Betrunkene

Betrunkene
von Iwan Wyrypajew

Regie Alexander Simon


„Sometimes when you’re drunk you can see better.“ (Damien Hirst)



In ungeahnte Wahrheiten treibt uns die neue Komödie des sibirischen Autors Iwan Wyrypajew und gewährt uns Einblicke in die nächtliche Trunkenheit einer europäischen Großstadt. Rund um ein Filmfest treiben hier angetrunkene Paare, Manager, Filmleute, Models und Prostituierte umher. Sie kommen aus dem Kino oder treffen sich mit Freunden, erzählen von ihren Erfolgen und Niederlagen und von den Dingen, die sie ändern wollen. Taumelnd gestehen sie sich ihre Angst vor Krebs oder wünschen sich Tote lebendig. Sie holen sich zurück, was das Leben ihnen genommen hat. Ihre Stimmen lassen das Unhörbare hörbar werden. Bis schließlich auch Gott aus ihnen heraus zu sprechen beginnt und eine Art Weltformel in diesem Chor der Engel erklingt. „Nur die Liebe ist wichtig, weiter nichts. Wenn du liebst, dann lebst du, wenn du nicht liebst, bist du ein verfickter Batzen Bauschaum“ ist nur eine Wahrheit dieses unglaublichen Konzertes.


Premiere am 13. April 2014 um 19 Uhr im Thalia in der Gaußstraße
Pressestimmen zu Betrunkene
Kommentare

Einfach Klasse!
Nicola Lange, 08.03.15

Tolle Inszenierung
Grandiose schauspielerische Leistung und tolle Inszenierung eines bedenkenswerten Stückes.
ulrike lang, 28.09.14

Musik?
Es war ein absolut gelungener Abend. Ein Genuss diese Schauspielerinnen und Schauspieler zu erleben. Die Musik hätte ich zu gerne gekauft.
Andreas Lang, 28.09.14

gelungener Wurf
Betrunkene oder die ersehnte TRASH-Komödie
die hochgelobte Uraufführung des Düsseldorfer Schauspielhauses ist nach meiner Meinung eine Konzession an das Düsseldorfer Publikum. Ein aufwendige, beeindruckende Bühne und modernistische Kostüme sind die Basis für eine manieristische Inszenierung, die den trashigen Grundton dieser bitteren Komödie gar nicht realisiert.
Dahingegen gelingt A. Simon in der Gaußstr. mit seiner Inszenierung der Betrunkenen ein gelungener Wurf. Er führt in das Geschehen ein mit grandiosen Slapstick-Szenen und nimmt den Zuschauer mit auf eine ernüchternde Reise des Rausches. Je weiter wir in diesen Abend eindringen, umso mehr Ängste tun sich auf und sie versuchen verzweifelt zurückzuholen, was ihnen das Leben nahm. Suche nach Liebe, die letztendlich keiner zu finden vermag. Verzweifelte Endzeitstimmung die mit aller Macht auf die Betroffenen hereinbricht. Diese Apokalypse der Betrunkenen verträgt viel TRASH und dies ist A. Simon gelungen. Danke für diese ehrliche packende Inszenierung eines interessanten Stückes.
Ein Theaternarr
Reiner Schmedemann

Reiner Dr. Schmedemann, 08.07.14

Mein Kommentar

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