Die Weber

The Weavers
By Gerhart Hauptmann
Directed by Kornél Mundruczó

Foto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft Angerer
Cast

Director
Kornél Mundruczó

Music
János Szemenyei

Live Music, Conductor
Lisa Wilhelm

Costume
Sophie Klenk-Wulff

Staging
Márton Ágh

Dramaturgy
Sandra Küpper
Kata Wéber
Gábor Thury

Actors
Jörg Pohl (Moritz Bäcker / Weber)
Marie Löcker (Emma Baumert / Frau Dreissiger / Weber)
Axel Olsson (Ansorge / Der alte Hilse / Weber)
Matthias Leja (Der alte Baumert / Pastor Kittelhaus / Weber )
Oliver Mallison (Pfeifer / Der Reisende / Weber)
Alexander Simon (Dressiger, Fabrikant / Weber)
Victoria Trauttmansdorff (Frau Pastor Kittelhaus / Mutter Baumert / Weber)

sowie Leonie Wesselow (Bertha Baumert / Edith, Dreissigers Tochter)
Yasmin Saleh (Frau Heinrich)
Lars Hanebutte / Mr. You (Ein Weber)

Kinderdarsteller
Torben Borzym, Goya Brunnert, Friedrich Bunce, Anton Fries, Benni Gurvitch, Nikolai Gelhausen, Patrick Leonhardt, Nic Lehne, Felix Langenfelder, Till Meyer, Iven Radeke, Mila Radeke, David Reckling, Noam Vennebusch, Clara Wolf, Oscar Mats Zickur
 
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Comments

Die Aufführung lässt wohl keinen Zuschauer kalt; ob er sie nun positiv oder negativ bewertet: Sie fordert heraus Stellung zu beziehen, sowohl was den Inhalt als auch die künstlerische Ausgestaltung anbelangt. Im Unterschied zu den professionellen Kritikern fand ich beides sehr gelungen. Inhaltlich blieben der historische Weberaufstand und die Sprache Hauptmanns erhalten. Aber natürlich mussten Bezüge zur Gegenwart hergestellt werden. Und da gibt es ja wahrlich genügend! Die künstlerische Gestaltung war einfach fabelhaft, sowohl die Dramaturgie als auch das Bühnenbild mit tollen Effekten als auch die Besetzung mit Kindern und Jugendlichen als auch der dressierte Hund und das professionelle Ensemble des Thalia Theaters. Deshalb ist es auch eine gute Inszenierung für Theater-Einsteiger und auch für Schüler und Studenten.
Elke Richter, 07.01.18

Die vollkommen überzogenen Bilder und Szenen führen den ernsten Inhalt ad absurdum. Worte und Dialoge spielten leider kaum eine Rolle, waren oft nicht zu verstehen. Wir haben das Theater enttäuscht vorzeitig verlassen.
Barbara Klemm-Röbig, 07.01.18

Die Weber eine starke Inszenierung, die beeindruckend zeigt, "dass die Reichen alles haben, außer Gott und die Armen nichts haben, außer vielleicht Gott". Ein Theaternarr.
Reiner Schmedemann, 28.06.17

Die Weber, eine faszinierende, emotionale Inszenierung über den globalisierten Kapitalismus, der kaum noch Raum für Moral und Humanismus lässt. Die drastischen Bilder dieser Inszenierung treffen und machen nachdenklich. Diese Weber sind mehr als eine Reflektion auf die Zustände unserer Welt. Sie haben die Kraft eines Menetekels. Ein Theaternarr
Reiner Schmedemann, 21.06.17

Ich fand die Aufführung großartig! Klug! Und radikal - und das ist gut so!
Isabelle McEwen, 30.05.17

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