Bridging the Gap

Bridging the Gap im Thalia Theater. Copyright: Krafft AngererBridging the Gap im Thalia Theater. Copyright: Krafft AngererBridging the Gap im Thalia Theater. Copyright: Krafft AngererBridging the Gap im Thalia Theater. Copyright: Krafft AngererBridging the Gap im Thalia Theater. Copyright: Krafft AngererBridging the Gap im Thalia Theater. Copyright: Krafft AngererBridging the Gap im Thalia Theater. Copyright: Krafft AngererBridging the Gap im Thalia Theater. Copyright: Krafft Angerer

Bridging the Gap
Krieg für den Frieden: Kann man Gewalt mit Gewalt bekämpfen?

Bridging the Gap. Krieg für den Frieden. Sonja Lahnstein, Joachim Lux, Jörg Armbruster, Joschka Fischer. Copyright: Krafft Angerer

Joschka Fischer, Bundesaußenminister a. D., im Gespräch mit Jörg Armbruster, Kriegsberichterstatter und Auslandskorrespondent der ARD. 

Auftaktveranstaltung
Dialogreihe des Vereins zur Förderung des Israel-Museum e.V. und des Thalia Theaters


Hier können Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen.

Die erfolgreiche Dialogreihe Bridging the Gap des Vereins zur Förderung des Israel-Museum e.V. und des Thalia Theater Hamburg wird fortgeführt. Bridging the Gap will zeigen, dass ein Dialog über Grenzen und Gegensätze hinweg möglich ist und Vorurteile überwindbar sind. Hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur, die sich zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen äußern, tragen im gegenseitigen Dialog zur Überwindung kultureller und politischer Konflikte bei. In den fünf Veranstaltungen der Spielzeit 2012/13 bewies ein großer Besucherzuspruch die öffentliche Relevanz und Aufmerksamkeit.
 
Beispielhaft für einen praktischen und nachhaltigen Versuch, Brücken zu bauen, ist „Bridging the Gap“, das palästinensisch-jüdische Kunstprogramm des Israel-Museums, das der Reihe ihren Namen gab. Das Programm leistet seit 20 Jahren praktische Verständigungsarbeit in einer Stadt, die ein Kristallisationspunkt der Konflikte zwischen Ethnien und Religionen ist und die wie keine andere von politischer, religiöser und kultureller Vielfalt gekennzeichnet ist.

In der Spielzeit 2013/2014 wird die Dialogreihe mit einer Auftaktveranstaltung zum Thema „Krieg für den Frieden: Kann man Gewalt mit Gewalt bekämpfen?“ eröffnet. Die Gastgeber Sonja Lahnstein-Kandel und Joachim Lux freuen sich über Joschka Fischer, Bundesminister des Auswärtigen a. D., und Jörg Armbruster, Kriegsberichterstatter und Auslandskorrespondent der ARD.


„Krieg für den Frieden: Kann man Gewalt mit Gewalt bekämpfen?“
Darf man im Namen der Humanität Kriege führen? Immer wieder fühlen sich die Länder Europas aus diesen Gründen verpflichtet, in Gewaltauseinandersetzungen oder Bürgerkriege militärisch einzugreifen. Deutschland tut sich mit internationaler Verantwortung angesichts der verbrecherischen und unheilvollen Kriege seiner Geschichte besonders schwer. 1999 sagte der damalige Außenminister Joschka Fischer: „Nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz! Beides gehört für mich zusammen.“ Diesen Ausspruch tat er im Zusammenhang mit der damals schwerwiegenden Entscheidung zur deutschen Beteiligung am Kosovo-Krieg. Das impliziert dass man nicht zusehen darf, wie die Menschenrechte anderer massiv verletzt werden. Doch gilt das in jedem Fall und wo ist die Grenze zum Pragmatismus? In diesem Dilemma befindet sich der Westen immer noch im Falle Syriens. Und was konnte unter der Initiative Frankreichs mit dem Eingriff in Mali erreicht werden? Und schließlich, wo ist die Grenze zwischen zum Teil hilfloser Diplomatie und der Gefahr einer kriegerischen Auseinandersetzung im Falle der Ukraine? Zu diesen schwierigen und hochaktuellen Fragen diskutieren der ehemalige Außenminister Joschka Fischer und der Kriegsberichterstatter Jörg Armbruster, der in den vergangenen Jahren unter Lebensgefahr aus vielen Gewaltregionen der Welt berichtete und 2013 in Syrien im Einsatz verwundet wurde.

Mit Dres. h.c. Joschka Fischer, Bundesminister des Auswärtigen a. D., im Gespräch mit Jörg Armbruster, Kriegsberichterstatter und Auslandskorrespondent der ARD.
Einführung: Sonja Lahnstein-Kandel und Joachim Lux

Am 20. Mai um 20 Uhr im Thalia Theater
und als Livestream
Hier können Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen.

Im Rahmen von „Bridging the Gap“ sind drei weitere Veranstaltungen geplant. Am 16. Juni zum Thema „Macht und Gegenmacht: Schalten die globalen NGOs und Konzerne die Demokratie aus?“

Eine Dialogreihe zusammen mit dem



Gefördert durch die ZEIT Stiftung





Im Rahmen von „Bridging the Gap“ sind drei weitere Veranstaltungen geplant. Am 16. Juni zum Thema „Macht und Gegenmacht: Schalten die globalen NGOs und Konzerne die Demokratie aus?“




Weitere gesellschaftspolitische Aktivitäten des Thalia Theaters finden Sie unter Dialoge: Theater und Gesellschaft



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