Nathan der Weise

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Nathan der Weise
Von Gotthold Epharim Lessing
Eine Produktion des Münchner Volkstheaters

Nathan, ein wohlhabender Jude, erfährt, dass seine Tochter Recha dank eines christlichen Tempelherrn vor dem Feuertod bewahrt wurde. Recha und ihr Retter verlieben sich. Indes gehen Sultan Saladin, dem muslimischen Herrscher der Stadt, die Gelder aus, die er für die Kriegsführung gegen die Katholiken benötigt. Er wendet sich an Nathan, doch bevor er ihn um ein Darlehen bittet, stellt er ihm die Frage nach der wahren Religion. Nathan erzählt Saladin daraufhin ein Märchen …
Das Drama spielt in Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Lessing schrieb es 30 Jahre nach seinem Frühwerk »Die Juden«. Der Appell für Toleranz findet hier einen noch weiter gefassten Rahmen und gipfelt in der berühmten Ringparabel.

"Stückl und sein hoch motiviertes multikulturelles Ensemble stellen sich mit Hirn und Herz in den Dienst des Stückes, da gibt es keine Moden und Mätzchen, keine krampfhaften Gags oder Zwangsaktualisierungen. Gezeigt, gespielt, intensiv durchdacht wird: der Text." Süddeutsche Zeitung

"Die Inszenierung ›leistet mehr als jede Talkshow, Kundgebung, Demonstration oder politklerikale Beschwörung‹." Theaterkritiken München

Mit August Zirner, Pascal Fligg, Paul Behren, Constanze Wächter, Mara Widmann, Jakob Geßner, Mehmet Sözer, Thomas Kylau, Jean-Luc Bubert Regie Christian Stückl Dramaturgie David Heiligers Bühne & Kostüme Stefan Hageneier Musik Tom Wörndl
Vorstellungen
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