DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS

von Elfriede Jelinek
Regie Maximilian Hanisch
Universität Mozarteum Salzburg

Zum Stück Wo ist das Geld? Hat es sich plötzlich in das Nichts verwandelt? Den Anlass für das Stück bilden
konkret zwei österreichische Finanzskandale um die Gewerkschaftsbank BAWAG und um die Meinl-Bank. Jelinek verstand die Vorzeichen der Krise zu lesen, noch bevor die Insolvenzmeldung der New Yorker Investmentbank Lehman Brothers die gesamte Finanzwelt erschütterte. Der Text bietet keine Antworten auf die Fragen an, die sich aus der Globalisierung des Kapitalismus und der unkontrollierbaren und unüberschaubaren Finanzwirtschaft ergeben. Aber er versucht, der Argumentation für ein System der Spekulationen und dem Recht des Stärkeren auf die Spur zu kommen. Gleichzeitig thematisiert er unsere Hilflosigkeit und Angst vor diesem großen unbekannten Organismus.

Maximilian Hanisch
*1988 in Dresden, studiert seit 2010 am Mozarteum Salzburg Regie. Dort entstand u.a. „Mmmmhburg“, ein Expertenprojekt zum Umgang mit dem öffentlichen Raum in Salzburg, das mit dem Preis des Kulturfonds der Stadt ausgezeichnet wurde. 2012 absolvierte er ein Auslandssemester in China, wo er bei der Inszenierung „A Madman’s Diary“ von Tian Gebing als Schauspieler mitwirkte.

Gefördert durch das österreichische Bundesministerium für Kunst und Kultur und das österreichische Kulturforum Berlin

Ausstattung Rebekka Bauer, Marie Hartung
Mit Tobias Artner, Marcel Heupermann, Tim Fabian Hofmann, Thomas Kramer, Julius Schulte

Freies Projekt 2012
Aufführungsrechte: Rowohlt Theaterverlag
Spieldauer: 80 Minuten
4. Mai, Thalia Gaußstraße, 19.00 Uhr

 

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