DESH

Richard HaughtonRichard HaughtonRichard HaughtonRichard HaughtonRichard Haughton
Gastspiel Akram Khan Company
von und mit Akram Khan
Englisch mit deutschen Übertiteln

Akram Khan ist ein Grenzgänger zwischen den Künsten und Kulturen. In einem umwerfenden Solo erzählt der in London aufgewachsene Choreograf, Tänzer und Performer vom Land seiner bengalischen Vorfahren, das er selbst erst als Erwachsener kennengelernt hat. Das Wort „Desh“ entstammt dem Sanskrit und bedeutet Land, Nation, Heimat. An diesem Abend aus persönlichen Erinnerungen, Träumen und überlieferten Mythen, wechselt Khan unzählige Male die Rollen und erzählt in einer Ansammlung von Begegnungen, was ihm, der selbst von der asiatischen wie europäischen Kultur geprägt ist, Bangladesch heute bedeutet. In den aufwendigen Bühnenräumen des Künstlers Tim Yip (Oscar für die Ausstattung von „Crouching Tiger, Hidden Dragon“) performt sich Khan durch ein Land, das einerseits
durch seinen technologischen Fortschritt, andererseits durch seine weit verbreitete Armut geprägt ist.
Akram Khan hat früh den nordindischen Tanzstil des Kathak erlernt und in der Vermischung mit zeitgenössischem europäischem Tanz seinen unverwechselbaren Stil gefunden. Er arbeitet häufig mit namhaften Künstlern zusammen und hat u.a. in Peter Brooks „Mahabharata“ mitgespielt, im Duett mit Juliette Binoche getanzt und die Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in London 2012 choreografiert.


Regie, Choreografie und Darstellung Akram Khan Bühne Tim Yip Musikkomposition Jocelyn Pook Licht Michael Hulls Nach einer Idee von Karthika Naïr and Akram Khan Autor  Karthika Naïr, PolarBear and Akram Khan Dramaturgie Ruth Little Creative Acting Director Zoë Nathenson Eshita’s Stimme Sreya Andrisha Gazi Jui’s Stimme Eesha Desai Animation Yeast Culture Set Construction Sander Loonen (Arp Theatre) Kostüme Kimie Nakano Technischer Leiter Fabiana Piccioli Sound Designer Nicolas Faure Technischer Koordinator Sander  Loonen Tonmeister Marcus Hyde Licht Stéphane Dejours Bühnentechniker  John Valente Rehearsal Director Jose Agudo Tour Manager Mashitah Omar Produzent Farooq Chaudhry


Gefördert von






Produziert mit Unterstützung von „Colas“
Co-produced by MC2: Grenoble, Curve, Leicester, Sadler’s Wells, London, Théâtres de la Ville de Luxembourg, Concertgebouw Brugge, Supported by Arts Council England, Produced during residencies at Curve, Leicester and MC2: Grenoble, Akram Khan Company gratefully acknowledges the support of the Bangladesh High Commission, London
Akram Khan is an Associate Artist of MC2: Grenoble and Sadler’s Wells, London in a special international co-operation



Pressestimmen

Als Teenager reiste Khan bereits in Peter Brooks "Mahabharata" um die Welt. Dann studierte er westliche Tanzformen und wurde in London als Erneuerer einer urbanen Welttanzkultur gefeiert. Heute fragen Star-Ballerinen wie Sylvie Guillem den 39-Jährigen um Choreografien an, wünschte sich die Filmdiva Juliette Binoche 2008 ein Duett mit ihm. Inspiriert durch eigene Erfahrungen in Bangladesh, dem Land seiner Eltern, hat er in "Desh" die Strukturen des Khatak in ein bildreiches Tanztheater überführt. Den Ausnahmetänzer in seinem, wie er sagt, persönlichsten Stück solo zu sehen, dürfte ein Höhepunkt werden. In England kürten Kritiker Khan [...] zum besten männlichen Tänzer.

Die Welt

DESH
by Akram Khan

Gastspiel Akram Khan Company

Akram Khan crosses boundaries between arts and cultures. In this dazzling solo show that weaves together personal memories, dreams and traditional myths, the choreographer, dancer and performer explains what Bangladesh, the country of his forefathers, means to him today. With lavish stage designs by the artist Tim Yip (“Crouching Tiger, Hidden Dragon”), Khan portrays a country characterised by technological progress on the one hand and widespread poverty on the other.
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Kommentare

Beeindruckend, bedrückend, traurig und fröhlich
Absolut sehenswert und hörenswert. Beeindruckend, bedrückend, traurig und fröhlich. Ich freue mich auf das heutige anschliessende Gespräch. 8.2.2014 Cara und Nicola Lange
Nicola Lange, 08.02.14

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