'an,komen

'anˌ kɔmən
Unbegleitet in Hamburg
Regie Gernot Grünewald


Foto: Fabian Hammerl


Ankommen – viele der unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten, die in Hamburg leben, würden das gern. Aus ihren Heimatländern vor Krieg, Rekrutierung und Ausbeutung geflüchtet, sind die Jugendlichen nach einer langen, oft gefährlichen Reise in Hamburg gelandet. Das Vertraute verloren, sind sie nun der Unsicherheit ausgesetzt, ob sie bleiben dürfen, wenn sie 18 werden.
In diesem biografischen Projekt erzählen acht Jugendliche aus Somalia, Afghanistan, Pakistan und dem Benin vom Ankommen in Deutschland: radiologische Handwurzeluntersuchung zur Alterseinschätzung, Ämter- und Behördengänge, eine zunächst unverständliche Sprache, die Unsicherheit, ob sie bleiben dürfen. Sie laden ein, ihren Eindruck vom Erlebten zu teilen: In begehbaren, installativen Situationen und Begegnungen entsteht ein Mosaik aus Hoffnungen, Wünschen und Lebensrealitäten.

Regisseur Gernot Grünewald, 2011 mit dem Hauptpreis des Körber Studios Junge Regie ausgezeichnet und 2015 für seine für seine Inszenierung "Palmer - Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland" am Landestheater Tübingen in der Kategorie "Regie Schauspiel" für den Deutschen Theaterpreis "Der Faust" nominiert, hat bei den Lessingtagen 2015 im Thalia bereits seine Inszenierung „Kinder | Soldaten“ gezeigt.

Achtung, auf Grund der begehbaren Installation ist die Zuschauerzahl begrenzt - weitere Vorstellungen finden zu den Lessingtagen 2016 statt, Vorverkaufsstart 2. November 2015

Mit acht Hamburger Jugendlichen
Regie Gernot Grünewald
Bühne Michael Köpke
Projektleitung & Dramaturgie Anne Rietschel
Theaterpädagogik Sophie Arlt

Premiere am 24. Oktober 2015 im Thalia in der Gaußstraße (Ballsaal)

Gefördert von


Besetzung

Regie
Gernot Grünewald

Bühne
Michael Köpke

Dramaturgie
Anne Rietschel

Theaterpädagogik
Sophie Arlt

Darsteller

Acht Hamburger Jugendliche

#refugeeswelcome

Ab 30. Oktober 2015:

Jelineks Schutzbefohlene kehren auf die große Bühne zurück - zum ersten Mal seit dem Sommer, seit der Verschärfung der Flüchtlingssituation. Von Anfang an gab es und gibt es weiterhin im Anschluss Tischgespräche zum intensiven Austausch. 

Maike Schiller fragt am 22. Oktober 2015 im Hamburger Abendblatt nach der Rolle und der Verantwortung des Theaters in Hamburg angesichts der akuten Lage: Joachim Lux und Karin Beier im Gespräch. Lesen Sie auch den Bericht aus einer der letzten Proben von 'an,komen. Joachim Lux denkt im NDR nach über Kunst und Politik.

Der Vorverkauf für die Lessingtage 2016 startet am 2. November 2015 - mit mehr Vorstellungen 'an,komen und thematischer Vertiefung.


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