Antú Romero Nunes

Antú Romero Nunes

Hausregisseur

Antú Romero Nunes wird 1983 in Tübingen als Sohn einer Chilenin und eines Portugiesen geboren. Erste Theatererfahrungen sammelt er als Regisseur und Schauspieler am Tübinger Theater Lindenhof. Danach arbeitet er als Regie- und Produktionsassistent für Theater- und Filmproduktionen in Chile. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 2005 beginnt er sein Regie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und inszeniert während des Studiums an den Theatern in Düsseldorf, Berlin und Schwerin. Seine Diplominszenierung „Der Geisterseher“ nach Schillers Romanfragment realisiert er am Maxim Gorki Theater in Berlin und wird damit 2010 zum Nachwuchsfestival Radikal jung des Münchner Volkstheaters eingeladen. Auch mit seinem Frankfurter „Peer Gynt“ ist er zu Radikal jung eingeladen.
Die Kritiker der Zeitschrift „Theater heute" küren Antú Romero Nunes für seine Inszenierung „Das Prinzip Meese“ zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2010.
Von der Spielzeit 2010/2011 bis 2012/13 ist er Hausregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin. Am Thalia in der Gaußstraße inszeniert er 2009 zum ersten Mal „Invasion!“ von Jonas Hassen Khemiri, 2010 folgt „Atropa. Die Rache des Friedens“ von Tom Lanoye. „Merlin oder Das wüste Land“ ist seine erste Inszenierung auf der Großen Bühne des Thalia Theaters. „Don Giovanni. Letzte Party“ nach Mozart/da Ponte und „Moby Dick“ nach Herman Melville folgen.
Im März 2012 erhält Antú Romero Nunes den Kurt-Hübner-Preis 2011 (als Förderpreis für eine junge Regiearbeit) für das Stück „Rocco und seine Brüder“ am Maxim Gorki Theater, außerdem wird seine Inszenierung „Die Räuber“ am Maxim Gorki Theater als „beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2012“ mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet.

Ab der Spielzeit 2014/2015 ist Antú Romero Nunes Hausregisseur am Thalia Theater.

Beiträge

Laudatio von Klaus Völker anlässlich der Verleihung des Kurt-Hübner-Preises an Antú Romero Nunes

Erschienen am 18. Mai 2012 in der Neuen Zürcher Zeitung
vom 18.05.2012