Der Russe ist einer, der Birken liebt

von Olga Grjasnowa
In einer Bühnenfassung von Yael Ronen


Gastspiel Maxim Gorki Theater Berlin

Mascha Kogan ist Deutsche, Jüdin, Aserbaidschanerin, wenn nötig auch Russin oder Türkin, sie beherrscht fünf Sprachen fließend und spricht ein paar weitere. Mascha lebt mit ihrem Freund Elias in einer deutschen Großstadt und hat viele Freunde, die wie sie aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind. Ihre Geschichte erzählt, wie es ist, Einwanderer in Deutschland zu sein, und davon, warum eine Familie Mitte der 90er aus dem aserbaidschanischen Baku nach Deutschland ausgewandert ist. Sie erzählt, was passiert, wenn man sich heute auf die Suche nach der eigenen (inter-)kulturellen Identität begibt, welche Traumatisierungen hinter einer solchen Biografie verborgen liegen können.
Die israelische Regisseurin Yael Ronen hat schon einige Male im deutschsprachigen Raum inszeniert und sich mit religiösen wie kulturellen Identitäten beschäftigt. Bereits 2010 war sie mit „Dritte Generation“ zu den Lessingtagen eingeladen. Derzeit arbeitet sie am Maxim Gorki Theater, dem ersten deutschen Stadttheater, das sich ausschließlich mit dem Zusammenleben der vielfältigen Kulturen beschäftigt.

Regie: Yael Ronen
Bühne: Magda Willi
Kostüme: Esther Krapiwnikow
Video: Benjamin Krieg
Dramaturgie: Irina Szodruch
Mit: Mehmet Ateşçİ, Knut Berger, Anastasia Gubareva, Orit Nahmias, Tim Porath, Dimitrij Schaad, Thomas Wodianka

Am 27. Januar im Anschluss an die Vorstellung Gespräch mit Yael Ronen und dem Ensemble

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Der Russe ist einer, der Birken liebt
by Olga Grjasnowa
in an adaption by Yael Ronen


Israeli director Yael Ronen, who likes to examine religious and cultural identities, stages the “debut novel of the year” by Olga Grjasnowa. It tells the story of Mascha Kogan, an immigrant in Germany whose family emigrated from Baku, Azerbaijan, in the mid-1990s. Years later, she sets out in search of her own (inter)cultural identity
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