Dreileben-Ein Projekt übers Sterben

von Cornelia Dörr, Marie Seiser und José Barros
Regie Gernot Grünewald
Theaterakademie Hamburg

„Unsere ganze Kultur ist nichts anderes als eine immense Anstrengung, Leben und Tod voneinander zu trennen….. Den Tod abschaffen, das ist unser sich in alle Richtungen verzweigendes Phantasma.“
Baudrillard

Drei junge Schauspieler wollen sich dem Sterben nähern. Doch wie soll das gehen? Wie soll man von etwas erzählen, von dem man keine Ahnung hat? Was wissen drei junge, gesunde Menschen schon vom Tod? Nichts. Deshalb machen sie sich auf, um Menschen zu besuchen, die bald sterben werden. Sie gehen ins Hospiz, ins Altersheim und in eine private Wohnung. Zwei bis drei Monate lang begleiten sie Menschen, die Wissen, dass sie bald sterben werden und die darüber reden wollen. Menschen, die ihr Archiv der Erinnerung den Zuhörenden zur Verfügung stellen.
Per Tonbandgerät und Notizblock halten die Schauspieler die Gespräche fest und arrangieren aus dem Interviewmaterial Erzählungen. Sie berichten von den Beziehungen und Begegnungen mit den Sterbenden, werden zu Stellvertretern und versuchen, das Abwesende anwesend zu machen.

 
Regie Gernot Grünewald
Bühne Christiane Blattmann
Musik Daniel Sapir
Video Jakob Engel, Jonas Plümke
Dramaturgie
Hannah Kowalski

Es spielen Cornelia Dörr, Marie Seiser und José Barros

Diplominszenierung 2011
Spieldauer: 90 Min.

In Kooperation mit Kampnagel Hamburg. Gefördert durch den Dr. Margitta und Dietmar Lambert-Fonds (Hamburgische Kulturstiftung) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Mein Kommentar

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