Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Peter Handke

Peter Handke

Peter Handke wird 1942 in Griffen, Kärnten, geboren. Seine Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; sein Vater kommt nach dem Zweiten Weltkrieg aus Deutschland nach Kärnten. Handke studiert Jura, bricht das Studium kurz vor Vollendigung ab und veröffentlicht 1966 seinen ersten Roman „Die Hornissen“. Ebenfalls 1966 wird sein Theaterstück „Publikumsbeschimpfung“ in Frankfurt von Claus Peymann inszeniert. 1967 folgt die Inszenierung des Stückes „Kaspar“, ebenfalls in Frankfurt. Zu seinen Prosawerken zählen u.a. „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ (1969), „Die linkshändige Frau“ (1976), „Langsame Heimkehr“ (1979) oder „Der Bildverlust“ (2002). Weiterhin ist Peter Handke als Übersetzer, Lyriker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur tätig. Sein Schreiben wird von Beginn an davon bestimmt, sich selber im Erzählen gegenübertreten zu können und ist letztlich ein fragendes Schreiben, um mehr über sich zu erfahren und sich "auf befreiende Weise mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen", so der Germanist Hans Höller.
Im August 2011 wird sein Stück „Immer noch Sturm“ bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, eine Kooproduktion des Thalia Theaters mit den Salzburger Festspielen. Im selben Jahr erhält Handke für dieses Stück den Nestroy-Preis und 2012 den Mülheimer Dramatikerpreis. 2014 wird der Autor mit dem International Ibsen Award ausgezeichnet.

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