Flip Grater

“Pigalle steht heute als Synonym für das erotische, anrüchige Paris“
 
Die neuseeländische Singer / Songwriterin Flip Grater ist irgendwo in der Schnittmenge zwischen Eleni Mandell, Isobel Campbell, Stevie Nicks und Carla Bruni einzuordnen. Ruhige, melancholische Songs im Spannungsfeld Americana - Singer/Songwriter – Indierock. Aufgenommen in den Pigalle Studios / Frankreich lag der Titel auf der Hand, weiß man um die abwechslungsreiche Geschichte des Ortes, passt er umso besser. Es ist ein melancholisches Album geworden, abwechslungsreich in seinen Facetten, variabel in der Instrumentierung... und immer ein bisschen sehnsuchtsvoll. Sei es das in seiner Rhythmik an Waits gemahnende Kleinepos „Hide and Seek“, die verstörende Mini Ballade „My Only Doll“, die in sich gekehrten Folksongs „Hymns“ und „Justin Was A Junkie“ oder die Chanson ähnlichen „The Safety Of Lights“ und „The Smell Of Strangers“, über allem liegt ein Hauch Wehmut, eine Schwere, die sich auch textlich bemerkbar macht. Paradoxerweise ist es ihre ausdruckstarke, warme Stimme, die ihren Geschichten die nötige Intimität verleiht und gleichzeitig genug Raum für eigene Interpretationen lässt und sich nicht aufdrängt. Als Gäste unter anderem dabei: Babx und Poni Hoax’s Nicolas Ker. Als bekennende Vegetarierin hat Flip die den letzten Jahren weltweit gesammelten Reisenotizen/Reiseanekdoten in dem Buch „The Cookbook Tour Europe – Adventures in Food and Music“ verarbeitet. Natürlich garniert mit kulinarischen Tipps ihrer verschiedenen Stationen.
 
Infos unter www.flipgrater.com 

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