Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Sebastian Nübling

Sebastian Nübling

1960 geboren, studierte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, lehrte dort als Dozent und gründete mit anderen freien KünstlerInnen die Gruppe „Theater Mahagoni“. 2002 wurde Sebastian Nübling in der Kritikerumfrage von „Theater heute“ zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt und mit seiner Basler Inszenierung von Henrik Ibsens „John Gabriel Borkman“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Es folgten fünf weitere Theatertreffen-Einladungen: 2004 mit der Uraufführung „Wilde oder der Mann mit den traurigen Augen“ von Händl Klaus (Schauspiel Hannover), 2006 „Dunkel lockende Welt“ von Händl Klaus (Münchner Kammerspiele), 2007 „Dido und Aenaes“ nach Henry Purcell und Christopher Marlowe (Theater Basel), ausgezeichnet mit dem 3sat-Preis für eine „zukunftsweisende Leistung“, 2008 „Pornographie“ von Simon Stephens (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) und 2013 „Orpheus steigt herab“ von Tennessee Williams (Münchner Kammerspiele) – in der Kritikerumfrage von „Theater heute“ für die Spielzeit 2012/2013 auch zur „Inszenierung des Jahres“ gewählt. Nübling führt seit 2006 auch Opernregie.    
Mit der Uraufführung von „Three Kingdoms“ (2011), seiner ersten trinationalen Produktion – eine Koproduktion des Theater NO99 in Tallinn, dem Lyric Hammersmith Theatre London und den Münchner Kammerspielen – setzte Sebastian Nübling seine Zusammenarbeit mit dem englischen Dramatiker Simon Stephens fort, von dem er bereits „Reiher“ (2004), „Pornographie“ (2008), „Ubu“ (Uraufführung Toneelgroep Amsterdam 2010) und „Punk Rock“ (2010) auf die Bühne brachte. „Three Kingdoms“ wurde 2012 von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum „ausländischen Stück des Jahres 2012“ gewählt und im selben Jahr zu den Lessingtagen am Thalia Theater eingeladen.
Zuletzt arbeitete Sebastian Nübling kontinuierlich an den Münchner Kammerspielen, dem Maxim Gorki Theater Berlin, dem Schauspielhaus Zürich und dem jungen theater basel. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist Sebastian Nübling Hausregisseur am Maxim Gorki Theater in Berlin. 2016 ist er mit seiner Uraufführung „Und dann kam Mirna“ von Sibylle Berg zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Die Inszenierung erhielt 2015 den Friedrich-Luft-Preis der Berliner Morgenpost.
Derzeit arbeitet der Regisseur an „Melancholia“, ein Musik- und Tanztheater von Sebastian Nübling und Ives Thuwis in Basel. Das Stück ist eine Koproduktion zwischen dem jungen theater basel und der Oper des Theaters Basel.  

Mit „WUT / RAGE“ arbeitet Sebastian Nübling erstmals am Thalia Theater Hamburg.
Stücke als Regisseur:

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