Exil

Armin Smailovic

Gastspiel Bremen/Deutschland
Uraufführung
Exil. Choreografie und Tanz
von Gilles Welinski

Am 26., 28. und 29. Januar von 12 bis 20 Uhr in einem Container auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz 

Im März 2012 hatte Gilles Welinski mit seiner Performance „Exil“ in einem Bremer Dokumentationszentrum Premiere. Dort existiert ein im Original erhaltener Zellentrakt als Erinnerungsstätte an die karge Unterbringung der Häftlinge im 19. Jahrhundert. Der Tänzer Welinski hat sich dort einsperren lassen und begab sich auf eine vielschichtige Suche nach Fremdheit, Identität und Zugehörigkeit. Wie schreiben sich Einsamkeit und Isolation in den jeweiligen Körper ein? Die Zuschauer konnten ihn während seiner „Häftlingstage“ durch den Spion in der Tür beobachten. Voyeurismus einerseits, Kontrollverlust im verordneten Exil andererseits. Auch bei den Lessingtagen 2013 wird er sich erneut an einem ungewöhnlichen Ort einsperren lassen, diesmal in einem Container mitten in der Innenstadt. Er wird dort durch mehrere Gucklöcher in der Containerwand oder per Live-Stream zu beobachten sein, um auch hier – an diesem zentralen öffentlichen Ort – seine intime Geschichte über das Fremdsein zu erzählen. Der in Frankreich geborene Gilles Welinski erarbeitete bereits wahrend seines Sportstudiums in Paris erste Choreografien. Seitdem choreografiert er in Frankreich und Deutschland und tanzte u.a. bei Pina Bausch, Fattoumi-Lamoureux und Susanne Linke.

Gilles Welinskis Performance wird außerdem über einen Live-Stream auf www.thalia-theater.de/Lessingtage und auf einen Monitor in der Kassenhalle am Alstertor übertragen.

Ein Projekt im Rahmen des Masterstudiengangs Theater der Hochschule der Künste Bern (www.hkb.bfh.ch)

Eintritt frei

Live-Stream am 26., 27., 28. Januar 2013, 12 - 20 Uhr


 
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