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Informationen zu den internationalen Gastspielen am Thalia Theater

Penthesil
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von Heinrich von Kleist
Regie Johan Simons
Hamburg-Premiere im Februar 2019, Thalia Theater

Die Szene ist ein Schlachtfeld. Und die Protagonisten sind Krieger und Liebende zugleich. Vom Schicksal auserkoren, muss Penthesilea sich den Heeresführer Achilles erobern. Nur als Kriegsbeute kann die stolze Amazone ihn auch als Mann gewinnen. Doch der Rausch endet tödlich.

„Küsse, Bisse, Das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, Kann schon das Eine für das Andre greifen“

Die Inszenierung von Johan Simons wird den Kern des Dramas auf nur zwei Akteure fokussieren: Sandra Hüller und Jens Harzer als Penthesilea und Achilles. Duell und Duett. Zwei Menschen zwischen Trugspiel und Wahn, zwischen Traum und Wahrheit, zwischen Krieg und ewigem Frieden, zwischen Exzess und Erkenntnis. Ein Schlachtfeld der Worte, der Gefühle und des Unsagbaren.

Koproduktion der Salzburger Festspiele 2018 mit dem Schauspielhaus Bochum
Im Rahmen der Kooperation mit dem Schauspielhaus Bochum wird „Penthesilea“ an ausgesuchten Terminen auf dem Spielplan stehen.

 

I am E
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von Falk Richter
Regie Falk Richter
Choreografe Nir de Volff
Deutschland-Premiere

im Januar 2019

Europa am Scheideweg: Angst oder Hoffnung, Aufbruch oder totale Auflösung, Krieg oder Frieden?

Falk Richter beschäftigt sich mit den Fragen gespaltener Gesellschaften zusammen mit einem jungen Ensemble: Europäer seit vielen Generationen oder in der ersten, die mehr als acht unterschiedliche Sprachen sprechen, verschiedene Religionen und sexuelle Identitäten haben.
Wie hat sich Europa in ihre Biografen eingeschrieben? Wie leben sie die Konzepte von Heimat, Familie, Religion und Gemeinschaft? Wie sehen sie sich selbst in einem Europa, in dem der demokratische Diskurs mehr und mehr von Demagogie und Hass verdrängt wird? Welche Utopien kann man diesen Entwicklungen entgegensetzen? Und wie wollen wir in Zukunft zusammen leben?

Eine Produktion des Théâtre National de Strasbourg in Kooperation mit: Odéon Théâtre de l'Europe Paris, Thalia Theater Hamburg, Théâtre de Liège, HNK Croatian National Theatre Zagreb, Comédie de Genève, NNT Theatre Company Groningen, Emilia Romagna Teatro Fondazione Modena

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von Marina Davydova
Regie Marina Davydova
Uraufführung

Premiere im April 2019, Thalia Gauß


„Russland liebt es, Jubiläen und Geburtstage zu feiern.
Anlässlich des kommenden 50. Geburtstags von Woodstock wurde hier in Moskau auf persönliche Bestellung von Vladimir Putin das Checkpoint Woodstock Museum errichtet und dem Besuch des US-­Präsidenten Donald Trump gewidmet. Wir heißen auch alle auswärtigen Gäste herzlich willkommen zu diesem wichtigsten Kulturereignis unserer Hauptstadt.“

Die performative Installation erzählt von sozialen Utopien und verlorenen Illusionen und ist zugleich eine Einladung zum Perspektivwechsel: Die russische Theatermacherin, Autorin und Leiterin des NET­Festivals Marina Davydova, der Bühnenbildner Zinovy Margolin und der Komponist Vladimir Rannev werfen zusammen mit einem internationalen Ensemble, von Moskau aus westwärts schauend, einen Blick zurück nach vorn, in unser aller Zukunft.


Koproduktion mit dem Lithuanian National Drama Theatre Vilnius in Kooperation mit dem HAU Hebbel am Ufer Berlin und dem Gogol Center Moskau.

 

Die nächsten Termine