Meri, Paul, der Fremde und ich

Theater am Strom Hamburg
Meri, Paul, der Fremde und ich – Leben in Wilhelmsburg
in Kooperation mit dem Gymnasium Kirchdorf-Wilhelmsburg, der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg und Hafen und der Honigfabrik.
Im Rahmen von TuSch (Theater und Schule)

16 SchülerInnen im Alter von 17 bis 20 Jahren, fast alle mit Migrationshintergrund, erarbeiteten 2006 ein Stück, zu dem es in der Einladung hieß: „Liebe Gäste, wir wollen Euch von uns erzählen. Unser Stück handelt vom Herkommen, vom Leben hier und vom Wegwollen. Wir zeigen Euch in eigenen Filmen unsere Bilder von Wilhelmsburg. Wir spielen – fast – uns selbst. An der Grenze zwischen Realität und Fiktion zeigen wir uns.“ Die Schüler haben das Potential eines Hamburger Stadtteils erforscht, in dem Menschen aus vielen Ländern nach einer neuen Verwurzelung suchen. Dabei haben sie nicht an den üblichen, schnell aufgelisteten Defiziten angesetzt, sondern die vielen Aspekte ihrer eigenen Biografien nebeneinander gestellt und draußen im Stadtteil inszeniert. In persönlichen Gesprächen mit der Regisseurin entdeckten die Teilnehmer den Wert ihrer individuellen Geschichten und ihrer persönlichen Bezüge zu Einwanderung, zu Religion und zum Leben in Wilhelmsburg. Aus dem Material entstand ein Theaterstück, das mit den selbst gedrehten Filmszenen auf Augenhöhe mit den Zuschauern kommunizieren wollte. Die Produktion wurde im Gemeindesaal der katholischen Bonifatiuskirche in Wilhelmsburg aufgeführt und beeindruckte das Publikum und diverse Jurys nachhaltig. Das Stück bekam den Bundespreis „Kinder zum Olymp“, die „Hamburger Tulpe“ der Körber Stiftung und den „IBAInnovationspreis“. Exklusiv für die Lessingtage zeigen und erzählen die Studenten und ehemaligen Mitspieler Sakine Azak und Sedat Tas, was war und was sich verändert hat. Weitere Informationen unter www.theateramstrom.de sowie www.wortspiel.net.

Text und Gesamtregie Christiane Richers Filmregie Sven Schütze
Ensemble Sakine Azak, Sedat Tas

Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg, die Bürgerstiftung Hamburg, Aktion Mensch und Kinder helfen Kindern e.V./Hamburger Abendblatt

Mein Kommentar

Bitte verschicken Sie keine Karten- oder sonstige Anfragen über die Kommentar­funktion. Über die Kommentar­spalte gestellte Anfragen werden nicht beantwortet. Für Fragen zu Programm etc. steht Ihnen das Karten­telefon unter 040. 32 814 – 444 oder die Email­adresse theaterkasse@thalia-theater.de zur Verfügung.