Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Orpheus


 

Orpheus
Regie Antú Romero Nunes
Thalia Theater

Mit der Schönheit seines Gesanges betörte er Götter, Menschen, Tiere und Pflanzen und brachte selbst Steine zum Weinen. Die Rede ist von Orpheus, dem größten Sänger aller Zeiten!

Verheiratet ist er mit der Nymphe Eurydike. Als sie an einem Schlangenbiss stirbt, steigt er in die Unterwelt,  um den dort herrschenden Gott Hades durch Gesang und sein Leier­Spiel zu bewegen, sie ihm zurückzugeben.
Orpheus schläfert den dreiköpfgen Höllenhund Kerberos mit Hilfe seiner Musik ein, setzt mit Charons Boot über den Totenfluss Styx und rührt Hades und dessen Frau Persephone mit seinem Gesang so sehr, dass sie in Eurydikes Rückkehr in die Welt der Lebenden einwilligen. Unter einer Bedingung: Erst nach Erreichen des Tageslichts darf Orpheus sich nach Eurydike umdrehen. Als er ihre leisen Schritte nicht hinter sich hört, siegt sein Mangel an Vertrauen – und er verliert sie für immer.

Wie unausweichlich ist das Schicksal? Wie endgültig die Trennungdurch den Tod – und was ist das eigentlich, die Unterwelt?

Hausregisseur Antú Romero Nunes nimmt sich nun dieses Mythos’ an, zu dem es neben den Quellen (vor allem Ovids „Metamorphosen“ und Vergils „Georgica“) zahlreiche flmische und musikalische Bearbeitungen gibt, die von Monteverdi über Gluck und Strawinsky bis zum Jazzstandard „Black Orpheus“ reichen.

Uraufführung am 7. September 2018, Thalia Theater

Komposition

Anna Bauer und Johannes Hofmann