Die Nacht kurz vor den Wäldern

Ein Mann läuft nachts durch den Regen. Man erfährt nicht seinen Namen. Nur, dass er ein Fremder ist. Einer, der nicht hingehörte, wo er lebte. Einer, der versucht, nicht aufzufallen als der, der er ist. Einer, der einen Platz zum Schlafen braucht.Immer wieder verjagt und heimatlos begibt er sich auf die Suche nach einem Zimmer und einem Gesprächspartner. Um zu reden, und um ein Mal still stehen zu können, trotz des Regens, der ihn außer Gefecht setzt. „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ öffnet in einer Suada den Blick auf eine verstörende Welt, die hinter dem Alltag lauert. Der abgründige Monolog machte den französischen Autor Bernard-Marie Koltès 1977 beim Festival in Avignon schlagartig berühmt. Koltès, geboren 1948 in Metz, arbeitete als Regisseur und Autor für Theater und Rundfunk und unternahm mehrere Reisen nach Mittel- und Südamerika sowie Afrika. Zwanzig Jahre nach seinem frühen Tod 1989 in Paris ist der französische Dramatiker auf deutschen Bühnen unvermindert präsent. Der Schauspieler Heiko Raulin, zuletzt am Thalia Theater in der Inszenierung „Immer noch Sturm“ zu sehen, erarbeitet den Abend in der Garage gemeinsam mit dem jungen Regisseur Matthias Jochmann. Jochmann, Jahrgang 1987, studierte in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft u.a. bei Heiner Goebbels und SIGNA, und zeigte erste Regiearbeiten in Berlin, Gießen und Marburg, sowie „4.48 Psychosis“ von Sarah Kane in La Plata/Argentinien.


Premiere am 21. September 2012 im Thalia in der Gaußstraße (Garage)



Einladungen:


Nationaltheater Griechenland, Athen
17. Mai 2013

Bucktopia-Festival
Magdeburg

28. Septemebr 2013





Besetzung

Szenische Einrichtung
Matthias Jochmann

Darsteller
Heiko Raulin

 
Pressestimmen zu Die Nacht kurz vor den Wäldern
 
Videos


Kommentare

Großartig
Die Nacht kurz vor den Wäldern
Großartig, Heiko Raulin!! Aber auch die Dramaturgie, das Licht und Ton.
Aus dem Gästebuch, 27.05.13

Der Abend geht unter die Haut
Dieser Abend lohnt sich wirklich und geht unter die Haut. Der Text ist ganz klar und Heiko Raulin ist so virtuous, dass man die ganze (kurzweilige) Zeit voll dabei bleibt. In der Vorstellung, in der ich war, ging es den anderen Zuschauern wohl auch so. Viel Spaß dabei!
15.12.12

Mein Kommentar

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