Thalia Vista Social Club

Thalia Vista Social Club
von Erik Gedeon



Sie brauchen nicht vierzig Jahre zu warten, um Ihre Lieblingslieder von heute voll Nostalgie noch einmal zu hören. Sie müssen nicht darauf hoffen, dass die Enkel von Wim Wenders irgendwo in schäbigen Clubs einen Haufen alter Männer entdecken, die immer noch Ihre Musik spielen.

Der Thalia Vista Social Club unter der Leitung von Erik Gedeon verschafft Ihnen den Genuss Ihres musikalischen Lebensabends schon jetzt! Um Jahrzehnte gealtert, macht sich sein Ensemble im Jahre 2040 auf die Suche nach der eigenen musikalischen Vergangenheit und landet, überraschenderweise, bei der Musik von heute. Ein musikalischer Abend mit einer schrägen Portion Altersweitsichtigkeit. Forever Young im Altersheim.

Der Thalia Vista Social Club läuft seit 2001 am Thalia und ist eine absolute Kultinszenierung.

Premiere am 10. Januar 2001 im Thalia Theater

"Buckel hin, Falten her, auch mit schütterem Haar und steifem Nacken lässst es sich richtig rocken. Diesen Alten kann selbst der Tod nichts anhaben. Zum Heulen schön!"
Hamburger Morgenpost

Vorstellungen
Di,25.10.201620:00 - 22:00 UhrKaufen
Fr,23.12.201620:00 - 22:00 UhrKaufen
Sa,31.12.201613:30 - 15:30 UhrKaufen
Sa,31.12.201616:30 - 18:30 UhrKaufen
Kommentare

Thalia Social Club

Unterhaltsam, spaßig, wir haben gelacht. Nein, ich glaube nicht, dass diese banalen Beschreibungen treffend sind, um zu begreifen, warum Thalia Social Club seit über 10 Jahren so erfolgreich ist. Vielmehr sind es die Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembles, welche doch mehr als treffend das Leben im Alter in Szene setzen und uns damit den Spiegel der Gesellschaft vor Augen halten. Was uns einerseits so erheitert und andererseits doch in Schrecken versetzt, weil wir doch genau wissen, wie es sein wird, wenn wir es nicht mehr alleine schaffen, spätestens dann, wenn man Angehörige regelmäßig im Altersheim besucht hat. Ob nun die sexistischen Bemerkungen von Frau von Trauttmansdorff, gespielt mit stetiger Genervtheit, sie lebt in einer Zwangs-WG mit Gestörten, die Demenz von Frau Schmeide, der ewige Gentleman, gespielt von Peter Jordan, welcher bis zuletzt aus jedem noch so unwichtigen Ereignis das Positive gewinnen kann, der Monologe haltende Stefan Schad, zitierend mit einer Genauigkeit, wie ein Vergesslicher schon einmal vergisst, was er eigentlich mitteilen wollte, der vermeintlich jung gebliebene Hippie Rainer Piwek, einen Joint rauchend, um zu zeigen, dass er auch jetzt noch im Alter sich von den anderen abgrenzen will, obwohl er in dieser gefangenen Gemeinschaft lebt und der Pianist Dietmar Löffler, sprachlich nicht mehr gesellschaftskompatibel, aber lebend und klar in den Erinnerungen seines Klavierspiels ( diesen Anforderungen des „beflügelnden Spiels“ werden nicht viele Pianisten gerecht, da sie es nicht umsetzen können).
Das Stück lebt durch die großartigen Leistungen besonderer Schauspieler und Musiker, sind es doch gerade Rainer Piwek und Dietmar Löffler, welche der Inszenierung auch noch musikalisch ein Niveau geben, obwohl auch Stefan Schad das Zeug dazu hat, wenn man schon einmal in den Genuss seiner Kreisler-Interpretationen gekommen ist.
Vielseitig, vielschichtig, hintergründig, treffend, humorvoll und gleichzeitig real erschreckend, unsere Gesellschaft in allen Facetten, das ist Thalia Social Club.

Meike Pusak





Meike Pusak, 18.02.16

Der Spagat von Gabriela Maria Schade war olympiareif !!!
Gerhard Albers, 02.01.16

Gestern zum ersten Mal geschafft, nachdem ich schon sooo viel Gutes gehört hatte. Es ist einfach genial. Zwischen Lachen und Nachdenklichkeit hin und hergerissen, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Danke den wunderbaren Schauspielern!
Bärbel Bucksch-Hinniger, 24.12.15

Theater vom feinsten. Schon lange nicht mehr so viel gelacht. Alle Schauspieler echte Profis. Bravo und kommt bitte wieder nach Bozen!
Gottfried Deghenghi, 22.03.15

Ein wirklich unterhaltsamer Abend in Bozen. Ich habe gelacht, ich habe nachgedacht und bin nicht eingeschlafen. Danke!
elisabeth Gamper, 20.03.15

Recht seicht, ich habe im Thalia Theater schon viele Stücke gesehen, welche mir besser gefallen haben. Besonders gelungen fand ich "Charles Manson: Summer of Hate"
markus tebben, 29.12.14

15 Mal gesehen
Puh! Gott sei Dank! Hatten gerade gehört, dass das genialste Theaterstück nicht mehr aufgeführt
werden soll! Das ganze Stück ist einfach genial aber nicht zu überbieten ist das Medley.
Dieses Stück zeigt wie auch im Leben Ernst und Heiterkeit ihren Platz nebeneinander haben!
Bitte nie aufhören, ich habe erst viermal die Zeit gefunden es zu sehen und meine Frau erst 15 mal.
Bernd Paulsen, 29.09.14

köstlich
Danke für diesen vergnüglichen, auf leichte Weise nachdenklichen Theaterabend mit dieser köstlichen Selbstironie!
aus dem Gästebuch, 22.05.14

10-Jähriges
Auch zum 5. Mal...
immer noch genail. Jetzt müssen schon die Kollegen herhalten für einen Besuch. Aber die waren bis jetzt auch alle begeistert :-) Bitte weiter spielen, ich möchte auf alle Fälle mein 10-Jähriges erleben.
Gesine Blinde, 10.04.14

macht weiter
War jetzt das zweite mal bei diesem Stück und konnte noch genauso viel lachen wie zuvor.Bitte macht weiter möchte es noch zum ende des Jahres sehen
Silke Bruhn, 09.04.14

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