DIE ODYSSEE

The Odyssey An odyssey according to Homer Directed by Antú Romero Nunes

Foto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin Smailovic
Dates
Currently, no active performances are on sale
Cast

Director
Antú Romero Nunes

Music
Johannes Hofmann

Accoutrement
Jennifer Jenkins
Matthias Koch

Dramaturgy
Matthias Günther

Actors
Thomas Niehaus
Paul Schröder

 Musikalische Mitarbeit Max Kühn
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Comments

Rezension zur Odyssee im Thaliatheater, Gaußstraße, 23. Februar 18 mit Latein-Profil Ja, er kommt vor. Er ist allerding nicht da. Das ganze Stück eine Suche nach dem abwesenden Helden. Odysseus. Ihr wisst doch, der mit dem Pferd, dem RIESENGROSSEN Pferd. Der mit Circe. Wie war das nochmal? Irgendwas mit Schweinen. Ist eigentlich auch egal, auf jeden Fall hatte er mit ihr einen Sohn. Oder ist das auch nur eine Seifenblase? Dieser Odysseus schillert, man kann mit ihm Schneemänner bauen, er glitzert, aber wenn man ihn greifen will, dann ist der Sarg leer. Namen sind Schall und Rauch. Überhaupt Rauch. Es qualmt mächtig aus dem Sarg, für einen Toten nicht weiter schlimm, aber für den Sohn, der sich ihm gern nähern möchte, der ihn verfolgt bis in die Unterwelt. Ja, in der Unterwelt, könnte sein, dass der Vater dort steht und einen empfängt und einem die Zukunft weist. Stopp, das war doch Aeneas. Odysseus, dem begegnen überall nur Helden. Stopp! Das geht alles viel zu schnell, man versteht nichts und es befleckt die Ehre des Toten. Min Dad. Min Dad! Denn es sind ja jetzt zwei Söhne: er hat meine Mutter gefickt. Und meine auch. Das Vermächtnis des Vaters: sei ein Mann. Was bleibt, ist der Penis. Wer ist der größere Mann? Darum zanken sich die Söhne. Friedlich wird es, wenn sie die Rollen klar verteilen: du in der Badewanne, ich dein Diener. Du der Alte, ich dein Arzt. , Du der Mann, ich die Frau. Auch wenn es alles nur Rollen sind, Masken, die man sich blitzschnell auf das Gesicht klatscht, mit schwarzen Augen und einem roten Mund versieht, klatsch, kommt schon die nächste Maske. Es geht alles irrsinnig schnell, woran soll man sich halten? Wunderbar, wenn man Altbekanntes wiederentdeckt: Polyphem bekommt das Auge ausgestochen. Und schreit genauso, wie wir es in unseren Kinderstuben gelernt haben. Gruselig. Griechisch. Tatsächlich, wiedersehen macht Freude. Als Zuschauerin bin ich wieder orientiert, das Wissen trägt für eine kleine Weile. Der Gesang der Sirenen lockt ins Grab. Wunderbar dieser mühevolle Aufstieg. Aber auch hier keine ewige Ruhe. Wer eigentlich von uns beiden darf in die Fußstapfen des Vaters treten? Der Sarg ist zu klein für zwei. Weißt du was? Schluss mit der Suche! Wir schneiden den Sarg entzwei, ja überhaupt die ganze Welt. Auf geht’s. Christiane Fa.
Christiane Fa., 05.07.18

Es war Theater! ...es war theatralisch, es war größenwahnsinnig, es war pathetisch, es war reduziert. Es war auch albern und tief und traurig. Lachen und Weinen waren irgendwie dasselbe!? Danke, ich komm wieder!
A. Lues, 14.11.17

Einfach Theater. Mehr braucht es nicht und mehr geht nicht .
Wolfgang Burkhardt , 04.11.17

Odyssee - großartige Schauspieler - unglaublich beeindruckend! Vielen Dank.
C. Baum und M. Witt, 12.07.17

Ich liebe dieses Theater! Die Schauspieler sind großartig! Ihr führt mich in Welten, die mich von unseren Normen befreien. <3
N. N., 12.07.17

Home Rodys See oder die Söhne des Odysseus Dieser Abend der Söhne des Odysseus strotzt vor ungezügelter Spielfreude. Slapstick, Magie und ein unerschöpflicher Kelch voller Ideen und Spielwitz ziehen einen in ihren Bann und verzaubern. Thomas Niehaus und Paul Schröder spielen sich und das Publikum um den Verstand. Ein Feuerwerk zweier vor Spielfreude strotzender Schauspieler. Wer sich auf diese Irrfahrt, diesen fantastischen Irrsinn einlässt kann begeistert und verzaubert das Theater verlassen. Ein Theaternarr
Reiner Schmedemann, 06.06.17

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