Annes Schweigen

Annes Schweigen
von Dogan Akhanli

Das Stück erzählt die Geschichte der in Deutschland aufgewachsenen Türkin Sabiha. Als Fremde zwischen den Kulturen fühlt sie sich zu türkischen Nationalisten hingezogen. Als ihre Mutter (türkisch: Anne) stirbt, entdeckt sie, dass zwischen deren Brüsten ein armenisches Kreuz tätowiert ist. Im Durchleben und Aussprechen der eigenen Konflikte kann Sabiha zu sich selbst finden und den Kreislauf von Gewalt und Verdrängung, Identitätsverlust und Isolation überwinden.

Die Inszenierung und das Rahmenprogramm gehen über die Frage des Völkermords an den Armeniern hinaus. Sie setzen sich mit den Folgen seiner Verdrängung und den Möglichkeiten der Identitätsfindung in den Folgegenerationen auseinander – ob in der Türkei oder im Ausland oder nach ähnlichen Gewalterfahrungen weltweit. In ‚Annes Schweigen’ wird Deutschland bewusst zum Ausgangspunkt einer Geschichte, die bis in die dritte und vierte Generation darauf wartet, miteinander erzählt zu werden.

Regie: Ron Rosenberg
Es spielt: Bea Ehlers Kerbekian

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion in Anwesenheit des Autors statt. (Gäste u.a.: Wolfgang Gust und Muriel Mirak-Weissbach)

Ein deutsch - türkisch - armenisches Gemeinschaftsprojekt
Eine Koproduktion von: Theater unterm Dach Berlin Prenzlauer Berg und Theater im Bauturm Köln

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste und der Stadt Köln

Einritt tickets.de: 11,50 / AK 13 Euro
Ermäßigte Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Telefonische Reservierungen über: 0170/ 710 97 93


Vorstellungen
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