Friktion

Friktion - Eine unkonkrete Dringlichkeit

Eine Produktion von Franz Rogowski in Kooperation mit der tanzfabrik Berlin

Friktion erprobt Spannungsfelder zwischen Körper und Raum unter der Voraussetzung von Isolation. Der Körper stellt sich dem Raum, setzt sich zu ihm ins Verhältnis und versucht, ein Verhältnis zu ihm aufzubauen. Kann ein Raum zum Partner werden, einen Partner ersetzen? Ausgangspunkt der Performance ist der Performer, der sich ohne Partner inmitten eines leeren Raums wiederfindet. Allein ist er auf sich und sein Werkzeug, den Körper, zurückgeworfen. Er konfrontiert sich mit sich selbst und tritt durch Aktion und Reaktion in Dialog mit seinem Körper und dem Raum. So entwirft er einen Zustand des Performers, in dem er sich befindet und von dem er zugleich bewegt wird. Zwischen Körper und Raum spannt sich eine unkonkrete Dringlichkeit. Hören. Stille hören. Nichts hören und nichts sagen. Nichts fragen. Und sagen: „Nichts.“ Und fragen: „Nichts?“ In dieser Leere werden Zustände auf ihre basale Struktur heruntergebrochen, ein Resonanzraum entsteht, der Leere zur Erfahrung und Stille hörbar werden lässt. Franz Rogowski, Choreograf und Tänzer, geboren 1986 in Freiburg. Er lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2007 als freischaffender Choreograph, Performer und Tänzer für Banality Dreams, Schaubühne Berlin, Falk Richter, Johannes Dullin, Theatre National Brüssel, Anouk van Dijk, Constanza Macras/Dorky Park, Lass Brothers, Authentic Boys, Barbara Meyer u.a. Friktion ist die erste freie Choreografiearbeit von Franz Rogowski.

Choreographie Franz Rogowski Performance Jonas Christen Musik Jan Bachmann Dramaturgie Annett Hardegen
 

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