Narkose

von Albert Ostermaier
Regie Martina Gredler
Universität Mozarteum Salzburg

Awaker und Anaesthesia sind ein Paar und beide Sänger. Am Vorabend eines wichtigen Auftritts für Anaesthesia verlässt er sie. Als sie am nächsten Tag mit dem Auto zum Vorsingen fährt, kommt sie von der Fahrbahn ab und stürzt in einen Fluss. Anaesthesia wird gerettet, stirbt aber während der Narkose. Daraufhin isoliert sich Awaker von seiner Umwelt. Er nimmt Schlaftabletten, um in seinen Träumen die verstorbene Freundin wiederzufinden. Jedoch trifft er nicht auf sie, sondern auf Iriden, eine Traumfigur. „Narkose“ stellt Awakers Alptraumwelten dar, in denen sich der individuelle Schmerz um den Verlust der Geliebten mit kollektiven Ängsten vor Naturkatastrophen und Genozid mischen.

Martina Gredler *1980 in Salzburg geboren. Von 1998 – 2003 studierte sie in Wien Theater- und Musikwissenschaft und arbeitete u. a. in der Kulturredaktion des Österreichischen Rundfunks Salzburg und in der Dramaturgie des Tanzquartiers Wien. In der Saison 2005/06 war sie als Dramaturgin und Pressechefin am Schauspielhaus Salzburg engagiert. Von 2004–2007 arbeitete Martina Gredler jeden Sommer im Schauspielbüro der Salzburger Festspiele. 2005 assistierte sie bei Jürgen Flimm („L’incoronazione di Poppea“, Opernhaus Zürich). Seit 2006 studiert sie am Mozarteum Salzburg Schauspielregie. Eigene Regiearbeiten waren u. a. „Dunkel lockende Welt“ von Händl Klaus (Theater im Central, Salzburg); „Radio Noir“ von Albert Ostermaier (ARGEkultur, Salzburg) und „Schwarze Jungfrauen“ von Feridun Zaimoglu/Günter Senkel (Theater der Jungen Welt, Leipzig). Mit Albert Ostermaiers „Narkose“ schließt sie ihr Regiestudium ab.

Ausstattung Margit Ann Berger
Licht Nils Lange
Es spielen Sören Canenbley, Manja Haueis, Charlotte Kintzel, Paul Schaeffer, Janina Schauer
Diplominszenierung 2009
Spieldauer 55 Minuten

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