You are your Future

Eröffnungsvortrag zu den Lessingtagen
von Auma Obama

In deutscher Sprache

2014 setzt das Thalia Theater die Tradition fort, die Lessingtage mit einer Gastrednerin aus der interkulturellen Gesellschaft zu eröffnen.
In den letzten Jahren waren Ilija Trojanow, Navid Kermani und Liao Yiwu zu Gast. In diesem Jahr sind wir stolz, die kenianische Autorin und Soziologin Auma Obama im Thalia Theater begrüßen zu dürfen. Auma Obama ist in Kenia geboren und kam, verführt durch die Literatur Heinrich Bölls und Wolfgang Borcherts, Anfang der 80er nach Deutschland, zur Zeit der Frauenbewegung. Sie studierte in Heidelberg Soziologie und Germanistik, bevor sie in Bayreuth promovierte. Nach 16 Jahren in Deutschland und einem Zwischenstopp in England ging sie zurück nach Kenia, um Verantwortung für die Entwicklung ihrer Heimat zu übernehmen. Obamas Arbeit steht für den Aufbau einer zukünftigen Gleichberechtigung. Sie unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche, die einmal selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben führen sollen. Vor zwei Jahren gründete sie die „Sauti Kuu Foundation“, die von München aus weltweit tätig ist. Ihre eigene Geschichte ist eine Emanzipationsgeschichte, die nicht geschlechtsspezifisch, sondern kulturspezifisch zu verstehen ist. 2010 veröffentlichte sie ihre Autobiografie „Das Leben kommt immer dazwischen. Stationen einer Reise“. Außerdem ist sie weltweit als Gastdozentin für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit aktiv. Auma Obama ist die Schwester des US-Präsidenten Barack Obama. Zur Eröffnung der Lessingtage wird sie über das Verhältnis von Afrika und Europa sprechen, und was beide voneinander lernen können.

Eintritt frei, Zählkarten erforderlich

Restkarten für die Liveübertragung der Eröffnungsrede ins Nachtasyl sind ausschließlich an der Tageskasse erhältlich. Tel. 040-32 81 4444.


Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Rede in voller Länge auf Youtube!


You are your Future
by Auma Obama


The sociologist Auma Obama will open the Lessingtage this year. Obama supports disadvantaged children and young people around the world to live autonomously and independently. Her story is one of emancipation which cannot be regarded as gender-specific, but culturally specific.

 

Mein Kommentar

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