Kill your Darlings!

Gastspiel Berlin/Deutschland
Eine Produktion der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
Uraufführung

Zwischen Egostruktur und Solidargemeinschaft sind die Verhältnisse reichlich ungeklärt, sowohl in unserem Privatleben als auch in unseren Gesellschaften und in der EU sowieso. Sind die modernen „Netzwerke“ ein Ausweg in eine bessere Zukunft? Sind sie Zeuge neuer Solidarität oder nur ein kapitalistisches Ego-Organisationssystem? Der in Hamburg bestens bekannte Schauspieler Fabian Hinrichs schwebt mit zehn Berliner KunstturnerInnen aus dem Schnürboden und klärt diese Fragen – Gott sei Dank – nicht. Viel mehr klärt er uns mit entwaffnender Menschenfreundlichkeit darüber auf, dass die besten Szenen des Abends leider herausgeschnitten werden mussten; zuviel Vollkommenheit hält schließlich kein Mensch aus. Mit „Kill your Darlings!“ ist dem kongenialen Duo Fabian Hinrichs und Regisseur René Pollesch erneut ein grandioser Abend über den entlarvungswürdigen Verblendungszusammenhang gelungen: Ein Gedankenspiel im Teilchenbeschleuniger inklusive Akrobaten-Chor, der uns von Solo-Akteur Hinrichs als „Chor der Kapitalisten“ vorgestellt wird und sich vor allem als beneidenswert bewegliches Netzwerk flexibler TurnerInnen entpuppt. Nie war antikapitalistische Theorie mit akrobatischem Talent amüsanter als hier!

Regie René Pollesch Bühne und Kostüme Bert Neumann Dramaturgie Henning Nass
Ensemble Fabian Hinrichs, Eduard Anselm (Chor), Johanna Berger (Chor), Christin Fust (Chor), Anna Harrison (Chor), Rajab Hassan (Chor), Hannes Hirsch (Chor), Emma Laule (Chor), Ronny Lorenz (Chor), Martina Marti (Chor), Fynn Neb (Chor), Perry Rudolph (Chor), Nicola Rietmann (Chor), Paula Schöne (Chor), Philipp Siefert (Chor), Anna Smith (Chor), Lukas Vernaldi (Chor) und Claudia Vila Peremiquel (Chor)

Im Anschluss an die Vorstellung am 31. Januar findet ein Publikumsgespräch mit Maike Schiller (Hamburger Abendblatt) und dem Schauspieler Fabian Hinrichs statt.

„Kill your Darlings!“ ist eine Produktion der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin im Rahmen der Theaterpartnerschaft mit dem Teatro stabile di Torino, „Fatzer geht über die Alpen“, gefördert im „Fonds Wanderlust“ durch die Kulturstiftung des Bundes.

Mit freundlicher Unterstützung der


    
Kommentare

Eine Zumutung
Hallo! Ich hab mich über "Theater" noch nie sooo geärgert- eine absolute zumutung. weder inhaltlich irgendwie bedeutsam, noch wirlich unterhaltsam, noch schauspielerisch irgendwie interessant. na gut, wenn diese dschungelsendung nen grimmepreis bekommt, dann muss man sich auch übers thaliatehater nicht mehr wundern. ein abo-kündigunsggrund. sehr sehr schade.
Britta Meyer, 31.01.13

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