Lessingtage 2013


 

UM ALLES IN DER WELT – LESSINGTAGE 2013

Theaterfestival vom 25. Januar bis 9. Februar 2013 im Thalia Theater und im Thalia in der Gaußstraße


Vom 25. Januar bis 9. Februar bestreitet das Theaterfestival „Um alles in der Welt – Lessingtage 2013“ auf sämtlichen Bühnen des Thalia Theaters und an weiteren Orten in der Stadt den Thalia-Spielplan. Das internationale Festival beschäftigt sich, ausgehend von Lessings aufklärerischen Gedanken, nun zum vierten Mal mit interkulturellen Themen und entdeckt in diesem Jahr Europa, vom Kern aus genauso wie von seinen Rändern. Das heutige Europa, das sich nach der Auflösung der Blöcke in der Folge von 1989 noch einmal erheblich nach Osten erweitert hat, ist in einer schweren Existenzkrise: kulturell, ökonomisch und politisch. Das diesjährige Festival fragt, was posttotalitäre Regime und Demokratien gemeinsam haben. Gibt es tatsächlich Verbindendes zwischen Island und Istanbul, zwischen slawischen, germanischen und romanischen Kulturen?
Das Theater ist zwar seit jeher „interkulturell“ und spielt die großen europäischen Klassiker von Sophokles bis Molière und von Goethe über Shakesperare bis Pirandello. Und doch: Wir wissen zu wenig voneinander. Wenn wir uns nicht füreinander öffnen, hat Europa keine Chance.
Wie auch in den letzten Jahren suchen wir immer zusätzlich den Blick von außen; dieses Jahr konnten wir dafür den chinesischen Autor Liao Yiwu, der kürzlich den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten hat, gewinnen. Ebenfalls bereits Tradition: „Die Lange Nacht der Weltreligionen“ wird auch im kommenden Jahr das Festival am 9. Februar abschließen.

 
Die Stimmen der Presse
 
Ein so junges Festival wie die Lessingtage am Thalia Theater durchläuft mehrere Metamorphosen, und das muss auch so sein. Das Wichtigste bleibt die Erkenntnis: Es gibt einen breiten Bedarf, Produktionen aus fremden Ländern kennen zu lernen. Wohlgemerkt kein internationales Theater der Marke "L'Art pour l'Art", sondern engagiertes Theater, das eine Haltung in sich birgt und auf drängende politische Konflikte in der Welt verweist. Die vierten Lessingtage haben sich da bislang am deutlichsten positioniert.
Hamburger Abendblatt


Längst hat sich herumgesprochen, dass in Zeiten der Globalisierung viel vom Gelingen einer interkulturellen Gesellschaft abhängt. Ein facettenreicher Schwerpunkt, den sich Joachim Lux für sein aus dem Stand erfolgreiches Theaterfestival „Um alles in der Welt – Lessingtage“ auf die Fahnen geschrieben hat. Der kunstvolle in Gastspielen, Diskussionen und Stadtspaziergängen verwobene Blick auf das andere entpuppt sich über drei Jahrgänge als Geistesblitz.
Hamburger Abendblatt


Theater als bildermächtiges Spektakel. Für internationalen Glanz und aufregende Begegnungen mit dem Kulturschaffen in fernen Ländern sorgen neun Gastspiele.
Hamburger Abendblatt


Gotthold Ephraim Lessing würde das Herz aufgehen, könnte er erleben, wie mehr als 230 Jahre nach seinem Tod ein lebendiges Festival gefeiert wird, das sich mit ihm als spirituellen Schirmherrn schmückt. Im großen Thalia-Saal sticht vor allem die Auftakt-Premiere von „Don Giovanni“ heraus. Der junge Regisseur Antú Romero Nunes inszeniert die Oper auf seine ganz eigene Art – als überbordendes Fest der Sinne. Drei hochkarätige Gastspiele runden das Programm ab: „Kill your Darlings“, „Der Attentäter“ und „Circo Ambulante“
Hamburger Morgenpost


Auf den ersten Blick verspricht Mogutschis „Circo Ambulante“ ein gigantisches Bühnenspektakel, für das er alle technischen Möglichkeiten des Theaters ausnutzt. Ein vergleichbar raumgreifendes Experiment ist zu erwarten, wenn Regisseur Stefan Bachmann in „Genesis. Die Bibel, Teil 1“ mit gigantischem Aufwand und 44 Tonnen Lehm gleich einen Teil des Buches der Bücher ungekürzt auf die Bühnen stemmt.
Die Welt


Die buntesten Lessingtage aller Zeiten. Es ist Hamburgs wichtigstes Bühnen- und Kulturfestival.
Bild


Antú Romero Nunes inszeniert Mozarts Oper als bombastisches Weltuntergangsstück.
Hamburger Abendblatt über Don Giovanni. Letzte Party


Zweieinhalb Stunden gewitzte Dialogschlachten über das Wesen der Liebe, Slapstick und Schaukämpfe, viel Musik (eine tolle, siebenköpfige Frauenband mixt Amadeus, Jazz und Folkpop), viel Licht und Nebel. Die Zuschauer werden permanent zum Mitsingen aufgefordert und für die letzte Stunde 100 Frauen aus dem Publikum für Statistinnen rekrutiert. Beim Premierenapplaus herrschte tatsächlich Party-Stimmung. Ein Hit, dieses Stück!
Bild über Don Giovanni. Letzte Party


Nunes baut mit minimalen Mitteln […] beeindruckende Bilder, und wo einen die Geschichten der Protagonisten nicht bei der Stange halten, da machen es die klug eingestreuten Respektlosigkeiten.
Nachtkritik.de über Don Giovanni. Letzte Party

Herz und Schmerz waren in den zweieinhalb Stunden raffiniert verteilt auf das zu Recht gefeierte Ensemble.
Hamburger Abendblatt über Don Giovanni. Letzte Party


Malte C. Lachmann umschifft […] geschickt alles Klischees, die der schwierige Stoff mit sich bringen könnte.
Deutschlandradio über Die Protokolle von Toulouse


Zum Glück unternimmt Lachmann keinen einzigen Versuch, dokumentarisch zu sein. Was zählt, sind die erschreckend versierten Dialoge und die damit hoch professionell agierenden Schauspieler.
Nachtkritik.de über Die Protokolle von Toulouse


Tocotronic im Theater: Sie spielen von Leben und Tod. Die Band präsentierte vor ausverkauftem Haus ihr zehntes Album "Wie wir leben wollen". Ein Abend, der die Fans jubelnd aus den Sitzen riss.
Hamburger Abendblatt über Tocotronic


Es gibt Konzerte, von denen weiß man, dass sie etwas Besonderes sind, noch bevor auf der Bühne irgendwas passiert ist. Wie das von Tocotronic am Montagabend im Thalia Theater.
Morgenpost über Tocotronic


Großes Theater in der kleinen Kiezkneipe: „Stammtisch“. Ein Schauspielkollektiv um Regisseur Franz von Strolchen lässt den „Stammtisch“ aufleben – mitsamt seinen Sitten, Gebräuchen und dem angestammten Tresenpersonal.
Morgenpost über Stammtisch!


Fabian Hinrichs brüllt und zappelt in seinem glänzenden Paradesolo „Kill your Darlings! Streets of Berladelphia“. Pollesch bietet eine mitreißende Show und Hinrichs einen grandiosen Sturmlauf gegen die weltweiten finanziellen und medialen Netzwerke.
Hamburger Abendblatt über über Kill your Darlings!


Fabian Hinrichs brilliert in René Polleschs "Kill your Darlings! Streets of Berladelphia" bei den Lessingtagen im Hamburger Thalia-Theater. […] "Kill your Darlings! Streets of Berladelphia", eine Produktion der Volksbühne Berlin, mit einer Einladung zum Theatertreffen geadelt und nun am Thalia Theater anlässlich der Lessingtage gastierend, ist ein Pollesch-Abend so furios und frisch wie lange nicht mehr. Entsprechend frenetisch feierten ihn die Besucher mit Standing Ovations. [… ] Hinrichs ist in hautenger Glitzerhose über die Bühne mäandernd, gestenreich artikulierend und dabei verlegen und ein wenig irre grinsend trotz plagender Heiserkeit ein grandioser einsamer Held auf der Suche nach Erlösung, nach den letzten Glücksversprechen.
Hamburger Abendblatt über Kill your Darlings!


So umwerfend ist nur die Liebe. Standing Ovations für „Kill your Darlings!“ […] Das Gastspiel der Berliner Volksbühne, das im Rahmen der Lessingtage gezeigt wurde, ist ein ganz besonderes Schmuckstück.
Hamburger Morgenpost über Kill your Darlings!

Alvis Hermanis ist ein Erzähler der alten Schule. Der lettische Regisseur baut häufig große, ausstattungsintensive Stücke, manchmal sind seine Mittel bescheiden und erstaunlich wirkungsvoll. So wie in der Inszenierung "Schwarze Milch", die bei den Lessingtagen im Thalia in der Gaußstraße gastierte. Hinreißend verkörpern die fünf Darstellerinnen des Jaunais Rîgas Teâtris aus Riga die Paarhufer.
Die Welt über Schwarze Milch


Das diesjährige Lessingtage-Festival hat inzwischen spürbar die Theatergemeinde der Stadt erfasst. Die Vorstellungen sind voll, der Gesprächsbedarf groß. Geredet wird auch emsig in der Produktion "Stammtisch!", die auf dem Kiez im Silbersack gespielt wird und vom Herausfallen aus dem System erzählt.
Die Welt über Stammtisch!


Gastspiel aus Peking fasziniert bei den Lessingtagen. Die Inszenierung ist ganz auf das Duell der beiden Männer fokussiert, verkörpert von zwei großen Charakterdarstellern. Komponist Tan Dun ("Tiger & Dragon") hat das Ganze mit betörenden Klängen versehen. Vieles erscheint archaisch, doch die Fragestellungen, Gedanken und Motive finden sich überall in der Welt. Man spürt bei Lin Zhaohua eine Liebe zur Genauigkeit und zum weltoffenen Experiment. Es erweist sich, dass Theater eine Sprache ist, die man überall versteht.
Hamburger Abendblatt über Der Attentäter


Schon weil das Unterfangen, diesen vielfach verfilmten Weltbestseller auf die Bühne zu bringen, erst mal anachronistisch erscheint, als absolute Wahnsinnsidee, ist diese Inszenierung ein Ereignis. Das Repetitive des Textes entfaltet eine Magie des Archaischen, die Bilder zwischen Italo-Western, Comic-Ästhetik, "Django Unchained" und Oberammergau wurzeln wohltuend im Kontext von Alltag und Entertainment. […] Stefan Bachmann befreit den Bibeltext aus seiner von drei monotheistischen Religionen vereinnahmten Rezeption.
Hamburger Abendblatt über Genesis. Die Bibel


Stefan Bachmanns Züricher Inszenierung „Genesis. Die Bibel, Teil 1“ auf Kampnagel war ein Höhepunkt zur Halbzeit der Lessingtage.
Die Welt über Genesis. Die Bibel


Bombastisch das Gastspiel aus Moskau: „Circo Ambulante“, das uns in eine Welt diktatorischer Willkür führt.
Evangelische Zeitung über Circo Ambulante


Erneut zeigte sich, welche Kraft diese komplexen Texte noch einmal gewinnen, wenn man sie auch als literarische Werke behandelt, die von Thalia-Schauspielern exzellent vorgetragen werden. Die Gespräche mit ausgewiesenen Religionswissenschaftlern konnten die Dinge nicht erschöpfend behandeln, boten aber Anregung zur Weiterbeschäftigung und zum Austausch bei Teezeremonie und türkischen Süßspeisen.
Hamburger Abendblatt über Die lange Nacht der Weltreligionen


Vom 25. Januar bis 9. Februar 2013 fanden die vierten Lessingtage am Thalia Theater statt, inzwischen fest verankert im Hamburger Kulturleben und längst zu einem der wichtigsten Theaterfestivals der Stadt avanciert. Auch in diesem Jahr war das Programm geprägt von nationalen und internationalen Gastspielen, Premieren eigener Thalia-Produktionen, Performances, Konzerten, Ausstellungen, Diskussionen, Vorträgen und soziokulturellen Projekten.
Kultur-port.de
Thalia Theater


Don Giovanni. Die letzte Party
nach Mozart und da Ponte
Regie Antú Romero Nunes
Premiere am 25. Januar um 20 Uhr im Thalia Theater

Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie
von Elfriede Jelinek
Regie Nicolas Stemann
Am 27. Januar um 19 Uhr im Thalia Theater

Gastspiel der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin
Kill your Darlings!
Streets of Berladelphia

Regie René Pollesch
Am 30. Januar um 20 Uhr im Thalia Theater

Gastspiel Lin Zhaohua Studio/Peking
Der Attentäter
von Xu Ying
Regie Lin Zhaohua
Am 2. Februar um 20 Uhr im Thalia Theater

Gastspiel Theater der Nationen/Russland
Circo Ambulante
von Andrey Mogutchiy und Maxim Isaev
Regie Andrey Mogutchiy
Am 6. Februar um 20 Uhr im Thalia Theater

One Day
Eine multimediale Reise durch die ZEIT von und mit Matthew Herbert

Am 8. Februar um 20 Uhr im Thalia Theater

Lange Nacht der Weltreligionen
Von Freiheit und Schicksal des Menschen
Am 9. Februar um 18 Uhr im Thalia Theater
Thalia in der Gaußstraße


Uraufführung
Die Protokolle von Toulouse

Regie Malte C. Lachmann
Am 26. Januar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Gastspiel der Theatergruppe Blitz in Koproduktion mit Athen-und-Epidaurus-Festival 2012
Uraufführung
Don Quixote
Regie Theatergruppe Blitz
Am 27. Januar um 19 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Gastspiel Jaunais Rigas Teatris
Uraufführung
Schwarze Milch
Regie Alvis Hermanis
Am 31. Januar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Integrier mich, Baby!
Integrations-Diskurs für alle
Regie Bernadette La Hengst
Am 1. Februar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Symposium
Schicksal, Vorbestimmung, Willensfreiheit - wie frei ist der Mensch in seinem Handeln?
Am 2. Februar um 15 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Ballsaal)

Fuck your ego!
Ein gesellschaftliches Poem nach Anton Makarenko
Regie Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper
Am 2. Februar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Herzzentrum III
Ein Abend über das, was uns jetzt wichtig ist
Eine Reise mit Navid Kermanis preisgekröntem Roman „Dein Name“
Am 3. Februar um 19 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Gastspiel Slovensko mladinsko gledališče
Uraufführung
Verdammt sei der Verräter seiner Heimat!
Regie Oliver Frljić
Am 4. Februar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Emilia Galotti
von Gotthold Ephraim Lessing
Regie Marco Štorman
Am 6. Februar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Invasion!
von Jonas Hassen Khemiri
Regie Antú Romero Nunes
Am 7. Februar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Gastspiel Bayerische Theaterakademie August Everding
Schwarze Jungfrauen

von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel
Regie Malte C. Lachmann
Am 8. Februar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Die Welt ist groß und Rettung lauert überall
nach Ilija Trojanow
Regie Jette Steckel
Am 9. Februar um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße
Besonderes



Fotoausstellung
Sounds of Silence

von Armin Smailovic
Vernissage am 25. Januar um 18 Uhr in der Oberhafen-Galerie (Stockmeyerstraße 41)

Uraufführung
Exil
Choreografie & Tanz von Gilles Welinski
Ab 26. Januar jeweils von 12-20 Uhr im Container auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz

Konzert
Tocotronic
Am 28. Januar um 20 Uhr im Thalia Theater

Uraufführung
Stammtisch!
Regie Franz von Strolchen
Am 29. und 30. Januar je 19 Uhr in der Kneipe "Zum Silbersack" (Silbersackstraße 9)

Konzert
Alina Manoukian
Am 29. Januar um 21 Uhr in der Theaterbar Nachtasyl

Ein Abend über Russlands Stürme – Sorokins Antwort auf Putins Parolen
Am 31. Januar um 20.30 Uhr in der Theaterbar Nachtasyl

Konzert
Lazyblood
Am 1. Februar um 21 Uhr in der Theaterbar Nachtasyl

Gastspiel aus Zürich
Genesis. Die Bibel, Teil 1

Regie Stefan Bachmann
Am 2. Februar um 18 Uhr auf Kampnagel (k6) - Jarrestraße 20

Poetry Slam
i,Slam

Am 3. Februar um 20.30 Uhr in der Theaterbar Nachtasyl

Konzert
Bitte Lächeln!
Eisenhans-Band
Am 7. Februar um 20.30 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Ballsaal)

Konzert
Bernadette La Hengst
Am 7. Februar um 22 Uhr in der Theaterbar Nachtasyl

Konzert
Artwon Artown Artnow
Am 9. Februar um 21 Uhr in der Theaterbar Nachtasyl
Thalia Treffpunkt



Kunst-Installation
EUtopien 2013 - Kunstaktion von & mit Hamburger Schülergruppen

Jahrgang 1-13
Vom 26. Januar bis 9. Februar im Thalia Theater (Mittelrangfoyer)

Outdoor-Performance
Wege für Europa
Am 28. Januar um 11 Uhr im Thalia Theater/Gerhart-Hauptmann-Platz

Präsentation
Gott und die Welt und ich
Am 28. Januar um 19 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Performance
Gekommen... um zu bleiben...
Eine Kooperation von Thalia Treffpunkt, Hamburger Volkshochschule und der Bürgerplattform Impuls Mitte Hamm-Horn, unterstützt von der Türkischen Gemeinde Hamburg
Am 30. Januar um 19 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Klassenzimmerstück
Chica Chica
vom Maarten Bakker
Schülervorstellung am 5. Februar  um 10 & 12 Uhr sowie um 19 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

kurze Stücke, Szenenfolgen und Performances
Euro-Stücke
Am 5. Februar  um 18 Uhr an verschiedenen Orten im Thalia Theater

Extremer als Extrem
Ein Projekt der Thalia Treffpunkt Jugend-Performance-Gruppe
Am 6. Februar  um 19 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Schul-Projekte der Weltreligionen
Projekttage zu "Freihaheit und Schicksal des Menschen in den fünf Weltreligionen"
Am 9. Februar um 16.30 Uhr an verschiedenen Orten im Thalia Theater
In der Stadt


Stadtführung 1
Mit Lessing rund um den Gänsemarkt
Am 27. Januar um 11 Uhr und am 3. Februar um 15 Uhr

Stadtführung 2
Lessing und die Aufklärung in Altona
Am 30. Januar und am 9. Februar um 11 Uhr

Stadtführung 3
Mit Lessing durch die Speicherstadt
Am 3. und am 6. Februar um 11 Uhr

Trailer Lessingtage 2013


Lessingtage 2013
Die Eröffnungsrede von Liao Yiwu zum Herunterladen

Übersetzung: Martina Hasse



Das Programmheft zum Herunterladen

 

Förderer der Lessingtage 2013









Projektförderer
Udo Keller Stiftung Forum Humanum
Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung
Die Zeit
British Council

Kooperationspartner
Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg; Bürgerplattform Impuls Mitte Hamm-Horn; Deutsches Schauspielhaus in Hamburg; ElbjazzFestival; Hamburger Volkshochschule; Human Rights Watch; Jugendmigrationsdienst des CJD; Kampnagel; Konfuzius Institut; Oberhafen-Galerie; Spurensuchen Verlag der Weltreligionen; Zum Silbersack

Die Lessingtage 2013 werden präsentiert von




 
Thalia Pfadfinder – Generation III



 Thalia Pfadfinder ist ein 2010 gegründetes Projekt, das diese Spielzeit zum dritten Mal 18- bis 30jährige HamburgerInnen mit Zuwanderungsgeschichte einlädt, ihre eigene und damit längst die multikulturelle Realität der Stadt mit hinter die Kulissen des Thalia Theaters zu bringen.
 
Von Oktober bis Januar haben die jungen Menschen zeitgenössisches Theater gesehen und beschrieben, auch in diesem Jahr anhand eines Urstoffs des europäischen Theaterkanons: Don Giovanni. In sieben Sessions erarbeiteten die Pfadfinder in exklusiven Workshops ausgewählter Theater(fach)leute die Story um den großen spanischen Verführer und den Weg des Stoffs durch Zeit und Nationen. Über die Auseinandersetzung mit der Story nähern sich die Teilnehmer gleichzeitig drängenden Fragen ihrer eigenen Wirklichkeit: Theater als Ort der lebendigen Debatten um Gesellschaft, Demokratie und Moral. Eros, Verantwortung und Ehre sind Themen des Stoffes, die uns beschäftigen – über alle Kulturen hinweg.

End- und Höhepunkt der ersten Phase des Projekts ist der Entstehungsprozess der Inszenierung von Antú Romero Nunes, Jahrgang 1983: Don Giovanni. Die letzte Party. Der Premierenbesuch ist gleichzeitig Auftakt zu den Lessingtage und der zweiten Projektphase: Während des Festivals erhalten die Pfadfinder freien Eintritt zu allen nationalen und internationalen Veranstaltungen und berichten jeden Abend im Lessingtagebuch von ihren Eindrücken, die während des Festivals auf der Homepage des Thalia Theaters zu lesen sind.

Das Projekt wird von der Rudolf Augstein Stiftung gefördert.
Dieses Jahr findet es in Kooperation mit der Hamburgischen Staatsoper statt.



Weitere Infos finden Sie hier.
 Junge Erwachsene mit Zuwanderungs-geschichten haben in dieser Spielzeit an dem Programm „Thalia Pfadfinder“ teilgenommen. In Workshops, Probenbesuchen und Diskussionen zum Mythos „Don Giovanni“, einem weiteren europäischen Archetypus, haben sie zeitgenössisches Theater kennen gelernt und begleiten nun als Reporter und Blogger das Lessingfestival.

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