fucKING richard

nach William Shakespeare
Regie / mit Franziska Müller (Initiative), Francine Agbodjalou, Johannes Frick, Leo Kaiko Gustafsson, Anna Karlsson Wede, Eddie Mio Larson, Jenny Salomonsen
Akademie für Darstellende Kunst Baden- Württemberg, Ludwigsburg


Zum Stück Die lange und nervenaufreibende Geschichte vom gierigen und mordlustigen Richard III. ist ein gutes Beispiel für den altbekannten Plot, der Politik und Machtstrukturen vereinfacht und verschleiert. Gut und Böse sind zwei Seiten einer konstruierten Idee, die keinen Raum für vielschichtige und sich verschiebende Realitäten lässt. Patriarchat und Kapitalismus gehen Hand in Hand: das klare Narrativ ist nötig für die Konstruktion des bösen Mannes, vor dem wir beschützt werden müssen. Wer will schon über Herrschaft und Strukturen nachdenken, wenn es auf der Bühne einen wütenden weißen Typen auf dem Egotrip zu sehen gibt?

Das Künstlerkollektiv ist internationaler Herkunft, die Beteiligten sind geboren zwischen 1979 und 1989. Für
die Entwicklung von „fucKING richard III“ arbeitete das Kollektiv erstmals in dieser Konstellation zusammen.

Dramaturgie Lena Fritschle Musik Marius Kirsten, Denise Segschneider Bühnenbild Caroline Stauch
Kostüm Katja Quinkler Produktionsassistenz Lucie Schröder

In englischer Sprache
Projekt im 3. Studienjahr, 2013
Spieldauer: 65 Minuten
8. Mai, Thalia Gaußstraße, 21.00 Uhr
 

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