Jonathan Franzen liest aus "Unschuld"

Foto: Beowulf Sheehan

Lesung
Jonathan Franzen: "Unschuld"


Die junge Pip Tyler weiß nicht, wer ihr Vater ist. Das ist keineswegs ihr einziges Problem: Sie hat Studienschulden, ihr Bürojob in Oakland ist eine Sackgasse, sie liebt einen verheirateten Mann, und ihre Mutter erdrückt sie mit Liebe und Geheimniskrämerei. Pip weiß weder, wo und wann sie geboren wurde, noch kennt sie den wirklichen Namen und Geburtstag ihrer Mutter. Als ihr beim "Sunlight Project" des Whistleblowers Andreas Wolf ein Praktikum angeboten wird, hofft sie, dass der Deutsche ihr bei der Vatersuche helfen kann. »Unschuld«, eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, maßlose Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, handelt von Schuld in den unterschiedlichsten Facetten.

Jonathan Franzen, 1959 geboren, erhielt für seinen Weltbestseller "Die Korrekturen" 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte außerdem u. a. die Romane "Die 27ste Stadt" und "Freiheit", das autobiografische Buch "Die Unruhezone" und verschiedene Essaybände. 2013 erhielt er den "Welt"-Literaturpreis. 2015 erscheint sein neuer Roman "Unschuld", übersetzt von Bettina Abarbanell und Eike Schönfeld, im Rowohlt Verlag. Jonathan Franzen lebt in New York und Santa Cruz, Kalifornien.

Moderation: Felicitas von Lovenberg (FAZ)

Eine gemeinsame Veranstaltung von Literaturhaus Hamburg und NDR Kultur mit freundlicher Unterstützung des Rowohlt Verlags



 

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