NO43 Abschaum

NO43 Abschaum
Regie Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper
Gastspiel Theater NO99, Tallinn
Deutschlandpremiere




Die estnischen Regisseure Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper inszenieren in ihrer jüngsten Arbeit ein provozierend dystopisches Bild unserer Gesellschaft: Am Ende der Evolution angekommen, liegt die Welt im Dreck.
Sie ist am Nullpunkt angekommen und längst von der Last glücklichen Lebens befreit. Der Mensch liegt am Boden und auch seine Beziehungen sind vor allem von Spannungen geprägt: Allein seine Wut und das Gefühl der Leere sind ihm geblieben. Sollte der Mensch einmal gedacht haben, die Welt sei die größte Erfindung des Menschen gewesen, so muss er sich jetzt fragen, wie es so kommen konnte.
Und vor allem: wie soll es weitergehen? Die Arbeiten des Teaters NO99 gehören längst zum Programm zahlreicher internationaler Festivals und bestechen immer wieder durch spielerisch-humorvoll-kluge Reflexionen gesellschaftlicher Zusammenhänge. Zuletzt tourte die Dokumentation ihrer Parteigründungsperformance „Unified Estonia“ als Film durch Europa.
Auch ihre am Thalia entstandene Produktion „Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“ war zu den Wiener Festwochen und zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen eingeladen. „NO43 Abschaum“, Oktober 2015 in Tallinn entstanden, setzt auf starke körperliche Bilder und kommt nahezu ohne Dialoge aus. Die Inszenierung ist während der Lessingtage zum ersten Mal außerhalb Estlands zu sehen und Festivalauftakt des Programms in der Gaußstraße. 

   
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