Deutschstunde

Deutschstunde
von Siegfried Lenz
Bühnenfassung Susanne Meister
Regie Johan Simons

Foto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin Smailovic
Vorstellungen
Mi,12.10.201620:00 - 22:00 UhrKaufen
Di,01.11.201620:00 - 22:00 UhrKaufen
Pressestimmen zu Deutschstunde
Bühnenbildnerin Bettina Pommer erhält 2015 den Thalia Freunde Preis in memoriam Eva Bonacker für ihre "außergewöhnliche Leistung in bühnenkünstlerischer Gestaltung". Lesen Sie hier die komplette Laudatio für Frau Pommer von Thalia-Dramaturgin Susanne Meister.







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Kommentare

Eigentlich mehr ein Kammerspiel, die Darsteller auf engsten Raum gedrängt. Auch wenn sie ausbrechen und den Spielort verlassen wollen, kommen sie entweder sofort wieder in die schützende Umgebung zurück oder scheitern ausserhalb...
Tolle Bilder und Assoziationen zum engstirnigen Nachkriegs-Deutschland, das Gefangensein in gesellschaftlichen Regeln und tradierten Gewohnheiten kommt eindringlich beim Betrachter an. Beeindruckend!

Dirk Schneefuß, 03.04.15

Bin überrascht + begeistert über die intensive Wirkung des Bühnenbildes, der Sprache, des Spiels, und wie eindringlich + komplex es rüberkommt ohne jede Aufdringlichkeit. S. Lenz erfährt hier eine perfekte Reduktion auf das Wesentliche und ein Höchstmaß an Einfühlsamkeit. Toll!

Jutta Lindberg, 02.03.15

Siegfrid Lenz' "Deutschstunde" als Aufarbeitungspsychotragödie der Nazis und Nachkriegszeit war ein Erlebnis. Weder pathetisch noch moralisierend, aber voller Symbolsprache bei kargem Bühnenbild ein Kunstwerk. Hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hätten Sie gerne eine Bühnenpause reinlegen können. Das hätte Gesprächstoffzeit und Erfrischungen ermöglicht.

Patricia Dallmeyer, 08.02.15

Was für ein wunderbarer Theaterabend! Ein Gänsehaut-Triumvirat aus Sprache, Bühne und purer Schauspielkunst! Das Changieren aus mittelbarem Zitieren und direktem Spiel war ein Fest. Die Bühne -für viele in Anbetracht der Winkel eine Boot oder Buch - Analogie- war für mich vor allem Siggis Zelle in einer "Weitwinkel-Optik" (filmt einmal einen kleinen Raum mit einem Fischauge, dann seid Ihr genau bei der Bühne.) Das reduziert aber den Betrachter ins unendlich Winzige und die "Projektionsfläche ins unendlich Große. Dazu das Bild dass permanent alles ins Rutschen kommt Weltklasse! Für mich die Essenz eines 600 Seiten-Romans gespiegelt in wenigen Flächen. Und das Ensemble! Jens Harzer ist mit seiner schneidenden Kälte und der darin enthaltenen Brechung eine Idealbesetzung. Jörg Pohl ist zum niederknien! Insbesondere in den Momenten in denen sich Siggi ohne Text innerlich verändert - im Gefecht neben dem Vater wächst und kurz darauf wieder gebrochen wird. Wie man ihm ansieht wie er von allen (außer der Schwester) hin und her gerissen, benutzt und überfordert wird! Danke an alle! Großartig!
Thomas Krecker, 24.11.14

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