Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Herman Melville

Herman Melville

Herman Melville wird am 1. August 1819 in eine New Yorker Kaufmannsfamilie geboren. Die zunächst wohlhabende Familie erleidet durch den Bankrott und frühen Tod des Vaters gravierende Schicksalsschläge und verarmt infolge. Melville muss die Schule verlassen, um als Bankgehilfe und Farmarbeiter die Familie zu unterstützen. Ab 1839 heuert er schließlich als Aushilfe auf Post- und Walfischboten an und besegelt die Weltmeere. Aufgrund der harten Arbeitsbedingungen an Bord desertiert er im Pazifik und schlägt sich auf einer aberwitzigen und abenteuerreichen Flucht über Tahiti, Hawaii und Peru nach Boston durch. Dort entstehen im Anschluss erste Seefahrerromane, die sich als literarische Erfolge verbuchen lassen. 1851 erscheint sein heute wohl berühmtester Roman „Moby-Dick“, in dem er den autobiographischen Bericht des Kapitäns Owen Chase über einen Pottwalangriff und eigene Erlebnisse von der Seefahrt literarisch adaptiert. Der Abenteuerroman, der sich durch wissenschaftliche und kunst-historische Exkurse auszeichnet, erhält zunächst schlechte Kritiken und avanciert erst posthum im 20. Jahrhundert zur Weltliteratur.
Herman Melville stirbt 1891in seiner Heimatstadt New York.     
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