Die Brüder Karamasow

Die Brüder Karamasow
Nach dem Roman von Fjodor M. Dostojewskij
Fassung Susanne Meister und Luk Perceval

Pressestimmen zu Die Brüder Karamasow
Pressestimmen zu Die Brüder Karamasow aus Russland
  
Videos




Kommentare

„Die Brüder Karamasow“: Hier gibt es Sprechbühne statt Regietheater!
Es liegt auf der Hand, im Zentrum der vorliegenden Bühnenfassung die hervorragende Leistung der Schauspieler zu sehen, deren Einfühlungsvermögen, deren Konzentration und ausgeprägte Sensibilität in der Wahrnehmung ihrer Rollen, vor allem auch deren Sprachgestus dem Theaterstück von geradezu epischem Charakter Ausdrucksstärke und Überzeugungskraft verleihen oder, um es selbst ein wenig poetischer zu sagen, der Romanadaptation „Leben einhauchen“. Diese wiederum lässt – und damit ist sie natürlich dem Ausgangstext verpflichtet - in ihrem Ernst und ihrer Schwere die tiefen Spuren extremer Situationen menschlichen Daseins, des damit verbundenen Leides und Schmerzes, überhaupt die ganze Härte der Lebenstragik, die allzu häufig um das Thema „Schuld“ kreist, anschaulich werden.
Michael Pleister, Dr., 13.04.15

Ein schweres Stück, aber auf seine Art auch schön.
Eine Aufführung in welcher die Regie sich zurücknimmt und die Schauspieler machen lässt - ein Ensemble, das aus unverwechselbaren Einzelpersönlichkeiten besteht, die ein Ganzes bilden.
Erstaunlich, wie leicht man der im Grunde simplen Handlung folgen kann, auch wenn man den gigantischen Roman nicht gelesen hat.
Die Aufführung ist schön, macht eher traurig als froh - geht nah und prägt sich ein.
Dirk Schäufele, 04.01.15

Sorry, die Schauspieler waren zwar gut, das Stück war mir aber zu eintönig inszeniert....ich bin zwar eine geduldig eine geduldige Zuhörerin, aber für das Stück bin ich wohl nicht intellektuell genug :-)
marsala, 09.11.14

subjektiv
Wenn ich hier die positiven Kommentare lese, frage ich mich, ob ich im gleichen Stück war!? Ich bin in der zweiten Hälfte eingeschlafen. Zu langweilig und öde, zu langgezogen die Monologe; gähnende Langeweile. Vielleicht ist es mein subjektives Empfinden, aber werden die Stücke eigentlich immer länger?
Gabi, 26.06.14

keine Sekunden langweilig
Schauspielkunst pur
Obwohl der Theaterabend fast 3 Stunden dauerte, war keine Sekunden langweilig. Besonders Burghardt Klaußner als versoffen, leutseliger Fjodor Karamasow, der Vater der 4 Brüder, war ein Erlebnis. Auch Smerdjakof, der Koch und unehelicher Sohn Fjodor Karamasows kam in seiner Intensität glaubwürdig rüber. Vielleicht wurde etwas viel erzählt und zu wenig inszeniert, trotzdem ein echtes Theatererlebnis. Vielen Dank dafür !!
Torsten Janssen, 07.11.13

Großartig
Stark-von der ersten bis zur letzten Minute.Grossartige Schauspieler,die jeder für sich aber Gott sei Dank auch zusammen voller Energie spielen und absolut überzeugen!
06.11.13

Langweilig
Was für ein langweiliger Theaterabend. Viel Geschrei und kein Spiel, selbst die Küsse wurden nicht geküsst sondern erzählt. Ich mag dieses Stilmittel normalerweise, aber hier hat es nur noch mehr den Eindruck verstärkt, dass alles nur behauptet wurde. Aber warum einer den anderen liebt oder hasst und wie es zu den Wendungen kommt und was das ganze noch mit heute zu tun hat - das blieb verborgen und ließ sich nicht nachempfinden. Wie spannend wäre es zu sehen, wie Dostojewskis Brüder sich in unserer Welt und in unseren Leben bewegen würden!
Susanne Niemeyer, 30.10.13

Fesselnd
Die gestrige Aufführung "Die Brüder Karamasow" hat mich sehr gefesselt: die dichte Inszenierung des großen Stoffes, das atmosphärische Klang-Bühnenbild und die Intensität mit der die Schauspieler ihre Figuren "lebten".
Der Film auf der Thalia-Seite hatte bereits eine besondere Einstimmung geboten.
Einen "Nachklang" bietet nun das Programmheft mit den interessanten Textbeiträgen, vor allem den Interviews.
Vielen Dank!
Sigrid v. Quast, 30.10.13

Endlich kein Regietheater
Seit langem waren wir von einem Theaterabend nicht mehr so berührt, wie nach der gestrigen Vorstellung. Das intensive Spiel aller Akteure wirkt in uns lange nach. Großartige Monologe,sie verlangten auch uns alles ab. Endlich kein Regietheater!! Wir haben wieder Hoffnung in da Sprechtheater. Birgit und Burkhard Nemitz-Quedlinburg
Birgit Nemitz, 28.09.13

Ein Meisterwerk
Geniale(s) Schauspiel(er) in einem mehrdimensionalen Bühnen(klang)bild - mit ganz aktueller Botschaft, die keine Messe besser hätte "verkündigen" können (zu Beginn das kleinste Glöckchen - die reale Kirchen-Glocke blieb stumm...)
(Sinnliche) Liebe zur eigenen Befriedigung (Dimitri und Iwan, trotz aller Vernunft) macht verrückt. Aljoshas (Nächsten)Liebe hat die Lahme sich aus ihrem Rollstuhl erheben lassen. Den "verrückten" Nächsten annehmen (lieben) wie er sie es ist, lässt auch an eigenem Leidsein nicht verzweifeln...
Überlieferte Weisheit und aktuelle Wissenschaft...
Ein (Frau)Meister-werk. Herzliches Danke. Georg70
H Georg Meyer, 28.09.13

<< Erste< Vorherige12Letzte >>

Mein Kommentar

Bitte verschicken Sie keine Karten- oder sonstige Anfragen über die Kommentar­funktion. Über die Kommentar­spalte gestellte Anfragen werden nicht beantwortet. Für Fragen zu Programm etc. steht Ihnen das Karten­telefon unter 040. 32 814 – 444 oder die Email­adresse theaterkasse@thalia-theater.de zur Verfügung.