Thomas Kürstner und Sebastian Vogel

Thomas Kürstner und Sebastian Vogel






Thomas Kürstner (oberes Bild) wird 1972 in Weimar, Sebastian Vogel (unteres Bild) ein Jahr zuvor 1971 in Magdeburg geboren. Während des Studiums begegnen sie einander: beide haben sich für ein Studium der Musikwissenschaft, Komposition und Germanistik in Halle immatrikuliert - später werden sie es in Dresden, Wien und Berlin fortsetzen, beide interessieren sich für die Vorlesungen derselben Professoren, Gerd Domhardt, Thomas Buchholz, Carl Ferdinand Zech und Günter Hartung - den nachhaltigsten Eindruck aber hinterlassen Gespräche, die sie miteinander führen: über dieses und jenes, über das Tagespolitische, die Kunst der Fuge oder die kleinen und großen Fragen des Lebens. Auch das Theater entdecken sie gemeinsam: Seit vielen Jahren arbeiten sie an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen in Berlin, Hannover, Basel oder Zürich. Sie geben Konzerte, schreiben Filmmusiken, 2001/02 binden sie sich fest an ein Theater, als musikalische Leiter gehen sie an das TAT in Frankfurt/Main. 2003 wechseln sie als Komponisten und Hausmusiker nach Wien ans Burgtheater. Dorthin folgen sie Nicolas Stemann: Seit „Hamlet" arbeiten sie zusammen, in „Das Werk", „Babel", „Ulrike Maria Stuart", „Die Brüder Karamasow" oder „Die Räuber".
Am Thalia Theater setzt sich ihre Zusammenarbeit mit Steman bei Jelineks „Die Kontrakte des Kaufmanns“, Lessings „Nathan der Weise“ und Goethes Faust (I&II) fort.

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