Eine Nacht im Präsidentenpalast

Deutschlandpremiere
Gastspiel Théâtre Nanterre-Amandiers in Koproduktion mit Traces Théâtre und Napoli Teatro Festival
von Jean-Louis Martinelli
ausgehend von der Improvisationsarbeit der Künstlergruppe unter Mitwirkung von Aminata Traoré

Französisch mit deutschen Übertiteln

Am 25. Januar um 20 Uhr und am 26. Januar um 19 Uhr auf [K1], Kampnagel

Der französische Regisseur und Intendant des Théâtre Nanterre-Amandiers in Paris, Jean-Louis Martinelli, ist zum ersten Mal in Hamburg zu Gast. Er beschäftigt sich in seinen Arbeiten regelmäßig mit dem Kontinent Afrika. Zuletzt hat er in Burkina Faso mit einer Gruppe von Schauspielern gearbeitet, um anhand von Sissakos Film „Bamako“ einen Theaterabend über die ökonomische Realität Afrikas zu entwickeln. Entstanden ist ein Blick hinter die Kulissen der Macht: Ein Präsident und die First Lady laden einen ausländischen Investor in ihre Residenz. Zu dieser Gelegenheit engagieren sie eine Gruppe von jungen Musikern, um dem Abend mit ihren Liedern Glanz zu geben, der jedoch schnell aus der vorgesehenen Bahn gerät. Mit den Mitteln der polit-ökonomischen Farce beschreibt Martinelli Entgleisungen und Exzesse: Schulden, Korruption, Prostitution, strukturelle Anpassung, kulturelle Scheinprojekte, die Schwierigkeiten eines postkolonialen Kontinents. Lachen wir also zusammen, um besser verstehen und uns auflehnen zu können.

Im Anschluss an die Vorstellung am 26. Januar findet ein Gespräch mit Jean-Louis Martinelli und dem Ensemble statt.

Regie Jean-Louis Martinelli Musik Ray Léma Musiker Bil Aka Kora    
Ensemble Malou Christiane Bambara, Jeanette Gomis, K. Urbain Guiguemde, Nongodo Ouedraogo, Nicolas Pirson, Odile Sankara, Moussa Sanou, Blandine Yameogo

A night at the presidency
by Jean-Louis Martinelli
Théâtre Nanterre-Amandiers, Coproduction with Traces Théâtre and Napoli Teatro Festival

French director and head of the Théâtre Nanterre-Amandiers in Paris, Jean-Louis Martinelli, is a guest of the Hamburg Lessingtage for the first time. With the aid of his actors’ improvisations, which give a glimpse behind the scenes of power, he explores Africa’s economic reality. Martinelli uses political-economic farce to take a look at the blunders and excesses of the world, particularly those in Africa, a continent he regularly examines in his work.
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