Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Hans Fallada

Hans Fallada

Hans Fallada wird 1893 in Greifswald geboren. Er ist als Journalist und Angestellter bei einem Verlag tätig, bevor er als freier Schriftsteller leben kann. Zu internationaler Berühmtheit gelangt er 1932 mit seinem Roman „Kleiner Mann – was nun?“ Während des Naziregimes zieht er sich aus dem öffentlichen Leben auf sein Landgut zurück. Um einem Publikationsverbot aus dem Weg zu gehen, wendet er sich in dieser Zeit unverfänglicher Unterhaltungsliteratur zu. Der bereits in jungen Jahren alkohol- und morphiumabhängige Fallada stirbt 1947 an den Folgen eines Rückfalls in seine Sucht.
Seine Werke erlangen nach seinem Tod als Dramatisierungen immer mehr an Popularität. 1972 wird beispielsweise „Kleiner Mann – was nun?“ als Revue von Peter Zadek und Tankred Dorst im Schauspielhaus Bochum gezeigt. Ebenso wurden zahlreiche seiner Werke verfilmt, u.a. „Wolf unter Wölfen“ (1964) oder „Jeder stirbt für sich allein“ (1975).

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