Klaus Hoffmann


Ein Barhocker, ein Flügel, ein Pianist, eine Gitarre und ein Erzähler. Der "Grandseigneur des deutschen Chansons" Klaus Hoffmann singt auf unnachahmliche Art seine schönsten Lieder aus vier Jahrzehnten auf der Bühne und stellt zugleich sein neues Album "Berliner Sonntag" (VÖ Oktober 2012) vor. Die Geschichten seiner Autobiographie mit dem Titel "Als wenn es gar nichts wär" (VÖ Oktober 2012 / Ullstein Verlag) bestimmen dabei den Erzählfluss. Was der Schauspieler einst begann, trägt der Sänger und Autor in zwei Stunden in verdichteter Weise vor. Dabei besinnt sich Klaus Hoffmann auf seine Wurzeln, sowohl was die Thematik angeht als auch das musikalische Zusammenspiel: Gesang, Gitarre und Flügel als Fortsetzung einer minimalistischen Chanson-Tradition. Der Sänger persönlicher denn je, mit seinem Freund und Duo-Partner Hawo Bleich, Klaus Hoffmann ganz nah am Publikum und ganz er selbst. Ein großer Wurf, mit kleinsten theatralischen Mitteln. Natürlich werden weder die beliebten alten Titel noch die Lieder von Jacques Brel fehlen, mit denen Hoffmann vor 15 Jahren das One Man Musical "Brel - die letzte Vorstellung" am Berliner Schiller Theater herausbrachte und dafür die Goldene Europa erntete.
Gespannt kann der aufmerksame Zuhörer beobachten, dass Hoffmann reifer geworden ist, doch er bleibt das große Kind. Mit allen komisch-bissigen Miniaturen, die Hoffmanns Charme ausmachen. Anknüpfend an die grandiose Geburtstagsgala in 2011 wird das letzte Konzert für 2012 wieder im Berliner Friedrichstadtpalast veranstaltet und gleichzeitig die einzige Show mit Band in diesem Jahr sein. "Als wenn es gar nichts wär"
Hoffmann, der deutschsprachige Chansonnier – Lieder und Geschichten aus seiner Stadt Berlin und aus 40 Jahren Bühne. Ein Zauberer der Gefühle.

Am Flügel Hawo Bleich
 
Kommentare

Hervorragend
Das Konzert gestern war herovorraggend! Ich warte auf die Bilder davon!..
Margarita Morozova, 15.11.12

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