jung&mehr > Festivals

Lessingtage

Um alles in der Welt - Lessingtage

Grenzgänger

Zwischenspiel

Bei dem Arbeitstreffen der Thalia Treffpunkt Theatergruppen und Workshops werden Ideen, Improvisationen, fertige Szenen und Stückausschnitte vorgestellt: Theater mit Jugendlichen und jungen Leuten, Theater mit Allen.

Um alles in der Welt – Die Lessingtage

Das internationale Themenfestival findet in diesem Jahr vom 18. Januar bis 3. Februar 2019 statt. „Hear Wor(l)d“ ist in Anlehnung an das Gastspiel von „Naija Woman Talk True“ aus Nigeria der Schwerpunkttitel des Festivals. „Hear wor(l)d“ ist eine Einladung, mit offenen Ohren in die Welt hineinzuhorchen, ihrer Vielstimmigkeit zuzuhören und zugleich eine Ermutigung, sich Gehör zu verschaffen. Neben Gastspielen aus Afrika, dem Libanon und Russland, sowie Eigenproduktionen zeigen wir u.a. Horvaths „Italienische Nacht“ der Berliner Schaubühne, die das Aufkommen rechter Bewegung beschreibt. Mit der Eröffnungsrede halten die Journalisten Dunja Hayali und Michel Abdollahi ein dringliches Plädoyer für eine offene Gesellschaft.  Im Rahmen des Festivals zeigen wir in unserer Reihe Thalia jung&mehr Inszenierungen, Performances und Präsentationen.

 

HEAR WOR(L)D - Eine Schüler-Kunstaktion der Klassen 3 bis 13
Eröffnung Fr 18.1.2019, 12 Uhr; Gerhart-Hauptmann-Platz.
Überall auf der Welt erheben Menschen, die sich nicht gehört fühlen, ihre Stimmen!
Schülerinnen und Schüler recherchieren und geben Gleichaltrigen Gehör, denen das Recht verwehrt ist, in Frieden und Geborgenheit aufzuwachsen oder ausreichende Versorgung und Bildung zu erfahren. Mit dieser Kunstaktion geben wir Kindern und Jugendlichen aus der eigenen Stadt, dem eigenen Land und aus Ländern dieser Welt Stimmen und zeigen, dass das Thema der diesjährigen Lessingtage „Hear Wor(l)d!“ uns alle angeht.
Die Aufgabenstellung für die Schüler*innen: Recherchiere in deinem Umfeld, in der Presse oder im Internet.
Wer in deiner Klasse/deiner unmittelbaren Umgebung kann oder darf sich nicht frei ausdrücken? Was möchte sie/er sagen? ODER - Welche Person kennst du, die in einem Land lebt, in dem freie Meinungsäußerung kein Grundrecht ist, wo Bedingungen herrschen, die verändert werden sollten. Was sagt sie? ODER - Was hörst du von den Kindern und Jugendlichen, die in Ländern leben, in denen Krieg herrscht? Gib für diese Person Alter, Vornamen, Stadt und Land an. Formuliere ihren Satz!
Zum Beispiel: Ich, Murat, 14, aus Aleppo in Syrien sage: Ich möchte wieder nach Hause, und nicht mehr in einem Flüchtlingscamp leben. ODER - Ich bin Ajun und lebe in Kota in Indien. Ich arbeite in einem Steinbruch. Die Arbeit ist sehr schwer. Es ist heiß und staubig. Ich würde gern in eine Schule gehen und lernen.
Schreibe, zeichne oder skizziere das Ergebnis deiner Recherche nun auf den Aufkleber, den wir zur Verfügung stellen. Bitte einen Permanentstift verwenden!
Aufkleber, die verwendet werden sollen, stehen bei uns zur Abholung bereit oder werden zugeschickt.
Zu den Lessingtagen bringen die Schülergruppen in einer gemeinsamen Aktion ihre gestalteten Aufkleber auf vorbereitete Säulen am Gerhart-Hauptmann-Platz an. Ziel ist, Hunderte ungehörte Stimmen zu versammeln und vom Mo 14.1.- So 3.2.2019 sichtbar zu machen.
Konzept Herbert Enge, Anne Katrin Klinge in Zusammenarbeit mit Emilia Heinrich und Julia Lochte Realisation Ute Radler

 

 

Interesse? Anmeldungen unter thaliaundschule@thalia-theater.de
Schulprojekte der Weltreligionen – Religionen und Stadt
Im Vorfeld der Lessingtage 2019 finden wieder die Schulprojekte der Weltreligionen statt. An zwei Projekttagen forschen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Theaterpädagogin Mia Panther, wie Religion das gesellschaft-liche, kulturelle und politische Zusammenleben in unserer Stadt beeinflusst. Aus der Auseinandersetzung mit literarischen, wissenschaftlichen, theologischen und dramatischen Textfragmenten entstehen kleine Performances und walking-acts, die direkt vor der Langen Nacht der Weltreligionen 2019 im Vorderhaus des Thalia Theaters präsentiert werden. Darüber hinaus wird in einer Video-Installation ein dokumentarischer Ausschnitt aus der Arbeit mit den Jugendlichen gezeigt. Die Projekttage finden im Dezember 2018 und Januar 2019 statt.

 

 

OpenUp your hearts – Eine Performance der internationalen Jugendgruppe OpenUp!
Wie viel kann ein Herz ertragen? Wie viel Ablehnung, Abwertung, Ausgrenzung? Was macht das mit Menschen, die jeden Tag das Gefühl bekommen, anders zu sein und nicht dazu zu gehören? Wenn Hass und Gewalt den Alltag bestimmen? - In ihrem neuen Stück setzt sich die internationale Jugendperformancegruppe OpenUp! mit dem Thema Rassismus und den Mauern in Köpfen auseinander. Doch damit nicht genug: Auch die Antipode Liebe lässt die Jugendlichen nicht los. Wie funktioniert das mit der Liebe hier in Deutschland? Wie können die eigenen Ängste überwunden werden? Welche Tabus gibt es hier in der neuen und welche in der alten Heimat? Für all diese Fragen sucht OpenUp! Ausdrucksformen auf der Bühne und lädt das Publikum zum Gespräch ein. Das Kooperationsprojekt von Thalia Treffpunkt und Jugendmigrationsdienst des CJD schafft intensive Reflektions-plattformen und versteht sich als Teil des Internationalen Cafés Embassy of Hope.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Leitung Altamasch Noor, David Mullikas, Lea Markard
Mo 21.1.2019, 18 Uhr Thalia Gauß Garage Dauer: 60 Minuten Eintritt Euro 10/8
 
 

 

Perspektivwechsel – Ein Rechercheprojekt von und mit Schülergruppen

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, wir sehen, was wir sehen wollen und gewohnt sind zu sehen. Wir beharren gerne auf unseren Standpunkten und scheuen Veränderungen.
Bei diesem Projekt sind wir mit Schülerinnen und Schülern direkt in Austausch gekommen und haben sie motiviert, die Perspektive zu wechseln: Um den eigenen Alltag, die Gesellschaft, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Inspiriert hat uns dabei der Brief des schwedischen Autoren Jonas Hassen Khemiri an eine Politikerin (https://kritikfabrikdotorg.files.wordpress.com/2013/11/jonas-hassen-khemiri.pdf), in dem er forderte, sich in Fremde hineinzudenken. Die Jugendlichen haben so nach Möglichkeiten gesucht, andere Menschen zu verstehen und diese zu respektieren, auch wenn sie maximal anders sind als man selbst. Die Recherche-Ergebnisse hat die Projektleiterin und Regisseurin Kerstin Steeb in einer Performance mit Audio-O-Tönen und Musiken der Jugendlichen künstlerisch bearbeitet. Leitung Kerstin Steeb Idee Herbert Enge
Do 24.1.2019, 18 Uhr Ballsaal Thalia Gaußstraße Dauer: 75 Minuten Eintritt Euro 10/8

 


Zwölf - Ein Eisenhans-Projekt
Eine Kooperation von Thalia Treffpunkt und Leben mit Behinderung
Veränderung überall, immer. Veränderung ist die einzige Konstante im Leben. Der römische Dichter Ovid erzählt
davon in seinen Metamorphosen. Er zeichnet ein großes Panorama der menschlichen Veränderung, des Geborenwerdens, Lebens und Sterbens. Die Eisenhans-Darstellerinnen und Darsteller haben sich mit einigen dieser Erzählungen beschäftigt und bitten nun zu Tisch. Serviert werden 12 Geschichten in 12 Runden, bis zu 12¹² Blickwinkel, also 144 ewig aktuelle Fragen der Menschheit und alle Diskussionen der Gegenwart. Gemeinsam mit dem Publikum werden Bezüge zum politischen, gesellschaftlichen und privaten Heute beleuchtet. Hier darf probiert und ausprobiert werden! Es wartet schließlich eine vielleicht bekömmliche Performance. Oder die Revolution. Wer weiß schon, wohin uns die Veränderung führt!?!
Leitung Katja Meier Idee Herbert Enge
Sa 2.2.2019, 18 Uhr Thalia Gaußstraße Garage Dauer: 75 Min. Eintritt Euro 10/8

 

 
 

Unart

Thalia Campus

Hamburger Schultheaterfestival "theater macht schule 0-6"

für Grundschulen und Jahrgänge 5 – 6
Das Schultheaterfestival wird im späten Frühjahr 2019 im Thalia Gaußstraße stattfinden. Theaterbegeisterte Kindergruppen aus ganz Hamburg präsentieren an drei Tagen fantasievolle Eigenproduktionen, gespielte Bilderbücher, Märchen-Adaptionen, Tanz, Bewegungs- und Musiktheater.
Kooperation der Behörde für Schule und Berufsbildung, des Fachverbands Theater in der Schule, des Landesinstituts für Lehrerbildung und des Thalia Theater.