FXL. - Milton Friedman, Deng Xiaoping,

FXL - Milton Friedman, Deng Xiaoping, Louis Vuitton
Eine interaktive Veranstaltungsreihe über Freiheit, Reichtum und Luxus von Christian von Borries

3 Diskutanten, 1 Moderator, 5 Musiker und 1 Chor an einem Ort mitten in Hamburg: Das Berliner Ausnahmetalent, der Dirigent, Komponist und Produzent Christian von Borries, der „Schlingensief der Klassik“ (DIE WELT), strebt in einem Hybrid aus Theaterinszenierung, klassischer Podiumsdiskussion, Konzert und Performance einen zukunftsweisenden Dialog der Kulturen an.

Borries, der bereits das Abrissgebäude des Palasts der Republik mit Wagner, Stockhausen und Eisler bespielte und Gast der Berliner Festspiele 2006 war, entwickelte die Vision zu „FXL“ vor dem Hintergrund seiner Beschäftigung mit der rasanten Entwicklung Chinas und den Auswirkungen auf Europa, insbesondere der Problematik und den Möglichkeiten von Urheberrechtsverletzungen und Plagiatsvorwürfen. Von Borries: „Letztlich ist der entscheidende Punkt der: Urheberrechte sind eine Einschränkung von Freiheitsrechten.“

Anknüpfungspunkt ist deshalb das Aufweichen scheinbar universeller Werte im Angesicht neoliberalistischer Umwälzungen im Bereich der Ökonomie und die Frage: Werden westliche Wertsysteme in der Auseinandersetzung mit China relativiert oder gleicht sich einfach alles an?

Veranstaltung 1: Milton Friedman
Chinesisches Teehaus, 4.2., 19.30 Uhr
Was ist Freiheit? Freiheit des Marktes? Freiheit des Menschen. In Milton Friedmans “Kapitalismus und Freiheit” (1962) ist es die ökonomische Freiheit, die die politische Freihat erst ermöglicht. Freiheit statt Sozialismus postulierte die CDU im Wahlkampf 1976. Was sagen dazu Gerhard Schwarz, stellvertretender Chefredaktor und Ressortleiter Wirtschaft der Neuen Zürcher Zeitung und Hermann L. Gremliza, Herausgeber der “einzigen linken Publikumszeitschrift Deutschlands” konkret? Und wer ist der dritte Gast, der seinen Namen nicht nennen will?

Shanghai Yu Garden
Feldbrunnenstraße 67
20148 Hamburg

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