Geisterritter

Geisterritter
von Cornelia Funke
Regie Christina Rast
Familienstück für alle ab 10 Jahre

Pressestimmen zu Geisterritter

Rezensionen der Thalia-Schülerbotschafter

Kommentare

Guckt es euch selber an es ist einfach Suppppper.

Lasse Osterburg, 03.12.15

Reckless war raffinierter
Schauspielerisch und ausstattungsmäßig wieder Spitzenklasse; allerdings kommt das Buch lange nicht an den Vorgänger heran; dessen Geschichte und damit auch das Vorgängerstück "Reckless" waren viel raffinierter aufgebaut als dieses.
Dirk Schneefuß, 01.01.13

Ein wunderbares Stück
So viel junges Leben hat das ehrwürdige Thalia nicht jeden Tag in seinen Mauern.
Die Geisterritter und Frau Funke hatten geladen. Im vollen Haus waren auch 250 Plätze von MENTOR-Lesekindern und ihren MentorInnen belegt. Darunter mein Lesekind Marko* und ich.
Es herrschte wie immer dieses aufgeregte Gewusel, so wie es von den jungen Besuchern auf besondere Weise zelebriert wird. 15.05 Uhr ein Donnerschlag! Marko* und auch ich zuckten zusammen. Der Vorhang fiel, so sagt man. Vor uns ein schlichtes, hell erleuchtetes Bühnenbild. Das Bühnenbild zeigte sich dann im Laufe der Vorstellung immer wieder in fantastischen, einfachen Bildern und Ideen. Spitze.
Auf der Bühne 4 Personen. Jon, die zentrale Figur, seine Mutter, der Freund der Mutter und ein Bahnbeamter. Wir befinden uns auf dem Bahnhof in London, dargestellt durch ein Schild in der Hand des Bahnbeamten. Ein Beispiel für das spartanisch einfache aber wirkungsvolle Bühnenbild.
Jon wird von seiner Mutter in ein Internat geschickt. Und dort explodiert die Handlung in toller Weise zum ersten Mal – in der Nacht im Schlafraum der Jungen. Ein riesiges Skelett senkt sich vom Bühnenboden herab. Glühende Augen. Die Story entwickelt sich – und in der Folge treffen gute und böse Ritter und Gespenster in fantastischen Kostümen auf. Im Endeffekt geht es um das vergrabene Herz der Gemahlin des guten Ritters. Es wird natürlich gefunden und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Die Regie hat die Unterschiede zwischen der „Ritterzeit“ und „Neuzeit“ durch witzige Ideen sehr gut dargestellt. Nur die Szenen ohne Aktionen, also Sprechszenen, sind zu lang geraten. Ich stellte Unruhe im Zuschauerraum fest – ein schlechtes Zeichen.
Insgesamt eine gelungene Inszenierung, mit überwiegend guten Darstellern. Etwas schwach, zu theatralisch, der „gute“ Ritter und der „Zahnarzt mit Vollbart“ (Freund von Jons Mutter). Einfach toll der „böse Ritter“ und das kleine Gespenst. Die Autoszene hervorragend – die Kinder waren „aus dem Häuschen“. Und nicht zuletzt - ein toller Sound.
Unseren Lesekindern war es eine helle Freude – dieser Nachmittag bei den Geisterrittern im Thalia-Theater. Ein wunderbares Spektakel. Markos* Urteil: „Geil!“ MENTOR HAMBURG e.V. sagt danke.

*Name geändert
(rd)

MENTOR HAMBURG E.V., 11.12.12

Wunderbar!
Am 2. November genoss unser 5. Jahrgang einen beeindruckenden Start in das Weihnachtstheater am Thalia und ”durfte” diesen sogar mitgestalten. Schon im Foyer leuchtete uns Ohmoor-Präsenz entgegen, das riesengroße, preisgekrönte Logo von Vanessa (Kunst-Profil S1 / Herr Schamp), das die neue Kooperation mit dem Thalia Theater dokumentiert. Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn präsentierten dann die 5a und 5e aus ihrem Theaterunterricht mit Frau Agethen und Frau Mittag - passend zum Stück ”Geisterritter” – eine originelle ”Kröten”-Inszenierung im Rang-Foyer, welches mit Hunderten von Kröten-Bildern an den Wänden geschmückt war. Timothy (5a) war ein toller Trommler, der den ca 50 Kröten den Takt vorgab und so mit für den richtigen Schwung sorgte. Es gab viel Applaus und auch Anerkennung vom Intendanten Joachim Lux sowie der Pressereferentin des Hauses.
Das eigentliche Theater auf der Bühne begann aber dann: Uns wurde eine gelungene Mischung aus Gegenwart und mittelalterlichen Ritterkämpfen präsentiert. Der 11jährige Jon, von seiner Mutter ins Internat nach Salisbury verbannt, da er ihren neuen Freund nicht mochte, wird von Geistern bedroht, die wie Ritter aussehen und ihm nach dem Leben trachten. Die 5. Klässler erlebten einen spannenden, teils auch witzigen, auf jeden Fall aber großartigen Theatervormittag, der auch das Entstehen einer Freundschaft und natürlich ein Happy-End zeigte! Geboten wurden eindrucksvolle Figuren, ein wunderbares Bühnenbild und eine grandiose Bühnentechnik, die auch ein wenig das Gruseln lehren konnte, wie es sich für ”echte” Geister oder ein turmhohes Skelett gehört. Die technische Raffinesse beschäftigte so manchen noch auf der Heimfahrt in der U-Bahn.
Der 6. Jahrgang, der die Aufführung am 7. Dezember sehen und ebenso wie die 5. Klässler von den Theaterpädagogen des Thalia Theters vorbereitet wird, kann sich jetzt schon freuen!
Aus dem Gästebuch, 12.11.12

Selbst anschauen
Das Stück war aus meiner Sicht Gut :)
Die Schauspieler haben gut gespielt, das Bühnenbild hat mir gefallen und die Kostüme waren sehr schön <3
Besonders ein paar bestimmte Kostüme haben mir sehr gefallen.

Naja mehr verrat ich nicht. Da müsst ihr euch eben noch schnell eine Karte ergattern ;)
Jackie, 10.11.12

Mein Kommentar

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