3000 Euro

3000 Euro
von Thomas Melle
Regie Julia Jost

Foto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft Angerer
Besetzung
Pressestimmen zu 3000 Euro
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Eigentlich nur ein kleines Kammerspiel. Zwei Verlierer der Gesellschaft und der Gegenpart- das Establishment. Erst nur einzelne Worte, dann ein Reden über den jeweils Anderen. Dann die offene, persönliche Beschreibung der individuellen Situation. Wie im Kino scheint die Kamera auf den Einzelnen zuzuzoomen, ihn kennenzulernen, bis hin zum Bloßzustellen aller Fehler. Und dann der gestrandete, verendete Schwan... Er ist nur teilweise zu sehen, am Kopf scheinbar lebendig und farbig, am Rumpf schon verwest. Ich wurde an Nils Holgerson erinnert, den Däumling, der mit der Wildgans die Welt kennenlernte und eroberte. Auch hier brauchen die Darsteller das Tier als Halt im Leben, aber sie rutschen herunter, wollen sich verstecken, aber finden keine dauerhafte Hilfe. Ganz großes Kino!
Dirk Schneefuß, 06.06.16

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