Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Körber Studio Junge Regie 2014

Über das Körber Studio Junge Regie

Ein Festival des Thalia Theaters, der Körber-Stiftung und der Theaterakademie Hamburg unter der Schirmherrschaft des Deutschen Bühnenvereins
14. – 18. Juni 2017

Arbeitstreffen und Wettbewerb
Das Körber Studio Junge Regie ist im deutschsprachigen Raum „DAS Schaufenster für Trends und Visionen“ (NDR) und zeigt künstlerische Herangehensweisen der zukünftigen Theatergeneration an aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen. Viele erfolgreiche Regisseurinnen und Regisseure haben hier ihre ersten Arbeiten gezeigt. Zum vierzehnten Mal wird das Thalia in der Gaußstraße nun zur Plattform für junge Regietalente. Das Festival Körber Studio Junge Regie lädt Studierende und Lehrende der deutschsprachigen Hochschulen, an denen die Theorie und Praxis des Regieführens unterrichtet wird, nach Hamburg ein. In fünf Tagen sind insgesamt elf Arbeiten zu sehen, die von den Instituten als herausragende Inszenierungen fürs Festival nominiert wurden. Die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Berlin und das Max Reinhardt Seminar, Wien, nehmen in diesem Jahr mit ihren Studierenden als Beobachter am Festival teil. Ziel des Treffens ist es, die Vielfalt von Begabungen und Visionen öffentlich zu präsentieren und den Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihre Inszenierungen, Arbeitsweisen und Ideen mit dem Publikum und untereinander zu diskutieren. Neben den Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt in diesem Jahr auch die Theaterakademie der Uniarts Helsinki (TeaK), Finnland, eine Produktion außer Konkurrenz. Als Extra außerhalb des Wettbewerbs gibt es außerdem die 16-minütige Hörspielcollage Sing doch mal! von Simon Dworaczek, Max Reinhardt Seminar, Wien.

Der Preis
Eine fünfköpfige Jury von Theaterfachleuten wird die Arbeiten zum Abschluss des Festivals öffentlich diskutieren und die nach ihrer Ansicht beste Arbeit auszeichnen. Die KörberStiftung unterstützt die Gewinnerin oder den Gewinner bei einer neuen Regiearbeit an einem Stadt- oder Staatstheater bzw. alternativ in der Freien Szene durch einen Produktionskostenzuschuss in Höhe von 10.000 €. Darüber hinaus wird ein undotierter Publikumspreis vergeben.

Die Jury 2017

Marcus Droß (Dramaturg, Künstlerhaus Mousonturm),
Anne Lenk (Regisseurin),
Julia Lochte (Chefdramaturgin, Thalia Theater),
ErichSidler (Intendant, Deutsches Theater Göttingen),
Egbert Tholl (Kritiker, Süddeutsche Zeitung).

Die Moderation der öffentlichen Jurysitzung übernimmt Barbara Burckhardt (Theater heute)

Fokus Ausbildung: Licht
Begegnung und Austausch stehen seit jeher im Mittelpunkt des Festivals. Als zusätzliches Angebot ermöglicht das Festival den Schauspielregie-Studierenden die Auseinandersetzung mit einer benachbarten Kunstsparte. Ziel ist es, das eigene Blickfeld zu erweitern und sich über die Spartengrenzen hinweg zu vernetzen. In Abstimmung mit den beteiligten Hochschulen steht „Licht“ im Fokus des diesjährigen Festivals. Hierzu arbeiten Regiestudierende zum Auftakt des Festivals in einer Masterclass mit Annette ter Meulen, die als Lichtdesignerin und Leiterin der Beleuchtungsabteilung am Deutschen Schauspielhaus Hamburg u.a. mit Christoph Marthaler, Karin Beier, Karin Henkel und Herbert Fritsch zusammenarbeitet.

Internationale Kontakte

In diesem Jahr nimmt die Theaterakademie der Uniarts Helsinki (TeaK), Finnland, mit dem Studiengang „Lighting Design“ außer Konkurrenz am Festival teil. Die Öffnung für internationale Kontakte ist ein zentraler Bestandteil des Festivals. Die bisherigen internationalen Gäste waren 2009 und 2012 die Theaterschule Amsterdam, 2010 die Warschauer Theaterakademie Aleksander Zelwerowicz, 2011 The Danish National School of Theatre and Contemporary Dance aus Kopenhagen, 2013 die École Supérieure d’Art Dramatique aus Straßburg und 2014 die SNDO (School for New Dance Development) aus Amsterdam, 2015 die Norwegische Theaterakademie Fredrikstad und 2016 die niederländische Hochschule ArtEZ aus Arnheim.
„Körber Studio Junge Regie“ Preisträger 2014


„Steppengesänge“ von und mit Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel und Anna Froelicher vom Institut für Medien und Theater der Universität Hildesheim gewinnt den Preis des „Körber Studio Junge Regie“ 2014

Der undotierte Publikumspreis geht in diesem Jahr ebenfalls an die Inszenierung „Steppengesänge“ von und mit Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel und Anna Froelicher vom Institut für Medien und Theater der Universität Hildesheim.

Foto: Krafft Angerer
v.l.n.r. Kristina Dreit, Anna Froelicher, Adele Dittrich Frydetzki, Charlotte Grief, Marten Flegel und im Hintergrund Dr. Klaus Wehmeier 
Körber Studio Junge Regie 2014


Arbeitstreffen und Wettbewerb
Auch in diesem Jahr wird Hamburg wieder zum Zentrum der deutschsprachigen Regieausbildung. Der Regienachwuchs trifft sich zum elften Mal beim renommierten Festival „Körber Studio Junge Regie“ im Thalia in der Gaußstraße.  Für fünf Tage sind Studierende und Dozenten der Hochschulen, an denen die Theorie und Praxis des Regieführens gelehrt wird, nach Hamburg eingeladen. Zu sehen sind zwölf Arbeiten, die von den Instituten als herausragende Inszenierungen fürs Festival nominiert wurden. Ziel des Treffens ist es, die Vielfalt von Begabungen und Visionen der zukünftigen Regiegeneration öffentlich zu präsentieren und den Studierenden in Publikumsgesprächen und täglichen (nicht öffentlichen) Gesprächsrunden die Möglichkeit zu geben, ihre Inszenierungen, Arbeitsweisen und Ideen zu diskutieren. Neben den zwölf Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt in diesem Jahr auch die SNDO (School for New Dance Development) Amsterdam am Wettbewerb teil. Das Festival ist ein Gemeinschaftsprojekt des Thalia Theaters, der Körber-Stiftung und der Theaterakademie Hamburg unter der Schirmherrschaft des Deutschen Bühnenvereins.

Der Preis
Eine fünfköpfige Jury von Theaterfachleuten wird die Arbeiten zum Abschluss des Festivals öffentlich diskutieren und die nach ihrer Ansicht beste Arbeit auszeichnen. Die Körber-Stiftung unterstützt den Gewinner bei seiner neuen Regiearbeit an einem renommierten Stadt- oder Staatstheater oder alternativ in der Freien Szene durch einen Produktionskostenzuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Darüber hinaus wird ein undotierter Publikumspreis vergeben.

Die Jury 2014
Karl Baratta (freier Regisseur und Dramaturg), Tobias Becker (Kulturredakteur Der Spiegel), Barbara Engelhardt (Festivalkuratorin PREMIERS, Strasbourg/Karlsruhe und FAST FORWARD, Braunschweig), Nora Khuon (Dramaturgin Nationaltheater Weimar), Matthias Quabbe (Dramaturg Kampnagel, k3 Zentrum für Choreographie / Tanzplan Hamburg). Die Moderation der öffentlichen Jurysitzung übernimmt Barbara Burckhardt (Theater heute).

Die bisherigen Preisträger
2003 David Bösch (Zürcher Hochschule der Künste), 2004 Agnes Hansch (Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin), 2005 Seraina Maria Sievi (Zürcher Hochschule der Künste), 2007 Julia Hölscher (Theaterakademie Hamburg), 2008 Heike M. Götze (Zürcher Hochschule der Künste), 2009 Daniel Pfluger (Zürcher Hochschule der Künste), 2010 Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann und Stephan Stock (Universität Hildesheim, Studiengang Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis), 2011 Gernot Grünewald (Theaterakademie Hamburg), 2012 Malte C. Lachmann (Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München), 2013 Arnita Jaunsubrena, Lea Schneidermann und Kim Willems (Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen).

Junge Journalisten
Auf www.jungeregie.de berichten angehende Kulturjournalisten der Berliner Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation vom Körber Studio Junge Regie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Hettinger gestalten die Studierenden die online-Plattform zum Festival.

Außerdem gibt es 2014 eine Kooperation mit dem Hamburger Fall-Magazin für Kunst und Kultur. Die jungen Autorinnen Julia Boog und Christina Raack unterhielten sich vorab mit den Regisseuren des Körber Studio Junge Regie über ihre Arbeiten. So entstand ein Heft mit zwölf Porträts der diesjährigen Teilnehmer, das als Beilage zum aktuellen Fall-Magazin erscheint und beim Festival ausliegt.

Internationale Kontakte
Die Öffnung des Festivals für internationale Hochschulen hat inzwischen Tradition. In diesem Jahr wird mit der SNDO (School for New Dance Development) aus Amsterdam erstmals eine Hochschule aus dem Bereich Choreographie am Wettbewerb teilnehmen. Die bisherigen internationalen Gäste waren 2009 und 2012 die Theaterschule Amsterdam, 2010 die Warschauer Theaterakademie Aleksander Zelwerowicz, 2011 The Danish National School of Theatre and Contemporary Dance aus Kopenhagen und 2013 die École Supérieure d’Art Dramatique aus Straßburg. Darüber hinaus werden über die Studentenorganisation INSTED (International Network for Students in Theatre Directing) angehende Regisseure aus verschiedenen Ländern als Beobachter zum Festival eingeladen.

Festivalleitung
Sabina Dhein, Dr. Barbara Müller-Wesemann (Theaterakademie Hamburg), Stephanie Lubbe (Körber-Stiftung), Ulrich Schrauth (Thalia Theater Hamburg)


Im Fokus 2014: Choreographische Formen

Austausch und Begegnung stehen seit jeher im Mittelpunkt des Festivals Körber Studio Junge Regie. Als zusätzliches Angebot ermöglicht das Festival den Schauspielregie-Studierenden ab diesem Jahr die Auseinandersetzung mit einer benachbarten Kunstsparte. Ziel ist es, das eigene Blickfeld zu erweitern und sich über die Spartengrenzen hinweg zu vernetzen. In Abstimmung mit den beteiligten Hochschulen stehen Choreographische Formen im Fokus des diesjährigen Festivals. Die internationale Schule kommt deshalb in diesem Jahr erstmals aus dem Bereich Choreographie. Eingeladen wurde die SNDO (School for New Dance Development) aus Amsterdam, die mit “The Car Piece” am Wettbewerb teilnimmt. “Choreography is for People – Dance of The Angels” Masterclass (nicht öffentlich) mit Mårten Spångberg Zum Auftakt des Festivals beschäftigen sich Regiestudierende unter Anleitung des renommierten schwedischen Choreographen Mårten Spångberg mit zeitgenössischen Vorstellungen von Choreographie. In Diskussionsrunden und praktischen Übungen werden Ausdruckspotentiale von Bewegung im Raum ausgelotet und gängige Vorstellungen von Choreographie und Tanz hinterfragt. Spångbergs Interesse gilt der Choreographie im weitesten Sinn, die er an einer Vielzahl von Formaten erprobt hat. Zuletzt war seine groß angelegte choreographische Arbeit „La Substance, but in English“ am MoMA PS1, dem Zentrum für experimentelle Gegenwartskunst des MoMA, New York, zu sehen. Spångberg ist ein erfahrener, international gefragter Dozent, 2008-2012 leitete er den Masterstudiengang für Choreographie an der Universität für Tanz in Stockholm.
Körber Studio Junge Regie 2014: Das Programm

Eröffnung
Am 22. Mai um 18.30 Uhr


Ludwigsburg, Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg:
Borgman
nach Henrik Ibsen, Regie Daniel Foerster
Am 22. Mai um 19.00 Uhr 


Salzburg, Mozarteum:
„Put down this wild track, would you?“
Regie: Jana Vetten
Am 22. Mai um 21.00 Uhr   


Amsterdam, School for New Dance Development:
The car piece
A choreographic test-drive, von und mit Louis Vanhaverbeke und Oneka von Schrader
Am 23. Mai um 19.00 Uhr   


Hildesheim, Universität Hildesheim/Institut für Medien und Theater:
Steppengesänge
von und mit Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel, Anna Froelicher
Am 23. Mai um 21.00 Uhr


Frankfurt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst:
Gier
von Sarah Kane, Regie Isabella Roumiantsev
Am 24. Mai um 15.00 & 17.00 Uhr  (Baustelle JungesSchauSpielHaus, Gaußstraße 190)


München, Otto Falckenberg Schule:
Der Fall M. – Eine Psychatriegeschichte nach Motiven von Franz Kafka und Ödön von Horváth, Regie Florian Fischer
Am 24. Mai um 19.00 Uhr   


Berlin, Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“:
Gott ist ein DJ
von Falk Richter, Regie Janne Nora Kummer
Am 24. Mai um 21.00 Uhr   


Gießen, Institut für angewandte Theaterwissenschaft:
Maccia
von und mit Tilman Aumüller, Jacob Bussmann, Bettina Földesi, Ruth Schmidt
Am 25. Mai um 15.00 & 17.00 Uhr    (Baustelle JungesSchauSpielHaus, Gaußstraße 190)


Wien, Max Reinhardt Seminar:
Die Affäre Rue de Lourcine
von Eugène Labiche Deutsch von Elfriede Jelinek, Regie Nicolas Charaux
Am 25. Mai um 19.00 Uhr 

 
München, Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München:
Philoktet
nach Sophokles, Müller und anderen, Regie Sapir Heller
Am 25. Mai um 21.00 Uhr


Hamburg, Theaterakademie:
Das Leben ein Traum
von Pedro Calderón de la Barca, bearbeitet von Soeren Voima, Regie Tobias Herzberg
Am 26. Mai um 18.00 Uhr   


Zürich, Hochschule der Künste:
Die Versenkung des Atom U-Boots Kursk durch den Feigling Steven Jobs
von Timo Krstin, Regie Timo Krstin
Am 26. Mai um 20.00 Uhr   


Öffentliche Jurysitzung, Wahl des Preisträgers 2014, Vergabe des Publikumspreises
Am 26. Mai um 22.00 Uhr


Publikumsgespräche finden nach jeder Vorstellungen in der Garage statt. Nach den Vorstellungen in der Baustelle des JungenSchauSpielHauses im Anschluss an die zweite Vorstellung.

Änderungen vorbehalten

Regiegeneration Zukunft 2014

1. Daniel Foerster
2. Mizgin Bilmen
3. Oneka von Schrader, Louis Vanhaverbeke
4. Marten Flegel
5. Adele, Dittrich Frydetzki
6. Anna Froelicher
7. Kristina Dreit
8. Isabella Roumiantsev
9. Florian Fischer
10. Janne Kummer
11. Tilman Aumüller
12. Jacob Bussmann
13. Bettina Földesi
14. Ruth Schmidt
15. Nicolas Charaux
16. Sapir Heller
17. Tobias Herzberg
18. Timo Krstin