr 1 Metamorphosen

Ein Eisenhans-Theaterprojekt von und mit behinderten und nichtbehinderten jungen Menschen. Eine Kooperation von Thalia Treffpunkt, Thalia Theater und Leben mit Behinderung Hamburg
Vergänglichkeit, Verwandlung, Veränderung, Behinderung. Unsere Einzigartigkeit wird unaufhaltsam davon bestimmt. Warum haben wir dennoch so oft Angst vor Veränderungen? Der römische Dichter Ovid erzählt davon: Das goldene Zeitalter ist ein Märchen. Wir leben nicht im Paradies. Stattdessen sind wir täglich mit unseren Wünschen und Ängsten beschäftigt: Wie sehen wir uns? Wie sehen andere uns? Wer würden wir gerne sein? Wie würden wir gerne sein? Wie aussehen? Was können? Wie lieben? Wen lieben?
Die Eisenhans-Darsteller*innen sind diesen Fragen nachgegangen. Sie verwandeln sich auf der Bühne in all die fehlbaren, unvollkommenen Götter und Halbgötter der Antike, die Ovid beschreibt. Und sie probieren es aus: Das Können, das Scheitern, das Über-sich-hinaus-Wachsen.
Es spielen Martina von Castel, Melanie Godinho, Florian Holz, Maike Inselmann, Jan-Uwe Macketanz, Christin Mörsen, Sarah Müller, Bianca Reinhardt, Dorothee Reumann, Marcel da Cruz Morais Ruppach, Canan Salman, Philine Strauß, Kamila Taller, Lusala Vumbi-Loko und Christian Wismer.
Leitung Katja Meier Assistenz Thelma Rán Gudbjargardóttir, Kathrin Wydra

 

2 Die Schuld der Sterne

Ein Eisenhans-Theaterprojekt von und mit behinderten und nichtbehinderten jungen Menschen. Eine Kooperation von Thalia Treffpunkt, Thalia Theater und Leben mit Behinderung Hamburg
Ist der Mensch immer der Meister seines Schicksals? Wie gehen wir mit Schicksalsschlägen, Ängsten und Tod um? Wie verändert sich dabei unser Leben? Ist unser Leben und Tod vom Schicksal bestimmt oder vom Zufall, gibt es eine nachträglich erklärbare Vorbestimmtheit oder leben und enden wir in völliger Beliebigkeit? Es geht nicht nur um die Krankheiten und das schwere Leben der Charaktere. Es geht viel eher um das Leben, den Sinn des Lebens an sich und was wir von diesen Menschen lernen können.
Es spielen Tobias Bartsch, Dagmar Harth, Benjamin Heinike, Patricia Kohrs, Mirco Kuball, Jessica Lanteri, Mila-Zoe Meier, Datis Pourian, Philip Riedel, Sara Sheikh, Lena Steinemann, Lina Strothmann, Daniel Tietjen, Antonio Tödten und Timo Weymann Leitung/Regie/Video Marat Burnashev Assistenz Mira Houkes

 

Do 27.6. Thalia Gauß Ballsaal
10 Uhr Festival-Rückblick mit Frühstück Moderation Herbert Enge
Gespräche mit Mitwirkenden und den Leitungsteams der 11 Projekte, die beim Grenzgänger-Festival 2019 dabei waren.