Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Körber Studio Junge Regie 2012

Ein Festival der Körber-Stiftung, der Universität Hamburg und des Thalia Theaters unter der Schirmherrschaft des Deutschen Bühnenvereins

Seit 2003 trifft sich der Regie-Nachwuchs der Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jährlich eine Woche lang zum Festival Körber Studio Junge Regie. Idee des Festivals ist es, die unterschiedlichen Herangehensweisen junger Regisseure an historische, politische und gesellschaftlich aktuelle Themen zu zeigen und darüber zu diskutieren – verstärkt auch mit Teilnehmern aus dem internationalen Raum. Die Zuschauer werden zu Trend- und Talentscouts für das „Theater von morgen“. Das Festival ist inzwischen im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt, ein Sprungbrett für junge Theaterschaffende und ein Aushängeschild für Hamburg geworden. Ermöglicht von der Universität Hamburg, dem Thalia Theater, dem Deutschen Bühnenverein und der Körber-Stiftung.

Das Körber Studio Junge Regie 2012 findet vom 30. März bis 4. April statt.


Arbeitstreffen und Wettbewerb

Auch dieses Jahr trifft sich wieder der Regienachwuchs zum renommierten Festival „Körber Studio Junge Regie“ im Thalia in der Gaußstraße. Neben den Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt in diesem Jahr auch die Theaterschule der Amsterdam School of the Arts an dem Wettbewerb teil. Das Festival, das in diesem Jahr zum 9. Mal stattfindet, ist 2003 aus einer Kooperation der Universität Hamburg mit der Körber-Stiftung, dem Thalia Theater und dem Deutschen Bühnenverein hervorgegangen. Für eine Woche sind Studierende und Dozenten von zwölf Hochschulen, an denen die Theorie und Praxis des Regieführens gelehrt wird, nach Hamburg eingeladen. Erklärtes Ziel des Treffens ist es, die Vielfalt von Begabungen und Visionen der zukünftigen Regie-Generation öffentlich zu präsentieren und den Studierenden in täglichen (nicht öffentlichen) Gesprächs-runden ein Forum für den Austausch von Erfahrungen, für die Diskussion der Arbeitsergebnisse und die Begegnung mit unterschiedlichen Arbeitsweisen, Stilen und Ideen zu bieten.

Der Preis
Die Hochschulen waren aufgefordert, ihre Nominierung schriftlich zu begründen. Eine fünfköpfige Jury von Theaterfachleuten wird die nach ihrer Ansicht beste Arbeit auszeichnen. Dem Gewinner wird eine Regiearbeit an einem renommierten Stadt- oder Staatstheater oder alternativ eine Projektentwicklung in der Freien Szene vermittelt. Die Körber-Stiftung unterstützt diese Regiearbeit mit insgesamt 10.000 €. Erstmals wird in diesem Jahr auch ein undotierter Publikumspreis ermittelt.

Die Jury 2012
Andreas Beck (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer Wiener Schauspielhaus), Barbara Burckhardt (Theater heute), Carl Hegemann (Dramaturg Thalia Theater, Prof. für Dramaturgie Hochschule f. Musik & Theater Leipzig), Annette Pullen (Leitende Schauspielregisseurin Theater Osnabrück), Miriam Tscholl (Leiterin der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden).

Die Kritik
Unter dem Titel „junge regie textversion“ wird es neben der Print- erstmals auch eine Online-Zeitung geben: Angehende Kulturjournalisten der Bayerischen Theaterakademie München werden das Festival mit einer täglichen Zeitungsausgabe begleiten. Sachkundiger Berater ist wie in den letzten Jahren der Leiter des Münchner Studienganges, der renommierte Theaterkritiker Bernd C. Sucher. Die Studenten der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation werden unter der Leitung von Professor Dr. Holger Hettinger online unter digger-magazin.de berichten.

Internationale Kontakte
Bereits in den letzten Jahren haben die Veranstalter das „Körber Studio Junge Regie“ für jeweils eine europäische Theaterschule geöffnet. Zwei Produktionen der Amsterdam School of the Arts wurden 2009 außerhalb der Konkurrenz gezeigt. 2010 war die Warschauer Theaterakademie „Aleksander Zelwerowicz“ zu Gast und nahm erstmals auch am Wettbewerb teil. 2011 folgte The Danish National School of Theatre and Contemporary Dance aus Kopenhagen der Einladung nach Hamburg. In diesem Jahr zeigt die Amsterdamer Theaterschule erneut eine Inszenierung im Thalia in der Gaußstraße und ist zum ersten Mal Wettbewerbsteilnehmer. Darüber hinaus sind über die Studentenorganisation INSTED (International Network for Students in Theatre Directing) Jungregisseure aus verschiedenen Ländern eingeladen, das Festival als Beobachter und Gesprächspartner zu begleiten.

Festivalleitung
Dr. Barbara Müller-Wesemann (Universität Hamburg), Sabina Dhein (Thalia Theater Hamburg),
Verena Vollertsen (Körber-Stiftung)

Programm 2012

Eröffnung
Am 30. März um 18.30 Uhr

Gießen, Institut für Angewandte Theaterwissenschaft / Hessische Theaterakademie
Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker
von SKART (Philipp Karau und Marc Schröppel)
Am 30. März um 19 Uhr

Zürich, Hochschule der Künste
Enjoy Violance
nach „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth, mit Texten von Jonathan Meese, Rihanna, Bushido, Sonya Kraus etc.
Am 30. März um 21 Uhr

Hildesheim, Universität Hildesheim, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis
15.000 Gray
von machina eX (Ballsaal)
ENTFÄLLT

Salzburg, Universität Mozarteum
Nora
von Henrik Ibsen
Am 31. März um 19 Uhr

München, Otto-Falckenberg-Schule
Einladung an die Waghalsigen
von Dorothee Elmiger
Am 31. März um 21 Uhr

Wien, Max Reinhardt Seminar
Anarchie in Bayern
von Rainer Werner Fassbinder
Am 1. April um 19 Uhr

München, Bayerische Theaterakademie August Everding
Schwarze Jungfrauen
von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel
Am 1. April um 21 Uhr

Berlin, Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“
Clavigo
von Johann Wolfgang von Goethe
Am 2. April um 19 Uhr

Essen, Folkwang Universität der Künste
Frühling und Hoffnung = Bahar und Omid
von Ana Zirner
Am 2. April um 21 Uhr

Ludwigsburg, Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg
Von toten Vögeln. Ich suche den Fehler darin
von Vanessa Emde
Am 3. April um 19 Uhr

Hamburg, Theaterakademie
Kohlhaas. Frei nach Kleist.
Am 3. April um 21 Uhr

Amsterdam, Amsterdam School of the Arts
Terrorisme
von den Brüdern Presnjakow
Am 4. April um 19 Uhr

Diskussion, Preisverleihung und Party
Am 4. April um 21.15 Uhr

Änderungen vorbehalten

Publikumsgespräche siehe Tagesplan

Regiegeneration Zukunft

1. Mark Schröppel
2. Philipp Karau
3. Dominik Locher
4. Julia Wissert
5. Sylvia Sobottka
6. Helene Vogel
7. Malte C. Lachmann
8. Lilja Rupprecht
9. Ana Zirner
10. Vanessa Emde
11. Felix Meyer-Christian
12. Maren E. Bjørseth
13. machina eX: Yves Regenass, Mathias Prinz, Anna Fries, Jan Philip Steimel,
Laura Schäffer, Laura Naumann und Lasse Marburg