Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Bastian Kraft

Bastian Kraft

1980 in Göppingen geboren, studiert Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. In dieser am ehesten mit einer Kunstakademie vergleichbaren Theaterausbildung, die mit formalen und inhaltlichen Experimenten auf die Entwicklung eigenständiger künstlerischer Ansätze abzielt, sind u.a. Heiner Goebbels, Viviane de Muynck und René Pollesch seine Dozenten. Während des Studiums entstehen erste eigene Inszenierungen. Es folgen drei Spielzeiten als Regieassistent am Wiener Burgtheater, wo er 2008 den Abend „schöner lügen. Hochstapler bekennen“ und 2010 Oscar Wildes „Dorian Gray“ inszeniert. Mit seiner Inszenierung „Amerika“ nach dem Roman von Franz Kaftka wird er 2010 zum Festival „Radikal jung“ ans Münchner Volkstheater eingeladen und gewinnt dort den Publikumspreis, 2012 erneut mit seiner Adaption von Thomas Manns „Felix Kull“. Es folgen Regiearbeiten in Wien, Graz und Frankfurt, am Schauspielhaus Zürich, am Staatstheater Stuttgart und am Deutschen Theater Berlin.
Er inszeniert die Uraufführung von „Axolotl Roadkill“ (2010/11) nach dem Roman von Helene Hegemann, Virginia Woolfs „Orlando" (2011/12) und Fassbinders „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (2013/14) im Thalia in der Gaußstraße. 
In der Spielzeit 2012/13 führt er bei Kleists „Der zerbrochne Krug" das erste Mal auf der großen Bühne des Thalia Theaters Regie, es folgen in den darauffolgenden Spielzeiten „Jedermann“ nach Hugo von Hofmannsthal als Koproduktion mit den Salzburger Festspielen und Heinrich von Kleists „Das Käthchen von Heilbronn".

Beiträge

Auf der Suche

Bastian Kraft im Gespräch mit dem Schauspielchef der Salzburger Festspiele, Sven-Eric Bechtolf. Erschienen in "Close Up" - Programmheft des Young Directors Project 2013 der Salzburger Festspiele
vom 20.08.2013

Spiel mit der Identität

Georg Diez über die "Jedermann"-Inszenierung von Bastian Kraft. Erschienen in "Close Up" - Programmheft des Young Directors Project 2013 der Salzburger Festspiele
Georg Diez vom 20.08.2013