Zeit zu lieben, Zeit zu sterben

zeit zu lieben, Z
eit zu sterben

by Fritz Kater / Directed by Armin Petras
Foto: Arno DeclairFoto: Arno DeclairFoto: Arno Declair

Das Stück besteht aus drei Teilen, die zusammengehören. Zwei Erzählungen, die rasant vom Leben erzählen, und sprachlose Szenen in der Schule und zu Hause. Es ist egal, wer wer ist. Es ist ein Lebensgefühl.

Teil I: Im Osten vor der Wende. Der Held ist 16: Fußball, Disco, Klassenfahrt, die Bank auf dem Spielplatz, das zweitschönste Mädchen der Klasse, erste Alkoholexzesse, Trampen nach Rumänien, Leipziger Messe, Einberufung zur Armee. Eine typische Ost-Jugend im Schnelldurchlauf. Eine typische Jugend wie überall.

Teil II: Die Eltern lassen sich scheiden. Die Brüder Peter und Ralf wachsen bei ihrer Mutter auf. Peter verliebt sich in der Tanzstunde in Adriana. Onkel Breuer kommt aus dem Knast und beginnt ein Verhältnis mit der Mutter. Adriana entscheidet sich nicht für Peter, sondern für seinen älteren Bruder Ralf. Peter macht Partys mit seinen Kumpels und einen Fluchtversuch in den verheißungsvollen Westen.

Teil III: Ein Mann hatte eine Frau und ein Kind und eine Liebe. Am Ende lebt niemand seine Liebe.

„zeit zu lieben zeit zu sterben“ von Fritz Kater ist das zweite Stück der „Harvest“-Heimat-Trilogie, der auch „Fight City Vineta“ und „WE ARE CAMERA/jasonmaterial“ angehören. Alle drei Stücke erzählen Geschichten von vor und nach der Wende in Ostdeutschland. Von Armin Petras am Thalia Theater während der Intendanz von Ulrich Khuon zur Uraufführung gebracht, wurden sie mit großem Erfolg vor begeistertem Publikum gespielt und zu zahlreichen Festivals eingeladen. So wurden zum Beispiel alle drei Stücke bei den Mülheimer Theatertagen gezeigt und „zeit zu lieben zeit zu sterben“ sowie „WE ARE CAMERA/jasonmaterial“ wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

 

Einladungen zum Heidelberger Stückemarkt, Berliner Theatertreffen, Mülheimer Theatertage, Stary Teatr Krakau

 

Premiere 19. September 2002,  Thalia Gaußstraße

 

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