Wolf-Dietrich Sprenger

Wolf-Dietrich Sprenger

Wolf-Dietrich Sprenger, 1942 in Zeitz geboren, studiert ab 1957 in Berlin Germanistik und Theaterwissenschaft und debütiert als Schauspieler in Studententheatergruppen. Nach Engagements in Flensburg und Krefeld wird Sprenger Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, wo er u.a. mit Luc Bondy und Peter Zadek arbeitet. Unter der Intendanz von Jürgen Flimm kommt er ans Schauspiel Köln und schließlich zurück nach Hamburg ans Thalia Theater. Seit Beginn der 80er Jahre führt Wolf-Dietrich Sprenger auch regelmäßig Regie und inszeniert u.a. am Hamburger Ernst-Deutsch Theater, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspielhaus Zürich, am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, am Bremer Theater und am Thalia Theater, hier mit „Endspiel“ von Samuel Beckett, 1992; „Minna von Barnhelm“ von G. E. Lessing, 1993; „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, 1994; „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist, 1998; „Die Liebe in Madagaskar“ von Peter Turrini, 2000. Ab 1997 ist er als freischaffender Regisseur tätig, dreht für Film und Fernsehen und nimmt Hörbücher auf. Er inszeniert in Stuttgart, Düsseldorf, Bochum, Wien und Zürich. Als Autor schreibt er vor allem Kinderstücke.

Seit der Spielzeit 2009/10 ist Wolf-Dietrich Sprenger als Gastdarsteller auf der Bühne des Thalia Theaters zu sehen. Mit seiner Bearbeitung von Grimms „Der gestiefelte Kater“ kehrt er in der Spielzeit 2010/2011 auch als Regisseur ans Thalia zurück, es entsteht der Abend "Der Mensch erscheint im Holozän" in der Gaußstraße und "Lenz" nach Georg Büchner.

Stücke als Regisseur:

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