Defending our future together

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Sasha Marianna Salzmann © Heike Steinweg / Suhrkamp VerlagAndrii Palatnyi © Siren Høyland SæterVlad Troitskyi © Siren Høyland Sæter
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Im Rahmen des Ukraine-Schwerpunkts innerhalb der diesjährigen Lessingtage diskutieren der künstlerische Leiter und Regisseur des DAKH Vlad Troitskyi, der Dramaturg und internationale Kurator Andrii Palatnyi und Autor:in Sasha Marianna Salzmann über die Frage nach der Verteidigung der Werte, die eine gemeinsame Zukunft möglich machen - innerhalb eines komplexen globalpolitischen Gefüges in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.

 

Sasha Marianna Salzmann, 1985 in Wolgograd geboren, schreibt in hoher poetischer Verdichtung international erfolgreiche und vielfach ausgezeichnete Romane und Theaterstücke, ist Kurator:in und Essayist:in. Salzmann ist lange Zeit Hausautor:in am Gorki Theater Berlin und bis 2015 Künstlerische:r Leiter:in des dortigen Studio Я. Salzmanns jüngster Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“ erscheint 2021, steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises und gewinnt 2022 den Preis der Literaturhäuser und den Hermann-Hesse-Literaturpreis. Der politische Generationenroman, uraufgeführt von Hakan Savaş Mican am Thalia Theater, schlägt einen großen Bogen zwischen der Ukraine, der Sowjetunion und einem heutigen Deutschland. Im Oktober 2022 hält Sasha Marianna Salzmann die Laudatio auf den ukrainischen Schriftsteller, Künstler und Aktivisten Serhij Zhadan, der mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wird.

 

Andrii Palatnyi lebt in Kiew und ist Schauspieler, Kurator, Dramaturg und Produzent. Seit 2010 arbeitet Palatnyi als Projektmanager am Center of Contemporary Art (DAKH) in Kiew und kuratiert das Residenzprogramm beim Internationalen Festival für zeitgenössische Kunst "Gogolfest". 2019 und 2020 arbeitet er als Berater des Kulturministers der Ukraine. 2020/2021 produziert und kuratiert Andrii Palatnyi digitale Projekte im "Gogolfest Laboratory of solutions“ und kuratiert das zeitgenössische Festival-Laboratorium „iStage" und den „Marathon of International Residences“ im Rahmen der Kulturhauptstadt 2021 Mariupol. Seit 2016 ist er Vertreter des DAKH bei der European Theater Convention.

  

Vlad Troitskyi, geboren 1964 in Ulan-Ude, ist Gründer und künstlerischer Leiter des Center of Contemporary Art in Kiew (DAKH), Regisseur, Bühnenbildner und Produzent. Innerhalb des DAKH (seit 2000) gründet Troitskyi 2007 das Festival für zeitgenössische Kunst „Gogolfest“, das sich schnell zu einem der wichtigsten Kunstfestivals der Ukraine entwickelt. Das DAKH ist künstlerische Heimat der international erfolgreichen ukrainischen Bands „DakhaBrakha“ und „Dakh Daughters“. Die Dakh Daughters („Danse Macabre“) sind seit ihrem Auftritt auf dem Kiewer Maidan nicht nur in der Ukraine Kult. Das künstlerische Team des Center of Contemporary Art DAKH, das seit März im französischen Vire Zuflucht gefunden hat, hat u.a. „Danse Macabre“ und „Bomb Shelter Art Resistance Night“ als Performances der „Art Front“ konzipiert - um hier Zeugnis von dem abzulegen, was in der Ukraine geschieht.

 

 

PODIUMSDISKUSSION AM 28. JANUAR, 20 UHR, THALIA GAUSS
Eintritt € 11/9 / ermäßigte Karten für Besucherinnen und Besucher von Danse Macabre oder „Bomb Shelter. Art Resistance Night

 

Das Gespräch wird in Ukrainisch und Deutsch mit der respektiven Übersetzung stattfinden