Die Dreigroschenoper

Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill
Regie Antú Romero Nunes

Vorstellungen
Mo,26.09.201619:00 - 22:15 UhrKaufen
Besetzung

Regie
Antú Romero Nunes

Musikalische Leitung
Johannes Hofmann

Bühne
Florian Lösche

Kostüme
Victoria Behr

Dramaturgie
Matthias Günther

Darsteller
Franziska Hartmann (Spelunken-Jenny)
Thomas Niehaus (Brown, Polizeichef; )
Jörg Pohl (Jonathan Jeremiah Peachum)
Sven Schelker (Mackie Messer)
Paul Schröder (Filch; Smith,)
Katharina Marie Schubert (Polly Peachum, deren Tochter)
Anna-Maria Torkel (Lucy, Browns Tochter)
Victoria Trauttmansdorff (Celia Peachum, seine Frau)

Die Platte/Huren
Franziska Hartmann, Thomas Niehaus, Jörg Pohl, Victoria Trauttmansdorf, Paul Schröder, Katharina Marie Schubert

Musiker

Schlagwerk, Bandleitung Carolina Bigge
Klavier, Akkordeon, Gesangeinstudierung Anna Katharina Bauer
Klavier, Cello, Korrepetition
Eva Barta
Gitarre, Banjo, Lap Steel Gitarre
Kerstin Sund
Saxophone, Klarinette, Flöten Natascha Protze
Saxophone, Klarinetten
Jonathan Krause
Trompete
Anita Wälti
Posaune, Kontrabass Chris Lüers

Pressestimmen zu Die Dreigroschenoper
   
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Kommentare

Ich habe die Vorstellung gesehen, die am Tag des Verdi-Streiks in leicht "reduzierter" Form (weniger Licht+Technik) gegeben wurde. Ich habe die Dreigroschenoper schon auf anderen Bühnen gesehen und war dieses Mal besonders begeistert, weil es Regisseur und Darstellern auf geradezu verblüffende Weise gelungen ist, Brechts komische Seite zu würdigen und damit den Ernst und die andauernde Aktualität dieses Stücks zu zeigen. Wir saßen bei der Vorstellung auf den "billigen Plätzen", haben uns köstlich amüsiert und oftmals schlucken müssen, über den Spiegel, der unserer Gesellschaft hier vorgehalten wird. Wer keine Politik will, ist bei Brecht und am Thalia Theater sicher nicht ganz richtig. Ein großes Kompliment an alle Beteiligten! Diese Inszenierung ist wirklich etwas Besonderes und eine große Bereicherung für Hamburg. Ich kaufe jetzt die Karten, um sie mir noch einmal anzusehen. :-)
Adriana Enslin, 19.06.16

Nunes‘ Inszenierung der Dreigroschenoper ist eine einmalige Darbietung, die mich zum Staunen, Lachen und Nachdenken brachte. Ich habe das Stück das erste Mal auf einer Theaterbühne gesehen und war überrascht, wie durch Minimalismus auf der Bühne, Schauspieler noch mehr an Wirkung und Ausdrucksstärke gewinnen können. Ein eindrucksvoller Abend mit einer witzigen Interpretation der Dreigroschenoper und hervorragenden Schauspielern.
pia pumptow, 30.05.16

Brecht wird in dieser großartigen Inszenierung am Thalia Theater vervielfacht selbst auf die Bühne geschickt und kommentiert Inhalt, Bühne, Schauspielerei. Der Autor erscheint hier mit seinem Stück untrennbar verbunden, streitet mit sich selbst und wird so selbst streitbar. Mit großer Spielfreude spielen die Schauspielerinnen und Schauspieler diese Rollendopplung aus und nehmen den Dramatiker beim Wort. Auf dieser Metaebene tritt Nunes Brecht, der Dreigroschenoper und dem V-Effekt mit einer augenzwinkernden Achtung gegenüber und macht diese Elemente selbst zum zu verfremdenden Moment. Das hätte Brecht sicher gefallen!
Lilith Wittstock, 17.05.16

Antú Romeo Nunes geht mit dem bereits viel gebrauchten Stoff aufs Ganze. Bertolt Brecht wird absolut ernst genommen und sein Stück mit Liebe, enorm viel Spielfreude und Mut zum Neuen auf die Bühne gebracht. Das epische Theater wird mit seinem V-Effekt in einem Feuerwerk von Szenen bis zur letzten Sekunde ausgespielt. Hut ab, vor diesem Meisterstück und der Leistung aller Beteiligten!
Malwina Buraczewsk, 17.05.16

• Nunes setzt sich Brecht`s Mütze frech und revolutionär auf. Er schafft es ihn auf die Bühne zu setzen und in die Moderne zu entführen. Die Inszenierung der Dreigroschenoper am Thalia Theater glänzt durch unfassbar gute schauspielerische Leistungen: Schauspieler, Brecht und Figur sind zugleich anwesend, das Ablösen der Gesten ist verinnerlicht. Es wird schnell klar: hier wird Theater entwickelt, gelebt und geliebt.
Tasja Schwormstedt, 17.05.16

Wenn gelacht wird, dann richtig, aber immer auch mit einem Beigeschmack von Ernsthaftigkeit. Die Inszenierung begeistert mit tollen Darstellern und einem ebenso tollen Pferd. Brecht steht im wahrsten Sinne des Wortes auf der Bühne.
Danke, für einen Theaterabend, der im Kopf bleibt und nachwirkt. Mehr davon!

Julia P., 17.05.16

Nunes zeigt uns, wie Brecht heute zu inszenieren ist. Sowohl die
Erwartungshaltung der Zuschauer als auch der V-Effekt selbst werden
hier auf eine harte Probe gestellt. Doch die Rechnung geht auf und wir
erleben eine Inszenierung, die sich in feinem Gleichgewicht zwischen
Parodie und Hommage bewegt und uns Brechts wohl bekanntestes
Stück in neuem Licht erscheinen lässt. Es ist schwer vorstellbar, dass
diese Inszenierung noch zu übertreffen ist.

David Grabowski , 17.05.16

Nunes' Inszenierung begeistert, reißt mit, macht unheimlich viel Spaß. Dennoch - und das ist das Großartige - geht die kritische Botschaft der Dreigroschenoper hier nicht verloren. Brechts Konzept der Verfremdung wird, gerade weil es mit humorvoller Distanz behandelt wird, konsequent ernstgenommen. Ein mehr als lohnenswerter Theaterabend.
Leon Huff, 17.05.16

Die erste Dreigroschenoper-Inszenierung, die ich überhaupt gesehen habe, und vermutlich die letzte, die mich so begeistern wird. Superspannender Umgang mit dem Text und dem Diskurs "Brecht", tolle inszenatorische Einfälle, schöne Improvisationsmomente, großartige Darsteller und Musiker... Insgesamt sehr erfrischend und nachdenklich zugleich. Schwer zu toppen.
Leonie Liebler, 17.05.16

• Eine hervorragend erfrischende Version der "Dreigroschenoper"! Nunes versteht es, wie kaum ein anderer, den V-Effekt auf die Schippe zu nehmen und schreckt dabei nicht davor zurück, den großen B.B. selbst auf die Bühne zu holen.
Stefanie Kreft, 17.05.16

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