literatur altonale: book.beat

NielsFrevert ©Dennis DirksenTino Hanekamp ©York Christoph RicciusJOCO (c) Margie CarlSimon Urban (c) Greg BalJohanna Wack ©Jonny Mueller-Goldenstedtbookbeat 2013 ©Thomas Panzau

book.beat

Wenn sich Literatur und Musik made in Hamburg auf einer Theaterbühne in den Armen liegen, dann ist es book.beat – die zweite Auflage des jungen, gefeierten Formats der altonale. Im Ballsaal und auf der Studiobühne präsentieren sich im Wechsel Poeten, Prosaisten, Schriftsteller, Romanciers, Erzähler, Gitarristen, Poplyriker, Sänger und Songwriter – allesamt grandios und von hier.

Niels Frevert spielt Songs aus seinem aktuellen Album „Zettel auf dem Boden“ und neue. Tino Hanekamp widmet sich dem großen Rauschen – Alkohol, Drogen und Weltflucht. Joco – die Schwestern Josepha und Cosima – bezaubern mit ihrem zweistimmigen Gesang und ihrem Album „Early Morning“. Simon Urban liest aus seinem neuen Roman „Gondwana“, einer turbulenten Krimisatire, die auf einem Pazifik-Atoll spielt. Johanna Wack performt einen Text zum Thema Liebe, Sex und Hilflosigkeit und liest aus der Anthologie „Last Exit Babyklappe“. Durch den Abend führt: Michael Zimmermann (VEB Kunstblume).

3. Juli ab 19.30 Uhr, Thalia in der Gaußstraße, Gaußstraße 190
Karten ab 7. Juni auch in der altonale Infobox (Spritzenplatz) und an der Abendkasse, Eintritt 15/10 €

Mit freundlicher Unterstützung der Mara & Holger Cassens Stiftung und in Kooperation mit dem Thalia Theater
 

 
Niels Frevert
war Sänger und Songwriter der Hamburger Band Nationalgalerie. Seit deren Auflösung hat er vier hochgelobte Solo-Alben veröffentlicht. Wenn ein beschreibendes Wort für seine Musik gefunden werden müsste, sollte es wohl treffender Weise "elegisch" sein. In den Texten liegt viel Klugheit, viel Verzweiflung, viel Lebensfreude. So wie er, können nur die allerwenigsten Lieder schreiben.
 
Tino Hanekamp
geboren 1979 in Wippra/Sachsen-Anhalt, arbeitete jahrelang als Musikjournalist, lebte mal hier und mal dort, reiste durch die Welt und landete vor ein paar Jahren in Hamburg, wo er mit einem Freund aus Versehen einen Musikclub namens „Weltbühne“ gründete, der dann aber abgerissen wurde. Heute ist er Mitbegründer, Miteigentümer und Programmdirektor des „Uebel & Gefährlich“, das mehrfach zum besten Musikclub Deutschlands gewählt wurde. 2011 wurde er für seinen Debütroman „So was von da“ mit dem „Silberschweindebütantenpreis der Lit.Cologne“ ausgezeichnet. 2012 wurde ihm der „Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“ verliehen und im Januar 2013 feierte „So was von da“ Premiere als Theaterstück am Hamburger Schauspielhaus.
 
Joco
sind Josepha und Cosima aus Hamburg. Typisch für die beiden Schwestern ist ihr zweistimmiger Gesang. Ihre ähnlichen Stimmen verschmelzen ineinander und zusammen. Mit Klavier und handgemachten Beats entsteht ein klarer, starker Sound. Jeder Song ist wie eine Welt, in die man eintaucht. Das Duo ist wie eine Band – ein voller Klang, fokussiert auf das Wesentliche. Zweistimmigkeit hat man so noch nicht gehört.
 
Simon Urban
geboren 1975 in Hagen, Germanistikstudium in Münster, Ausbildung an der Texterschmiede Hamburg, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2003 Erker-Preis, 2005 Literaturförderpreis Ruhrgebiet, 2006 Limburg-Preis der Stadt Bad Dürkheim. 2009 gewann er bei den Clio-Awards, einem der wichtigsten Kreativpreise der Welt, den Grand Prix und Gold für die erste literarische Live-Werbepause. Für seinen ersten Roman „PLAN D“ wurde er 2011 mit dem Debütpreis des Stuttgarter Krimipreises ausgezeichnet. Das Buch wurde bereits in elf Sprachen übersetzt. Simon Urban lebt in Hamburg und Techau.
 
Johanna Wack
Geboren 1979. Lebt mit ihrer Tochter in Hamburg. Diplom-Ökotrophologin. Seit 2004 Gewinnerin zahlreicher Poetry Slams im deutschsprachigen Raum, 2008 Gewinnerin des Publikumspreises beim Literaturpreis "16. open mike berlin" (2008). Von 2009 bis 2012 Mitglied der monatlichen Lesebühne „Randale und Liebe“ in der Kantine des Hamburger Schauspielhauses. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien, in Funk und Fernsehen und in der Tagespresse.


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