Doctorella

DOCTORELLA (D) - Drogen & Psychologen
CD-Release-Party
support: Mary Ocher mit DJs Phuong-Dan & DJ Patex/School of Zuversicht-Set!!


Bands mit mehr oder minder starken Frauen am Mikrofon gibt es hierzulande jede Menge. Aber von wegen „Neue Geschlechterverhältnisse im Pop“! Hört man genauer hin, merkt man schnell: Mainstream-Stereotype, langweilig und nichtssagend das alles! Endlich durchbricht eine Band die Konsens-Dominanz: DOCTORELLA Die Bandgründerinnen, Frontfrauen und Zwillinge Kerstin und Sandra Grether sind wohl die einzigen, die dem Mainstream mit ihrem Wollen und Können, mit ihren Verrücktheiten, mit ihren Ideen und faszinierenden Vorstellungen, das nötige Futter und gleichzeitig die nötige Abstinenz verordnen und geben können. DOCTORELLA aus Berlin überzeugen auf ihrem Debütalbum „Drogen und Psychologen“ mit glamourösem Pop und Underground-Prägung. Kerstin und Sandra Grether, Zwillingsschwestern und streitbare, nie leise, aber stets charmante Chefinnen von DOCTORELLA, haben schon immer Sachen gemacht, die ihnen passten: in ihrer Kleinstadt ein Fanzine erfunden, nach Köln gezogen und für Musikzeitschriften wie Spex und Intro kluge, scharfsinnige Artikel geschrieben, nach Hamburg umgesiedelt. Dort gründet Sandra Deutschlands erste und einzige Riot Grrrl-Band Parole Trixi, deren Album "Die Definition von süß“ in der Plattensammlung jeder coolen Feministin steht. Kerstin schreibt mit Zuckerbabys den ersten Poproman mit wirklich relevantem, weil todernstem Hintergrund. 2011 organisieren sie den Berliner Slutwalk mit. DOCTORELLA sind aber nicht einfach vom Himmel gefallen, drei Jahre feilen die Schwestern an Konzept und Line-up (zu frühen Besetzungen gehörten Andreas Spechtl, Jens Friebe, Elmar Günther und Herman Herrmann). Bis mit Mesut Molnár am Schlagzeug und Jakob Groothoff (Betreiber des Hamburger Plattenladens Hanseplatte) am Bass alles perfekt passt.
Mit „Drogen und Psychologen“, produziert von Tobias Siebert, erscheint Ende März 2012 endlich das lang ersehnte Album. In DOCTORELLA verbinden sich (Zitat Kerstin) „Strokes und The Knife, Blumfeld, Blondie und Ideal mit einem Schuss Hildegard Knef“. Kerstins und Sandras brillante Analysen, die sich in T-Shirt-tauglichen Zeilen wie „Die Reichen tragen schwarz“ niederschlagen, sind aber heute genauso wenig selbstverständlich wie zu ihren Spex-Zeiten und deshalb umso wichtiger, dringender, nötiger.

Infos & mehr:
http://doctorella.de         
http://www.facebook.com/pages/School-of-Zuversicht/110593015644162

 

Mein Kommentar

Bitte verschicken Sie keine Karten- oder sonstige Anfragen über die Kommentar­funktion. Über die Kommentar­spalte gestellte Anfragen werden nicht beantwortet. Für Fragen zu Programm etc. steht Ihnen das Karten­telefon unter 040. 32 814 – 444 oder die Email­adresse theaterkasse@thalia-theater.de zur Verfügung.